30.05.2007 (eh) Drucken
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HDS flexibilisiert Speicherverrechnung nach Bedarf

Die Anforderung der Storage-Administratoren ist bekannt: Speicher soll nach dem jeweiligen Unternehmensbedarf zur Verfügung stehen und verrechnet werden, unabhängig von technischen Einschränkungen. Dies ist Hintergrund der jetzt von Hitachi Data Systems (HDS) vorgestellten »Services Oriented Storage Solutions« (SOSS). Sie gehen einher mit der parallel neu angekündigten »Hitachi Universal Storage Platform V« (USP V; speicherguide.de berichtete) und einer Vielzahl von Innovationen bei Hitachi-Storage-Software.


Mit SOSS werden laut HDS Ressourcen und Funktionalitäten direkt und flexibel an den Bedarf des jeweiligen Geschäftsbereichs im Unternehmen gekoppelt. Sie ermöglichen damit, interne Dienstleistungen besser zu verrechnen. Davon sollen nicht nur die Anwender der neuen V-Klasse profitieren, SOSS funktioniere ebenso mit den bereits vorliegenden Speicherlösungen von Hitachi.

Bisher waren Daten, Funktionen, Personal und Abläufe in starren Strukturen gefangen und Anwender mussten für ungenutzte Speicherleistung zahlen. Versuchten Administratoren aber, einen Mittelweg mit komplexen Kombinationen aus inkompatibler Hardware, Software und Prozessen zu gehen, so riskierten sie, kritische Service-Level-Agreements (SLAs) nicht einhalten zu können. SOSS bieten nunmehr Flexibilität und einen Service-orientierten Ansatz, mit dem Speicher auf den tatsächlichen Bedarf zugeschnitten werden kann und Geschäftsbereiche nur zahlen, was sie tatsächlich nutzen.

»Wir versuchen damit, den bekannten SOA-Ansatz auf die Speicherwelt zu übertragen«, erklärt Matthias Rabeneck, Direktor Marketing bei HDS gegenüber speicherguide.de. Automatisierte Funktionen könnten nach Bedarf als Services über eine Plattform abgerufen werden. Dafür wurde die USP-V unter anderem mit Services ausgestattet für Business-Continuity, Content-Management, unterbrechungsfreie Datenmigration, Volume-Management über heterogene Speicher-Arrays hinweg, Storage-Security, Daten-Deduplizierung, I/O-Load-Balancing, Datenklassifizierung und File-Management-Services. »Administratoren«, betont Rabeneck, »können so die zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal nutzen und die Kosten für Speicher minimieren.«

Das Besondere daran ist auch die Skalierbarkeit: Je nach Bedarf kann SOSS kleinen bis sehr großen Speicher umfassen. Durch die externen Virtualisierungsservices der Universal-Storage-Plattform (USP) können die HDS-Midrange-Systeme »Adaptable Modular Storage« (AMS) und »Workgroup Modular Storage« (WMS) unter dem gleichen Speichermanagement eingebunden werden. Die AMS- und WMS-Systems erweitern die USP als Tiered- oder Archiv-Speicher insbesondere dann sinnvoll, wenn sie mit kostengünstigen SATA-Disks konfiguriert werden.

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