25.03.2017 (eh) Drucken
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30 Jahre Partnerschaft: Kyocera und Deutsche Umwelthilfe

  • Inhalt dieses Artikels
  • 2008 kam der »Kyocera Umweltpreis«
  • 1997 bekam Kyocera als erster Hersteller den Blauen Engel für einen Laserdrucker

Feiern 30 Jahre Partnerschaft (v.l.): Detlef Herb (Manager Umwelt & Gerätesicherheit, Kyocera), Jürgen Resch (Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe) und Kyocera-Geschäftsführer Reinhold Schlierkamp (Bild: ECMguide.de)Feiern 30 Jahre Partnerschaft (v.l.): Detlef Herb (Manager Umwelt & Gerätesicherheit, Kyocera), Jürgen Resch (Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe) und Kyocera-Geschäftsführer Reinhold Schlierkamp (Bild: ECMguide.de)Der Output-Spezialist Kyocera Document Solutions Deutschland und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) feierten letzte Woche auf der CeBIT 2017 das 30-jährige Bestehen ihrer Kooperation. Dies ist die längste Partnerschaft der Umweltschutzorganisation mit einem Wirtschaftsunternehmen. »Das Thema Umweltschutz ist seit Unternehmensgründung im Jahr 1959 ein wesentlicher Teil der Kyocera-Philosophie«, erinnert sich Detlef Herb, Manager Umwelt & Gerätesicherheit bei Kyocera. »Unser Ziel war es damals bzw. ist es noch heute, uns aktiv für den Umwelt- bzw. Klimaschutz zu engagieren. Hier haben wir mit der DUH einen optimalen Partner gefunden.«

»Die Kooperation mit Kyocera ist auch für uns etwas Besonderes«, sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Zusammenarbeit auf der CeBIT 2017. »So haben wir uns in den vergangenen drei Dekaden nicht nur in unterschiedlichen Umweltschutzprojekten gemeinsam engagieren können, auch der Austausch mit den Verantwortlichen des Unternehmens ist stets konstruktiv und offen gewesen.«

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2008 kam der »Kyocera Umweltpreis«

Hier hatten er und Detlef Herb im Jahr 1987 den Kooperationsvertrag geschlossen. Einen Schwerpunkt der Zusammenarbeit bildete etwa das gemeinsame Engagement im Rahmen des DUH-Netzwerks »Lebendige Flüsse«. Ziel der Initiative ist es, unterschiedliche Maßnahmen zum Fließgewässerschutz in Deutschland zu realisieren. Neben der Aktion »Schulen für Lebendige Flüsse« brachte sich Kyocera regelmäßig in Projekte für den Artenschutz sowie in die Umsetzung von Renaturierungsmaßnahmen ein.

Darüber hinaus realisierte man aber auch eigene Projekte: So riefen die beiden Partner etwa im Jahr 2008 den »Kyocera Umweltpreis« ins Leben, der umweltfreundliche Technologien in der Wirtschaft förderte und fünfmal verliehen wurde. Auch das »Kyocera Print Green«-Programm, in dessen Rahmen der japanische Hersteller seinen Kunden die Möglichkeit bietet, klimaneutral zu drucken, geht auf die Zusammenarbeit zurück.

1997 bekam Kyocera als erster Hersteller den Blauen Engel für einen Laserdrucker

»Vor 30 Jahren war das Thema Umweltschutz in der Wirtschaft nicht so präsent, wie dies heute der Fall ist. Wir wollten damals aber bereits eine Vorreiterrolle einnehmen«, erklärt Herb. »Hierfür ist nicht nur ‚Kyocera Print Green’ ein Beleg. So waren wir 1997 auch der erste Hersteller, der für einen Laserdrucker mit dem Blauen Engel ausgezeichnet wurde – heute ein Branchenstandard. Das ist auch ein Verdienst der DUH.«

»Das Beispiel Kyocera zeigt daher sehr gut, wie Umweltverbände und Wirtschaftsunternehmen nicht nur gemeinsam, sondern auch erfolgreich zusammenarbeiten können«, erläutert Resch. »Passend zum Jubiläum ist Kyocera in diesem Jahr für den Deutschen CSR-Preis in der Kategorie ‚Vorbildliche Kooperation mit NGOs/NPOs‘ nominiert.«

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