18.08.2011 (eh) Drucken
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Moderner Staat: De-Mail bekommt eigenes Kongress-Panel

  • Inhalt dieses Artikels
  • Erste Erfahrungen mit De-Mail-konformen Produkten
  • Beispiel Österreich: One-Stop-Informationsmanagement
Sind Social-Media nur ein Hype, der vorübergeht? Das Forum »Gemeinwesen und Social Media – was man weiß, was man wissen sollte« auf der diesjährigen eGovernment-Messe »Moderner Staat« (8. bis 9. November in Berlin) widmet sich den neuen Anforderungen wie unter anderem der Bereitschaft zur Kommunikation in sozialen Netzwerken wie Facebook. Doch vielfach scheint das Web 2.0 noch ein regelfreier Abenteuerspielplatz für Enthusiasten zu sein. Referenten von Vitako, Accenture und der Plattform Digitales Österreich wollen auf der Messe der Frage nachgehen, welche Regeln, Prozessdefinitionen, Rollen- und Verantwortungs-Beschreibungen für die Kommunikation im Web 2.0. gelten.

Großes Thema wird in diesem Zusammenhang auch die neue Online-Briefvariante »De-Mail« sein. Denn im Mai 2011 wurde das De-Mail-Gesetz zum Abschluss gebracht. Behörden sind per Gesetz verpflichtet, De-Mail über kurz oder lang einzuführen.

Erste Erfahrungen mit De-Mail-konformen Produkten

Über erste Erfahrungen im Jahr der Einführung De-Mail-konformer Produkte diskutieren die Referenten auf Moderner Staat in dem eigens geschaffenen Kongress-Panel »Das De-Mail-Konzept – eine sichere und nutzerfreundliche Kommunikationsinfrastruktur für Alle«. In dem Forum geben das Bundesministerium des Innern, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie Unternehmen, die sich als De-Mail-Provider akkreditieren lassen wollen, aktuelle Informationen zum De-Mail-Konzept und zu den geplanten konformen Produkten.

Dass De-Mail und auch die Variante der Deutschen Post, der »E-Postbrief«, zur Zeit heiß diskutiert werden, sehen Sie in unserem aktuellen ECMguide.de-Schwerpunkt »Postbearbeitung«. In vielen Interviews gibt es dazu etliche hochkonträre Meinungen.

Beispiel Österreich: One-Stop-Informationsmanagement

Österreich ist dieses Jahr Partnerland (ECMguide.de berichtete). Aktueller Grund: Anfang 2011 startete das Österreichische Bundesministerium für Finanzen das »Unternehmensserviceportal« (USP). Ziel dieses Entbürokratisierungsprogramms ist es, österreichische Unternehmen durch elektronische Behördenwege zu entlasten. Im Kongress von Moderner Staat erläutern Vertreter des Österreichischen Bundesministeriums der Finanzen, welchen Sinn One-Stop-Government erfüllt und wie das Serviceportal von österreichischen Unternehmen angenommen wird. Gemeinsam mit Vertretern der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin soll darüber diskutiert werden, was Österreich und Deutschland in diesem Themenfeld voneinander lernen können.

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