06.04.2018 (as) Drucken
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Nucleus Research untersucht ECM-Markt

Die Nucleus Matrix enthält auch eher weniger typische ECM-Anbieter (Bild: Nucleus Research)Die Nucleus Matrix enthält auch eher weniger typische ECM-Anbieter (Bild: Nucleus Research)Neben den bekannteren Marktforschungsunternehmen Forrester und Gartner veröffentlicht auch Nucleus Research einen Marktbericht zu Enterprise Content Management (ECM). Mit dabei sind einige Namen wie Box und Dropbox, die aus dem EFSS-Segment (Enterprise File Synchronization and Sharing) stammen, und Hersteller, die im DACH-Raum keine so bedeutende Rolle spielen. Auch Microsoft ist mit »Sharepoint« und »Office365« aufgeführt, die aber mehr als Collaboration- denn als ECM-Lösung gelten. Wiederum fehlen einige, die sehr erfolgreich agieren, aber nicht an der Erhebung teilgenommen haben.

Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen verändert ECM

Besonders in Augenschein genommen haben die Analysten bei ihrer Bewertung die Funktionalität und Bedienerfreundlichkeit der Lösungen. Generell hebt Nucleus hervor, dass sich durch den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellem Lernen (ML) ECM-Lösungen enorm gewandelt haben. Waren sie lange Zeit unflexibler Produkte, um digitale Dokumente zu speichern und einfache Suchen zu ermöglichen, sind sie heute zu weitaus mehr in der Lage: Sie automatisieren Geschäftsprozesse, verbessern die Datenerfassung und Klassifizierung aus unterschiedlichsten Quellen, liefern übergreifende Suchfunktionen und ermöglichen das Einhalten von datenschutzrechtlichen Bestimmungen. »ECM-System sind längst keine unflexiblen Plattformen mehr, um Inhalte zu speichern und wenig mehr zu schaffen. Vielmehr sind sie umfassende Lösungen, die jeden Unternehmensbereich in der ein oder anderen Weise berühren. Anbieter nehmen die Herausforderung an, Unternehmen dabei zu helfen, Inhalte effizient zu managen, egal wo sie sich im Unternehmen befinden«, meint Barbara Peck, Principal Analyst at Nucleus Research.

Unter den im deutschsprachigen Raum bekannten ECM-Anbietern, die Nucleus Research untersucht hat, befinden sich Alfresco, Comarch, DocuWare, Fabasoft, Hyland, IBM, M-Files, OpenText und SER.