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[18.10.2011] (as)
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Konica Minolta auf dem Weg zum Solution Provider

Olaf Lorenz, Konica Minolta (Bild: ECMguide.de)
Weg vom Hardwarelieferanten hin zum Solution Provider lautet die Strategie von Konica Minolta, die das Unternehmen auf der European Leadership Conference 2011 in München präsentierte. Nachdem die für 2009 vorgesehene Konferenz dieser Art von Konica Minolta aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise ausfallen musste, kamen diesmal rund 1200 Kunden und Partner aus ganz Europa. Die Besucher sahen neue Systeme und Applikationen wie die Web-to-Print-Lösung Printgroove JT Web in der Version 5.0. Ihr hoher Anteil an Software, Applikationen und prozessorientierten Lösungen verdeutlicht den Wandel zum Solution Provider.
Lösungspakete sind auch für das ECM-Geschäft vorgesehen. Dabei strebt Konica Minolta nicht den Kauf eines ECM-Anbieters wie Lexmark an, die Perceptive Software übernahmen. Gemeinsam mit unabhängigen Partnern wie in Deutschland beispielsweise Docuware will Konica Minolta Vertikallösungen anbieten. Erste Zielkunden sind Rechtsanwälte, Notare und Banken. Speziell im ECM-Mittelstandsgeschäft setzt das Unternehmen auf Sharepoint-Template-Lösungen. Exemplarisch war eine Visitenkarten-Scan-Lösung zu sehen, die auf weitere Print-Dokumente  und auch E-Mails erweiterbar ist. »ECM ist für unser Geschäft sehr wichtig. Wir sehen ECM als den kleinen vielleicht auch großen Bruder des gedruckten Dokuments«, berichtet Olaf Lorenz, General Manager von Konica Minolta Europa. Auch der Entwicklung im Bereich De-Mail und E-Postbrief blickt Lorenz sehr positiv entgegen: »Unsere Erfahrungen in anderen Ländern wie Großbritannien zeigen, dass wir hieraus neue Lösungen und Services entwickeln können, die den Kunden Zeit und Kosten sparen und dazu umweltfreundlich sind.«
Trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen wie die Auswirkungen der Tsunami-Katastrophe in Japan zieht die Konica Minolta Business Solutions Europe ein positives wirtschaftliches Fazit. Mit über 1,7 Milliarden Euro liegt der europäische Konzernumsatz für das Geschäftsjahr 2010/2011 10 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch im ersten Quartal steigerte sich der Umsatz in Europa um 10 Prozent zum Vergleichsquartal auf 442 Millionen Euro. Besonders gefreut hat sich Konica Minolta über globale Vertragsabschlüsse mit Allianz und BMW, die sich aufgrund des international einheitlich verfügbaren Produkt- und Serviceangebots für Konica Minolta entschieden haben.

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