02.04.2008 (eh) Drucken

Atempo dringt mit »ADA 2.0« in Langzeitarchivierung vor

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»Atempo Digital Archive 2.0« wurde um Daten-Deduplizierung erweitert. (Bild: Atempo)
Der Datensicherungs- und ILM-Spezialist Atempo dringt schon seit geraumer Zeit in den Archivierungsmarkt vor. Mit »Atempo Digital Archive (ADA) 2.0« wird nun eine neue Software vorgestellt, die sich speziell zur Langzeitarchivierung für mittelständische und große Unternehmen eigenen soll.


Die Lösung vereinfacht die Archivierungs-Prozesse u.a. durch Daten-Deduplizierung, Inhalts-Katalogisierung, Suchfunktionen sowie ein Tool, das inaktive und somit archivierbare Daten findet. Laut Atempo zeichne sich das Paket gegenüber vergleichbaren Lösungen durch ein hohes Maß an Flexibilität, Kontrollmöglichkeiten für Administratoren sowie die Möglichkeit zur signifikanten Kostenreduzierung aus.

ADA ist eine hierarchisch aufgebaute Storage-Management-Lösung, die eine anwenderinitiierte Archivierung durch eine entsprechend gestaltete Oberfläche ermöglicht. Ein nach Angaben von Atempo »einzigartiges Feature« erlaubt es Anwendern, Dateien per Drag-and-Drop-Funktion in vordefinierte Archive zu verschieben. Die Archivierungsstrategien lassen sich somit individuell an die jeweiligen Projektanforderungen innerhalb der Unternehmen anpassen.

Ein weiteres Feature von ADA ist die Möglichkeit einer vollständigen Katalogisierung sowie umfangreiche Suchfunktionen, so dass Administratoren einfach und über alle Dateitypen und Speichermedien hinweg nach spezifischen Daten suchen können. Diese Such-Funktion ist besonders zur Einhaltung von Compliance-Anforderungen sowie der Verwaltung von E-Discovery-Prozessen unabdingbar, da sich die archivierten Informationen so schnell finden und abrufen lassen.

Neu ist auch das »Atempo-Meter«. Dieses integrierte Tool prüft die Speicherumgebung eines Unternehmens diskret und ermittelt die zu archivierende Gesamtdatenmenge auf der Festplatte. Administratoren können dann inaktive Daten von teuren Festplatten auf preiswertere Medien wie günstige Festplatten oder Bänder verschieben.

Die Lösung soll ab Mitte April für Windows-, Mac-, Linux- und Unix-Umgebungen erhältlich sein. Als Einstiegspreis werden 8.000 Euro für 1 TByte Archivdaten genannten.

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