13.04.2011 (as) Drucken
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Im Interview: Alegri International Group

Von Sharepoint profitiert auf Anbieterseite nicht nur Microsoft als Hersteller. Weitere Nutznießer sind auch ECM-Anbieter, die ergänzende Lösungen anbieten und Integrationsspezialisten. Wie diese die Vorteile von »SharePoint 2010« bewerten und welche Schwächen die Lösung noch hat, beschreibt uns Andreas Emhart, Principal Consultant von Alegri International Group.

Welche Strategie verfolgt Ihr Unternehmen im Zusammenhang mit »SharePoint«?

 Andreas Emhart
Andreas Emhart
Emhart: Die Alegri International Group ist ein IT-Beratungsunternehmen. Daher ist unser Fokus, Sharepoint als zentrale Plattform für die Kunden bereitzustellen zur intelligenten Integration der Geschäftsprozesse. Durch »Duet Enterprise« werden zusätzlich die SAP- und Microsoft-Welten miteinander verbunden. Die optimale Implementierung des neu verfügbaren Duet beherrschen bislang erst wenige Integrationsspezialisten.

Wie sieht Ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot rund um Sharepoint aus?

Emhart: Wir planen, erstellen und implementieren unternehmensweite Dokumenten Management Systeme und Formular-Lösungen sowie Portale, Internet, Intranet und Extranet auf Basis Sharepoint. Wichtig sind dabei die Prozessorientierung, die Sicherung der Informationsqualität und Compliance-Anforderungen. Mit Lösungen wie Vertragsmanagement, Elektronischer Personalakte erhalten unsere Kunden das Komplett-Portfolio rund um Sharepoint auch für spezielle Anforderungen.

Welches Integrationskonzept verfolgen Sie hinsichtlich Sharepoint?

Emhart: Wichtig für die Unternehmen ist die Verknüpfung der SAP-Prozesse mit Sharepoint, also eine gut funktionierende Koexistenz von Sharepoint und SAP. Mit Duet Enterprise als Standard-Schnittstelle erhalten Anwender in ihren SAP-Landschaften durch Sharepoint gleichzeitig eine Kollaborationsplattform und die Office-Integration.

Welche bedeutenden Verbesserungen ergeben sich aus Sharepoint 2010 für Sie als Anbieter?

Emhart: Sharepoint 2010 wurde um entscheidende Funktionalitäten erweitert. Gerade die neuen Social-Media-Funktionen sind sinnvoll für das Wissensmanagement im Unternehmen, gekoppelt mit der Suche und »FAST Search«. Insgesamt bietet Sharepoint 2010 eine größere Funktionsvielfalt und Funktionstiefe.

Welche bedeutenden Verbesserungen bringt Sharepoint 2010 aus Ihrer Sicht den Anwendern?

Emhart: Die Anwender haben auf einer Plattform das Dokumenten Management, Web Content Management und Web 2.0 vereint. Dieses Gesamtkonzept bringt bei fast allen Arbeitsschritten und in der Zusammenarbeit von Teams Vorteile für die Arbeitsqualität und -effizienz.

Was fehlt Sharepoint 2010 im Vergleich zu einer reinen ECM-Lösung?

Emhart: Eigentlich fehlt dem Sharepoint 2010 zunächst nichts. Eine zertifizierte End-Archivierungsschnittstelle muss allerdings momentan noch zusätzlich erworben werden.

Was kann Sharepoint 2010 im Vergleich zu einer reinen ECM-Lösung besser?

Emhart: Sharepoint 2010 vereint Collaboration, Social Media und Dokumenten Management in einer Lösung.

Wo sehen Sie bei Sharepoint 2010 noch Verbesserungspotenzial?

Emhart: Sicherlich lässt sich die Skalierbarkeit optimieren, wie gesagt auch das Thema Archivierung ist noch nicht ganz rund, und auch die Web 2.0-Funktionalitäten rund um Blogs und Wikis werden sicherlich ergänzt werden.

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