28.07.2011 (eh) Drucken
(3 von 5, 3 Bewertungen)

Byteaction: E-Mail-Archivierung Bytstormail als SaaS

»BytStorMail« agiert als Relay im SaaS-Dienst (Bild: Byteaction)
»BytStorMail« agiert als Relay im SaaS-Dienst (Bild: Byteaction)
Das Archivieren von E-Mails in der Cloud ist eine kostengünstige Anwendung, die die heimische IT-Infrastruktur sofort entlastet. Der E-Mail-Management-Experte ByteAction hat sich deshalb entschlossen, sein Archivierungssystem »BytStorMail« (BSM) in Form einer Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) anzubieten. Das Unternehmen spricht damit insbesondere Rechenzentrumsbetreiber, Systemhäuser und Provider in Deutschland an, die damit ihren Kunden eine Lösung bereitstellen können, die alle ein- und ausgehenden E-Mails Compliance-gerecht auf virtuellen oder dedizierten Servern mit Storage und regelmäßigen Backups archiviert.

Die SaaS-Lösung eignet sich laut Byteaction für jedes E-Mail-System. Falls erforderlich bzw. gewünscht, können Unternehmen ihre Domain auch im Byteaction-Rechenzentrum hosten. Innerhalb weniger Stunden soll sich das Archivierungssystem in die vorhandene Umgebung integrieren lassen.

Implementierung im Relay- oder im Archiv-Server-Modell

Je nach IT-Infrastruktur bieten sich bei der Implementierung von Bytstormail zwei Varianten an: entweder im Relay- oder im Archiv-Server-Modell. Bei der Relay-Option wird die Lösung zwischen Internet und dem Kunden-Mailserver geschaltet. Auf diese Weise können Unternehmen zusätzlich von den integrierten Antiviren- und Antispam-Maßnahmen profitieren. Bei der Nutzung als Archiv-Server fungiert Bytstormail als zusätzlicher Speicherplatz neben einer bereits bestehenden Mailverarbeitungskette, an der keine weiteren Eingriffe erforderlich sind.

Einmal implementiert, sorgt Bytstormail für eine Ablage aller E-Mails nach gesetzlichen Richtlinien (GDPdU) in Bezug auf Aufbewahrungsfristen, Lesbarkeit etc. Bevor die elektronische Post den jeweiligen Empfänger erreicht, versieht die Lösung jede Mail inklusive deren Anhang mit einem Zeitstempel sowie einer Prüfsumme und speichert sie ab. Bei Bedarf lassen sich diese archivierten Nachrichten innerhalb kurzer Zeit suchen und wiederherstellen. Im Hinblick auf sensible Vorgänge sorgt das so genannte Vier-Augen-Prinzip für mehr Sicherheit, indem es die Zugriffsrechte auf mehrere Personen verteilt.

. Kommentar schreiben
Posteingangsverarbeitung 21.03.2013 Digitalisierte Posteingangsverarbeitung im Überblick

Die digitale Poststelle ist ein zentrales Element von Enterprise-Content-Management (ECM) und in vielen Unternehmen in Ansätzen bereits Realität. Bei der Einführung und dem Ausbau der automatisierten Postbearbeitung gibt es vieles zu beachten, da die Lösungen tief in die Unternehmensprozesse eingreifen. Dabei können sich Unternehmen überlegen, ob sie einen Teil der Arbeit an Spezialisten outsourcen.

Special
»ECMguide.de-News«
powered by:
Docuware
InoTec
Optimal Systems
ECM auf der CeBIT 2013 11.02.2013 ECM-Highlights auf der CeBIT 2013

»Shareconomy« als Leitthema der CeBIT 2013 begeistert die gesamte ECM-Branche. Thematisch und produkttechnisch lässt sich vieles aus der ECM-Welt damit verbinden. Neuvorstellungen wie von Inotec, Alos und ELO finden vor diesem Hintergrund statt. Neben dem Shareconomy-Hype gibt es auch Diskussionsstoff, wohin sich die ECM-Branche selbst entwickelt.

DMS im Mittelstand 28.02.2013 Dokumenten-Management ist Thema im Mittelstand

Nicht nur große Unternehmen haben erkannt, dass ein Dokumenten-Management-System (DMS), die Produktivität steigern kann, sondern auch viele mittelständische Betriebe. Wie der Zeitarbeitsfirma Tina Voß geht es zahlreichen Mittelständlern um beschleunigte Geschäftsprozesse sowie um rechtskonforme und effiziente Archivierung. Um dies zu erreichen, sind auch Cloud-Lösungen gerade für den Mittelstand eine gute Alternative oder Ergänzung.

E-Mail-Management 25.09.2012 Entwicklungen im E-Mail-Management

Im zunehmenden Maß sind Managed-Services und Cloud-Angebote eine beliebte Alternative zu Inhouse-Lösungen für E-Mail-Management und –Archivierung. Nachteilig ist dabei jedoch, dass integrative Ansätze kaum zu realisieren sind. Ein weiterer Trend ist die Zunahme von Klassifizierungslösungen.