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[26.11.2009] (ubr)
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Im Interview: windream

Dr. Michael Duhme, Pressesprecher, windream

SharePoint 2010 steht in den Startlöchern und soll die Anwender von seiner Funktionalität überzeugen. Häufig muss den Anwendern aber noch erklärt werden, was genau Sharepoint kann und nicht kann.Wir sprachen dazu mit Dr. Michael Duhme, Pressesprecher bei windream.

Kommt Sharepoint wirklich bei den Anwendern an oder herrscht hier eher noch Unklarheit, wofür sich das Produkt einsetzen lässt?

 Dr. Michael Duhme  
Dr. Michael Duhme
Duhme: Ganz klar: Sharepoint kommt bei den Anwendern an. Nach unserer Einschätzung ist sogar damit zu rechnen, dass die Anzahl derjenigen Anwender, die Sharepoint gezielt einsetzen wollen, in Zukunft noch gravierend steigen wird. Das zeigt sich unter anderem sehr deutlich an der Nachfrage nach Sharepoint-Integrationen auf Messen wie zum Beispiel der CeBIT und der DMS Expo.

Noch immer lebt Sharepoint durch die Veredelung von anderen Anbietern. Wofür reichen die Kernfunktionen wirklich?

Duhme: Hier nur von Veredelung zu sprechen, greift meiner Meinung nach viel zu kurz. Wie sieht es zum Beispiel mit echter elektronischer Archivierung von Sharepoint-Dokumenten auf Systemen aus, die eine wirkliche compliant-konforme Archivierung sicherstellen und zudem auch der limitierten Sharepoint-Datenbank überlegen sind? In diesem Bereich bieten ECM-Hersteller neben deutlichem Mehrwert auch bedeutend mehr Sicherheit für sensible Daten. Das ist nicht nur Veredelung.

Wo hat Sharepoint immer noch Lücken und wie füllt man diese?

Duhme: Die größte Lücke ist die Limitierung der Sharepoint-Datenbank. Diese Lücke können Anwender ganz einfach stopfen, indem sie neben Sharepoint das Archivsystem eines spezialisierten ECM-Anbieters nutzen und dieses Archiv in die Sharepoint-Anwendung integrieren. Das ist heute ohne Aufwand möglich und gibt Anwendern die Sicherheit, dass ihre Dokumente auch bei extrem steigendem Datenvolumen sicher archiviert sind.

Wie weit kann der Sharepoint-Partner am Produkt mit entwickeln?

Duhme: Unabhängig von der konkreten Aufgabenstellung und unabhängig von Sharepoint sehen wir unsere eigenen Partner auch immer als Experten, die mit uns gemeinsam Produkte entwickeln können. Das ist bei Sharepoint genauso wie bei anderen Produkten. 1. Was sind die Hauptprobleme beim Kunden, die er mit Sharepoint lösen will? Das vorrangige Ziel der Sharepoint-Kunden besteht ganz einfach darin, heterogene Informationen – häufig sogar das gesamte Unternehmenswissen – mit Sharepoint zu verwalten. Damit verbundene Probleme werden häufig zunächst aber gar nicht wahrgenommen und tauchen erst bei steigenden Datenmengen auf. 2. Welche Trends zeichnen sich für Sharepoint ab? Die ECM-Hersteller werden zukünftig ihr Produktportfolio noch weiter ausbauen, um Anwendern zusätzlichen Mehrwert zu bieten. Wie bereits gesagt, die Resonanz und Nachfrage nach diesen Produkten auf den Messen zeigt das ganz deutlich. Es scheint aber auch so zu sein, dass immer mehr Anwender die Grenzen des Sharepoint-Servers erkennen – denn sonst wäre die Nachfrage nach Sharepoint-Integrationen, also nach spezialisierten Produkten der ECM-Hersteller, nicht so groß.
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