04.03.2013 (eh) Drucken
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 CeBIT:  Rewoo will mit »BCM in der Cloud« BPM ersetzen

  • Rewoo will mit »BCM in der Cloud« BPM ersetzen
  • »Rewoo Scope« koordiniert fragmentierte Wertschöpfungsketten
  • »Rewoo Scope« ermöglicht medienbruchfreie Kollaboration
»Rewoo Scope« – ein »Business Collaboration Management« (BCM) in der Cloud (Bild: Rewoo Technologies)
»Rewoo Scope« – ein »Business Collaboration Management« (BCM) in der Cloud (Bild: Rewoo Technologies)
Mit dem zunehmend tradierten Business-Process-Management (BPM) sollen mehr und mehr Unternehmen unzufrieden sein – glaubt das Oberurseler Unternehmen Rewoo Technologies. Das Unternehmen ist sich sicher, dass ein hybrides Modell herkömmliches BPM ersetzt. Auf der morgen beginnenden CeBIT zeigt man dafür die Lösung »Rewoo Scope« – ein »Business Collaboration Management« (BCM) in der Cloud.

In Zeiten von globalen Wertschöpfungsketten und virtuellen Teams würden Unternehmen und Organisationen mit dem klassischen Business-Process-Management (BPM) an Grenzen stoßen. Das habe beispielsweise eine Studie des Kölner Digital Intelligence Institute unter mehr als 300 Fachbereichsverantwortlichen bestätigt. Die Befragten kritisierten beispielsweise die nicht mehr zeitgemäße Trennung von Anwendung und Prozess: Fast zwei Drittel der Studienteilnehmer reicht die in ihren Anwendungen enthaltene Workflow-Unterstützung entweder gar nicht mehr aus, oder zumindest nur noch mit sehr großen Einschränkungen. Auch das Leitmotto der diesjährigen CeBIT, die »Shareconomy«, also das uneingeschränkte Teilen von Wissen und Produktionsmitteln, lasse sich nicht durch tradiertes BPM realisieren: zu starr, zu »eingezäunt«, zu intransparent und zu unbeweglich sind laut Rewoo derlei Tools.

»Rewoo Scope« koordiniert fragmentierte Wertschöpfungsketten

Das neue Rewoo Scope soll deshalb gleich mehrere Anwendungen beherrschen: Operational-Business-Intelligence, Projektsteuerung, Dokumentenmanagement, Workplace-Collaboration, Datenintegration und Knowledge-Management. Es sei ein methodisch ganzheitlicher Ansatz, bei dem Rewoo Scope fragmentierte Wertschöpfungsketten und virtuelle Teams über Unternehmensgrenzen hinweg koordiniert und Planungs-, Ausführungs- und Steuerungsplattformen in einer einzigen, hybriden Lösung integriert. Schließlich könne das Unternehmen Daten aus allen entscheidenden vorhandenen IT-Anwendungen in eine derart agile Prozessumgebung einbringen.

Der Anbieter führt ein Beispiel aus der Praxis an, bei dem Rewoo Scope wie ein ganzheitliches Customer-Relationship-Management (CRM) arbeitet: Es verknüpft Vertriebsmanagement (Kontakte- und Pipelinemanagement), kaufmännische Funktionen (Mahnwesen und Kalkulation) und Servicemanagement (Projektsteuerung und After-Sales-Services) zu einer Einheit, auch aus unterschiedlichen organisatorischen Einheiten, zum Beispiel in einem internationalen Konzern. Im Key Account-Management erfasst das System Informationen, Aktionen, Beziehungen und interne Kooperation transparent und geordnet.

»Rewoo Scope« ermöglicht medienbruchfreie Kollaboration

Im Ergebnis entstehe auf diese Weise erstmalig eine effiziente und flexible Kollaboration der beteiligten Einheiten unter dem gemeinsamen Schirm des Key-Account-Managers. Auch sollen sich in der Software die verschiedenen Beteiligten eines Gesamtprozesses, etwa mehrere Lieferanten, Support-Bereiche, die Produktion eines Unternehmens, Controlling, Warenlager und Abnehmer derart auf einer Ebene zusammenfassen lassen, dass diese medienbruchfrei kollaborieren können. Eine Integration in vorhandene Finanzbuchhaltungs-, CRM-, Projektmanagement-, HR- oder Produktionslösungen sei dabei problemlos möglich.

Rewoo Technologies auf der CeBIT 2013:
Halle 4, Stand A58 (Bitkom World)

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