29.07.2011 (eh) Drucken

Mentana-Claimsoft: De-Mail ist für Firma minimalinvasiv

Axel Janhoff
Die De-Mail-Befürworter, zu denen auch Mentana-Claimsoft gehört, haben nun nach dem Verabschieden der gesetzlichen Rahmenbedingungen die Marketingmaschinerie angeworfen. Jetzt geht es darum, die Claims abzustecken und schnellstmöglich viele Kunden für die neue Online-Brief-Variante zu bekommen.

»Die De-Mail steht deshalb zurzeit im Fokus der Aufmerksamkeit«, bekundet Axel Janhoff, Vorstand von Mentana-Claimsoft, in einem ECMguide.de-Interview rund um das Thema »Postbearbeitung«. »Die neue Technologie ist richtungsweisend für die Postbearbeitungsbranche. Sie stellt den elektronischen Briefversand auf eine sichere und rechtswirksame Basis – und macht ihn damit zu einer ernstzunehmenden Alternative zum klassischen Brief.«

Behörden sind zur Einführung der De-Mail quasi verpflichtet

Janhoff räumt freilich ein, dass der Endkunde zunächst nicht so viele Vorteile hat. Wogegen er die De-Mail insbesondere für die Versender großer Postvolumen für spannend hält: »Behörden sind zur Einführung der De-Mail quasi verpflichtet – für alle anderen lässt sich sagen: Je höher das verschickte Briefvolumen, desto attraktiver der Online-Brief«, erklärt Janhoff. »Grundsätzlich gilt aber: Die Technologie ist für den Einzelanwender mit keinerlei Anschaffungskosten verbunden, so dass auch Otto-Normalverbraucher sich lediglich registrieren muss, und dann ab dem ersten verschickten Online-Brief Geld sparen kann. Bei Firmen und Behörden wird jeweils eine Anbindung an De-Mail notwendig sein, die jedoch ‚minimalinvasiv’ ist. Auch hier lässt sich daher von Anfang an sparen.«

Nichtsdestoweniger ist der Mentana-Claimsoft-Manager davon überzeugt, dass es den normalen Papierbrief weiter geben wird. »Das liegt zum Beispiel daran, dass niemals jeder Empfänger ein Online-Postfach haben wird. Außerdem kommt einem klassischen Brief immer noch besondere Aufmerksamkeit zu«, meint Janhoff. »Möchte ich etwa als Unternehmen einen wichtigen Kunden ansprechen, schicke ich ihm einen persönlichen Brief – sozusagen ein Zeichen der Wertschätzung.«

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