27.06.2012 (eh) Drucken
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Alfresco erweitert ECM-Cloud mit Cloud-Management-App

  • Alfresco erweitert ECM-Cloud mit Cloud-Management-App
  • »Alfresco in der Cloud«: mehr als nur Austausch von Dateien
  • Dateien-Synchronisation mit WebDAV-Standard
  • Mit App für iPad oder iPhone zum kostenlosen Alfresco-Cloud-Storage-Angebot
Alfresco-Sichtweise: Evolution des Content in der Cloud (Bild: Alfresco)
Alfresco-Sichtweise: Evolution des Content in der Cloud (Bild: Alfresco)
Der Open-Source-ECM-Spezialist Alfresco Software stattete seine erst in diesem Jahr angekündigte ECM-Version »Alfresco 4« bereits mit umfangreichen Cloud-Features aus. Beispielsweise können 10 GByte Cloud-Speicher kostenlos für Collaboration-Anwendungen dazugebucht werden. Jetzt geht Alfresco noch einen Schritt weiter, und macht seine Cloud-Services allgemein verfügbar.

Die Nachfrage ist offensichtlich da. Wie Alfresco meldet, haben seit dem Start der Beta-Version über 15.000 Unternehmen aus über 160 Ländern einen kostenlosen Test-Account eröffnet. Dies erscheint noch nicht mal überraschend, denn mittlerweile nutzen mehr als 50 Prozent der Angestellten ihre privaten Endgeräte auch im Büro. Für diesen Trend hat die Branche das Kürzel BYOD (Bring Your Own Device) kreiert.

»Alfresco in der Cloud«: mehr als nur Austausch von Dateien

Aber Alfresco sieht in der Cloud den sichersten Weg, mit Kollegen, Partnern, Kunden und Interessenten zusammenzuarbeiten. »Alfresco in der Cloud ist viel mehr als einfach nur Austausch von Dateien. Es ist dieselbe Plattform, die bereits Tausende von Unternehmen weltweit nutzen: für skalierbares Dokumentenmanagement und das gemeinsame Arbeiten an Inhalten«, erklärt David Gildeh, Director of Cloud Services bei Alfresco. »Bis jetzt gab es einfach keine sichere Online-Lösung für Enterprise Content Management (ECM), die sowohl einfach zu benutzen ist als auch die Bedenken der IT-Abteilung ernst nimmt. Alfresco ist die einzige Cloud-Content-Management-App, die sowohl den Nutzer als auch den Administrator glücklich macht.«

»Alfresco in der Cloud« ist somit die SaaS-Version der bekannten Plattform. Sie ermöglicht Content-Management von unterwegs und auch über die Firewall hinaus. Anwender können mit Kollegen oder anderen Organisationen kollaborieren und dabei ihr mobiles Endgerät benutzen, ohne VPN-Experte zu sein. Sie können es entweder als simples Online-File-Sharing benutzen und Dateien gemeinsam bearbeiten oder – in Verbindung mit einer stationären Installation von Alfresco Enterprise – in einem hybriden Cloud-Modell betreiben. Somit werden USB-Festplatten und -Sticks zur mobilen Speicherung von Unternehmensdaten überflüssig.

Dateien-Synchronisation mit WebDAV-Standard

Zugleich mit der allgemeinen Verfügbarkeit der App hat Alfresco jetzt diverse neuen Funktionen implementiert. So sind die Inhalte am Speicherort in der Cloud mit einem 256-Bit-AES-Algorithmus verschlüsselt. Somit sind die Unternehmensinhalte selbst bei einem Einbruch in das Rechenzentrum gesichert. Neu ist auch der »WebDAV«-Standard; dieser kann zur Synchronisation ähnlich wie Dropbox benutzt werden, unter Zuhilfenahme von Drittanbieter-Lösungen wie GoodSync, das auf Ordner in Alfresco angewandt wird. Außerdem ermöglicht es das direkte Öffnen, Bearbeiten und Abspeichern von Dateien mit beliebigen Endgeräten direkt aus Office-Anwendungen wie Apple iWork heraus.

Neu ist auch, dass öffentliche Links zum Filesharing vergeben werden können. Mit einem solchen externen Link für die »Alfresco Public Library« lassen sich Dateien mit anderen Personen teilen, etwa über E-Mail, Facebook, Twitter und Co. Und dann gibt es noch »Folder Rules«, die es ermöglichen, immer wiederkehrende Aufgaben, wie zum Beispiel das Konvertieren von Dateien in ein PDF, mithilfe der »Workflow Engine« zu automatisieren.

Mit App für iPad oder iPhone zum kostenlosen Alfresco-Cloud-Storage-Angebot

»Unser Arbeitsumfeld verändert sich durch die ständig wachsende Anzahl an Tablet-PCs. Sie stellen die IT-Abteilung vor eine große Herausforderung, weil die Anwender damit ihre privaten Filesharing-Dienstleister mitbringen, um an ihren Content zu gelangen«, sagt John Powell, CEO von Alfresco. »Alfresco in der Cloud bietet dagegen eine sichere Lösung, die die Bedürfnisse der IT-Abteilung berücksichtigt. Sie ermöglicht den Zugriff mit Tablet-PCs und Smartphones, ohne dass das Unternehmen die Kontrolle über seine Inhalte verliert. Alfresco ist die einzige Plattform, auf der Benutzer heute in der Cloud anfangen können oder die IT-Abteilungen komplett hinter der Firewall aufsetzen. Online, stationär oder hybrid – jetzt haben Unternehmen wirklich eine Wahlmöglichkeit.«

Natürlich will auch Alfresco irgendwann mal Geld verdienen. Die ersten 10 GByte sind kostenlos. Ein kostenpflichtiges Angebot startet für fünf User bei einem Jahr Laufzeit ab 49 US-Dollar. Vom iTunes-Store lässt sich eine App für iPad oder iPhone herunterladen, mit der sich ein kostenloser Account beantragen lässt.

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