08.11.2017 (as) Drucken
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Billentis veröffentlicht kostenfreie Studie zur E-Rechnung

  • Inhalt dieses Artikels
  • Technologische Fortschritte und neue regulatorische Anforderungen
  • Tipps für die Umsetzung von E-Invoicing-Projekten

Eine kostenfreie Studie von Billentis zum Thema E-Rechnung zeigt wie der internationale Stand und die Entwicklung im deutschsprachigen Raum derzeit aussehen. Demnach liegt Deutschland  beispielsweise im europäischen Mittelfeld und wird 2017 voraussichtlich ein Viertel aller Rechnungen elektronisch austauschen. Für Unternehmen gibt die Studie außerdem viele praktische Hinweise für die Umsetzung von E-Invoicing-Projekten.

Die Verbreitung von E-Invoicing (Bild/Quelle: Billentis)Die Verbreitung von E-Invoicing (Bild/Quelle: Billentis)»Die E-Rechnung steht im Zeichen großer Marktveränderungen«, titelt der unabhängige und international erfahrene Berater und Marktanalyst Bruno Koch von Billentis seine aktuelle Studie zur elektronischen Rechnung. Auf 134 Seiten bietet sie Einsichten in die weltweiten Marktentwicklungen und widmet sich ausführlich der DACH-Region. Laut Angaben des Autors beträgt hier das Rechnungsvolumen 9 Milliarden Rechnungen pro Jahr. Voraussichtlich werden 2017 in Deutschland ein Viertel aller Rechnungen elektronisch ausgetauscht, womit man im europäischen Mittelfeld liegt. Ab 2019 erwartet Koch hierzulande einen signifikanten Anstieg. Dabei gilt der öffentliche Sektor als entscheidender Treiber.

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Technologische Fortschritte und neue regulatorische Anforderungen

Die großen Marktveränderungen ergeben sich laut Koch einerseits aus neuen regulatorischen Anforderungen und andererseits aus technologischen Neuerungen. Aufgrund des internationalen Kampfes gegen Steuervermeidungsaktivitäten werden beispielsweise Unternehmen in immer mehr Ländern dazu verpflichtet, steuerrelevante Informationen über zentralisierte Clearance-Systeme der Steuerbehörden auszutauschen. Zudem muss innerhalb der EU der öffentliche Sektor aufgrund neuer Richtlinien Systeme und Prozesse aufrüsten, um Rechnungen elektronisch empfangen zu können. Nachdem jahrzehntelang die Privatwirtschaft Treiber für die elektronische Rechnungsübertragung war, sieht Billentis nun die öffentliche Hand als wesentliche Antriebskraft. Die Bundesverwaltungen in Österreich und der Schweiz verlangen von ihren Lieferanten bereits Rechnungen im elektronischen Format. In Deutschland wollen die Behörden diesen Anforderungen bis 2020 folgen.

Rechnungsaustauschmethoden auf Sender- und Empfängerseite (Bild/Quelle: Billentis/ibi Research)Rechnungsaustauschmethoden auf Sender- und Empfängerseite (Bild/Quelle: Billentis/ibi Research)Technologisch sieht Billentis Fortschritte durch Cloud-Services, robotergesteuerte Lösungen und maschinelles Lernen sowie analytische Verfahren und Blockchain-Technologien. Sie erlauben alte Prozesse und Lösungen abzulösen und völlig neue Ansätze zu entwickeln, um einen höheren Automatisierungsgrad zu erreichen.

Tipps für die Umsetzung von E-Invoicing-Projekten

Einen wichtigen Teil der Studie nehmen neben rechtlichen Rahmenbedingungen, Länderbetrachtungen und technologischen Entwicklungen Hinweise ein, wie Anwender E-Rechnungs-Projekte erfolgreich umsetzen können. Im Zuge eines E-Invoicing-Projekts rät Koch beispielsweise zur Zentralisierung von Ausgangs- und Eingangsrechnungen. Außerdem sollten von der Umstellung auf elektronische und automatisierte Prozesse, historische gewachsene Prozesse kritisch zu hinterfragen, denn oft könnten über 30 Prozent der Altlasten eliminiert werden.

Am Ende der, die Studie kostenlos zum Download zur Verfügung steht, sind 24 Sponsoren mit jeweils selbst erstellten Kurzportraits aufgeführt.