Offensichtlich wird vor allem die Cloud als Einsatzwerkzeug in Deutschland eher von Kleinunternehmen vorangetrieben. Bei Großunternehmen scheint sie dagegen immer noch nicht angekommen zu sein, meint Bitrix.
1) Social-Intranet goes Small-Business: Immer mehr Kleinunternehmen nutzen Social-Enterprise-Ansätze. Auch wenn einzelne Beispiele mit Großunternehmen wie beispielsweise mit Atos weitaus bekannter sind, hat ein Social-Intranet gerade mal 8,9 Nutzer in DACH, und 9,7 Anwender weltweit.
2) Social-Intranet ist kein reines Business-Tool: Während 62 Prozent aller Instanzen tatsächlich von Unternehmen verwendet werden, sind die restlichen 38 Prozent andere Einrichtungen, darunter auch Kirchen, Sportvereine, Kindergärten und sogar Musikbands.
3) Nach Kaffee wird auch Intranet »to go« zum deutschen Trend: Ganz im Zeichen von BYOD (Bring Your Own Device) greifen 18 Prozent aller Nutzer weltweit auf Ihre Intranets über Smartphones und Tablets zu. In Deutschland sind es sogar 24 Prozent. Die Tendenz ist steigend.
4) Die Cloud wird in Deutschland von Kleinunternehmen angetrieben: Während die Cloud-Intranets sich weltweit durchgesetzt haben (70 Prozent der Intranets werden in der Cloud betrieben), muss man in Deutschland ganz klar zwischen kleinen und größeren Unternehmen unterscheiden. Etwa 80 Prozent der Kleinunternehmen (bis 50 Mitarbeiter) setzen auf die Cloud-Lösung, aber 68 Prozent der Großunternehmen hosten ihre Intranets intern.
5) Deutschland gehört zu den Ländern mit der höchsten Intranet-Verbreitung: Nach USA und Russland belegt Deutschland mit knapp 10.000 Instanzen den dritten Platz. Schweiz und Österreich belegen die Plätze 17 und 23.
6) Social-Intranet ist nicht sehr deutsch: Während weltweit das Konzept des Social-Enterprises von 87 Prozent aller Kunden bevorzugt wird, entscheiden sich nur 58 Prozent aller Kunden in DACH für das Social-Intranet. 42 Prozent setzen immer noch auf die klassischen Intranet-Tools.
7) Die Welt kommuniziert. Deutschland, Österreich und Schweiz arbeiten: Während weltweit die Kommunikationsfeatures (Activity Streams, Kommentare, Chat) mit 73 Prozent ganz eindeutig die Nummer-1-Funktion sind, werden im deutschsprachigen Raum Projektmanagement (68 Prozent) und gemeinsame Dokumentenbearbeitung (59 Prozent) am meisten genutzt.
8) Die Deutschen arbeiten gern an Wochenenden: Weltweit greifen ca. 60 Prozent aller Nutzer auf ihre Intranets an Wochenenden zu. Die Deutschen mit 63 Prozent sind an Wochenenden sogar noch fleißiger.
9) Intranets erzeugen Crowdsourcing-Möglichkeiten. Vor allem in DACH: 13 Prozent der Nutzer verwenden auch das Extranet, um mit externen Partnern zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. In DACH sind es sogar 19 Prozent.
10) Der (deutsche) Trend zur All-In-One-Lösung: Nach Einführung der Intranet-Software verzichten acht Prozent auf separate Tools, wie Projektmanagement oder CRM, und wechseln zur komplexen Lösung. In Deutschland sind es mit 15 Prozent fast doppelt so viele.
»Wir hatten schon lange das Gefühl, dass die Intranets in Deutschland, Österreich und der Schweiz etwas anders genutzt werden, als in der Rest der Welt«, erklärt Nikolai Shulgin, Regional Director D-A-CH bei Bitrix. »Nun haben wir das statistisch belegt. Wir denken, dass die 45.000 ausgewerteten Bitrix24-Installationen eine sehr gute Fokusgruppe sind, so dass wir anhand dieser Intranets relativ genau den Stand der Dinge auf dem heutigen Intranet-Markt abbilden können.«
Bitrix ist unter anderem bekannt für seine Bitrix24-Lösung, einer Intranet-Software zur schnellen Einrichtung und einfachen Betreibung von Intranets, internen Unternehmens-Websites und Collaboration-Plattformen. Die Software gibt es als Self-Hosted-Installation für große Unternehmen oder als Cloud-basierter Service für kleine Firmen. Für bis zu zwölf Teilnehmer ist die Social-Intranet-Lösung Bitrix24 kostenlos. Weiter bietet Bitrix ein Rund-Um-Paket zur Erstellung von Websites und Online-Shops jeder Größe.