27.08.2008 (eh) Drucken
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NASA-Klimaforscher nutzen HDS-Archivierungslösung

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Künstlersichtweise: NPP-Satellit beim Erforschen desr Erdklimas (Bild: NPOESS Preparatory Project)
Künftig nutzen mehrere Projektgruppen der US-Weltraumbehörde NASA (National Aeronautics and Space Administration) die »Hitachi Content Archive Platform« (HCAP), um auf wissenschaftliche Daten über die Erdatmosphäre zurückzugreifen. Der Speicherhersteller Hitachi Data Systems (HDS) liefert dazu eine skalierbare Lösung, die eigenen Angaben zufolge schnellstmögliche Datenverfügbarkeit garantiert und somit zur reibungslosen Überwachung der Ozonschicht und des Klimawandels beitragen soll.


Die HCAP ist ein integraler Bestandteil der »Services Oriented Storage Solutions«-Methodik (SOSS) von HDS. Bei der Ozon-Überwachung stellt die Archivierungslösung die Basis für das eigentliche Instrument der NASA dar, das »Ozone Monitoring Data Processing System« (OMIDAPS). Es sammelt wissenschaftliche Daten über die Zusammensetzung der Erdatmosphäre, die langfristig gesichert und schnell verfügbar sein müssen.

»Wenn der Zugriff auf die Daten nicht einfach und zeitnah erfolgen kann, erschwert dies unsere Forschungsarbeit enorm. Daher brauchen wir eine Technologie, die Suchanfragen automatisieren und beschleunigen kann«, erläutert Curt Tilmes, Computer Scientist bei der NASA. »Zudem sollten die Daten auf Festplatten verbleiben, und das Gesamtpaket muss einfach zu bedienen sein. Der größte Vorteil der Hitachi-Lösung ist, dass wir Daten eingeben und abrufen können, ohne Zeiteinbußen wie bei der Speicherung auf Bändern in Kauf nehmen zu müssen. Da das System sehr einfach zu bedienen ist, können sich unsere Wissenschaftler auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren: Das Erforschen der Gesundheit unseres Planeten.«

Die HCAP verwaltet nun insgesamt 70 TByte an Daten. »Unser Content-Services-Ansatz ermöglicht Kunden jeglicher Couleur, die Nutzungsgrade vorhandener Infrastrukturen deutlich zu erhöhen«, sagt Andreas Faltinek, Director Pre-Sales & Core Sales Strategies bei HDS. »Zugleich lassen sich Redundanzen und unnötiger Ballast verringern. Schließlich kann mit dieser Lösung Downtime vermieden werden, wie sie konventionell bei Migrationsszenarien noch immer notwendig ist. Die Hitachi-Content-Archive-Software integriert sich in alle Anwendungen der NASA und bietet damit eine einheitliche Plattform, die heterogene Systeme unterschiedlicher Hersteller unterstützt. Zudem bietet die Lösung eine eingebettete, einfach zu bedienende Such- und Indizierungsfunktionen. Damit sind die NASA-Forscher in der Lage, ihre Recherchen schneller und effektiver als zuvor durchzuführen.«

Die NASA untersucht mittels der gespeicherten Daten nicht nur die Ozonschicht und Klimaänderungen. Ein Teil des Archivs wird auch für die Testdaten einer weiteren Forschungsgruppe verwendet: Das »NPOESS Preparatory Project« (National Polar-orbiting Operational Environmental Satellite System) bildet einen weiteren Teil im Überwachungsprozess des Erdklimas. Das NASA-Projekt ist somit auch ein wahrhaftiges Beispiel für das ganzheitliche Engagement von Hitachi im Bereich »Green IT«.

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