Die Software-Initiative Deutschland ist den Energieverschwendern auf der Spur. Mit den folgenden sieben Tipps sparen Sie aber nicht nur Energie.
von Elisabeth Grenzebach
1. Schon beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Drucker das Kennzeichen »Energy Star« trägt. Diese Geräte arbeiten besonders energieeffizient.
3. Die gemeinsame Nutzung von Druckern etwa in einem Firmennetzwerk entlastet das Budget schon bei der Anschaffung. Aus Umweltsicht noch wichtiger ist der reduzierte Verbrauch im Ruhe- und Bereitschaftsmodus.
3. Über Nacht, am Wochenende und in längeren Arbeitspausen gehört der Drucker ausgeschaltet. In der Praxis bewährt hat sich eine schaltbare Steckdosenleiste, die gleich mehrere Geräte vom Stromnetz trennt. Null Watt Verbrauch ist der Idealfall für den Geldbeutel und die Umwelt.
4. Viele Geräte sind werkseitig auf eine gute Druckqualität eingestellt. Im Alltag genügt jedoch oftmals ein lesbarer Ausdruck. Wer seinen Druck auf Normalqualität einstellt, verbraucht weniger Energie und Toner und beschleunigt zudem den Druckvorgang.
5. Doppelseitiges Drucken lohnt sich. Eine Duplexeinheit, die beide Papierseiten bedruckt, hilft aktiv Energie sparen. In einem Blatt Papier steckt viel mehr Energie als das Bedrucken benötigt. Zudem spart man Papierkosten, Ablagefläche und beispielsweise beim Verschicken oftmals auch Portokosten, wenn weniger Blätter benötigt werden.
6. »Auf Papier liest es sich besser als am Bildschirm« finden viele Menschen und drucken deshalb aus, um bequemer lesen zu können. Hierfür sowie für Entwürfe sollte man gebrauchtes, einseitig bereits bedrucktes Papier verwenden. Geräte mit zwei Schächten sind hierfür besonders geeignet: einer mit Gebrauchtpapier, der andere mit »gutem Papier«.
7. Die Tonerkartuschen der Laserdrucker stellen eine erhebliche Umweltbelastung dar. Wer helfen will, wählt daher einen Hersteller, der Kartuschen kostenfrei zurücknimmt und umweltfreundlich entsorgt (wie Samsung oder Hewlett-Packard).