25.04.2012 (eh) Drucken
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 drupa:  PDF Association informiert über PDF/VT

  • PDF Association informiert über PDF/VT
  • PDF/VT kann Output-Management-Prozesse optimieren
  • PDF/UA-Standard kümmert sich um barrierefreies PDF
  • Definition: Was ist der PDF/VT-Standard?
Olaf Drümmer
Der PDF-Standard schreitet voran. Für das Output-Management ist das neue PDF/VT-Format relevant. Aus diesem Grund fokussiert sich die PDF Association auf der diesjährigen »drupa« (03. bis 16. Mai 2012 in Düsseldorf) stark auf diesen neuen Standard. Der Verband war bereits 2008 auf der Drupa vertreten; dieses Jahr ist er Gast am Stand des PDF-Association-Mitglieds ICOM. Weitere Themen sind PDF/UA und PDF/A. Interessenten können sich außerdem detailliert über den Verband informieren.

Auf der Drupa dreht sich traditionell alles um die Druckkommunikation. Dabei spielen in der heutigen digitalen Welt Dateiformate und insbesondere die Familie der PDF-Standards eine wichtige Rolle. »In Zeiten, in denen das Drucken immer digitalisierter und zunehmend variabler wird, gewinnt die Wahl des richtigen Formates immer mehr an Bedeutung«, erklärt Olaf Drümmer, Vorstandsvorsitzender der PDF Association. »Drucken ist nicht mehr der Endpunkt einer eindimensionalen Prozesskette. Im Gegenteil: zusammenhängende Prozesse und Geschäftsbereiche profitieren von vielseitig nutzbaren Formaten.«

PDF/VT kann Output-Management-Prozesse optimieren

Diese Erkenntnis setzt sich allmählich bei immer mehr Unternehmen durch und führt dazu, dass die Familie der ISO-Standards rund um das beliebte PDF zunehmend Aufmerksamkeit erhält. In diesem Rahmen erläutern die Experten von der PDF Association auf der Drupa, wie PDF/VT Output-Management-Prozesse optimieren kann, zeigen Einsatzgebiete von PDF/UA (Universal Accessibility, also Barrierefreiheit) auf, oder stehen Rede und Antwort, wenn es beispielsweise um die Nutzung der unterschiedlichen Normteile des Langzeitarchivierungsformats PDF/A geht.

»Für die Drupa-Besucher ist insbesondere der noch relativ junge PDF/VT-Standard interessant, da er im variablen Datendruck ganz neue Möglichkeiten eröffnet«, erklärt Drümmer. »PDF/VT adressiert hochvolumige Druckprozesse und stellt sicher, dass der finale Output bei der Anforderung nach hoher Qualität und Lesbarkeit der bestmögliche ist.«

PDF/UA-Standard kümmert sich um barrierefreies PDF

Thema ist natürlich auch der PDF/UA-Standard. Er definiert barrierefreies PDF, das wichtig ist für Organisationen, die Vorschriften zum barrierefreien Zugang zu Inhalten einhalten müssen (darunter Section 508 in den USA, Kanadas »Common Look and Feel Standard« und der UK Disability Discrimination Act (DDA) in Großbritannien). PDF/A wiederum hat sich als Langzeitarchivformat etabliert, und immer mehr Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen setzen PDF/A strategisch in ihrem Kerngeschäft und als Rahmenbedingung in IT-Projekten um.

Definition: Was ist der PDF/VT-Standard?

PDF/VT definiert die Verwendung von PDF als Austauschformat, das für den variablen Datendruck (oft abgekürzt als VDP für »Variable Data Printing«) sowie den Transaktionsdruck optimiert ist. Dabei steht »V« für variablen Datendruck und »T« für Transaktionsdruck. Aufbauend auf PDF/X-4 handelt es sich um das erste VDP-Format, das sowohl ein modernes ICC-basiertes Farbmanagement über die Verwendung von ICC-Output-Intents nativ unterstützt als auch anspruchsvolle grafische Effekte wie Schlagschatten, Vignetten oder durchscheinende Objekte. PDF/VT wurde im August 2010 als ISO-Standard 16612-2 veröffentlicht, und gewinnt seitdem zunehmende Bedeutung im Output-Management-Bereich.

Rund um die PDF-Standards und ersten damit aufsetzenden Lösungen können sich Drupa-Besucher an den Ständen der PDF-Association-Mitgliedsunternehmen über deren Produkte und Services informieren: axaio, callas software, Four Pees (Halle 07a, Stand D13), Compart (Halle 07, Stand B20), und Global Graphics (Halle 07, Stand A21).

PDF Association auf der Drupa 2012:
Halle 8b, Stand A82 (bei ICOM)

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