26.06.2008 (ubr) Drucken
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Neues High-Performance-Computing-Array von LSI

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LSI »Engenio 7900«

LSI stellt mit »Engenio 7900« ein Speichersystem für HPC-Umgebungen (High-Performance-Computing) vor. Basierend auf der »XBB2«-Architektur bietet das Array eine Bandbreite von 6,4 Gbit/s bei einem dauerhaften Lesezugriff von der Festplatte. Das entspricht einer vierfachen Verbesserung der Leistung im Vergleich zur Vorgängergeneration, »Engenio 6998«.

»Die größte Neuerung innerhalb des Systems sind die leicht auszutauschenden Interface-Steckkarten«, erklärt Günter Stegner, Director Central- and Eastern Europe der Engenio Storage Group von LSI. »Bei anderen Systemen muss der IT-Verantwortliche die Controller aufwendig und im Ganzen wechseln, will er beispielsweise von FC- auf Infiniband-Technologie umstellen. Wir haben kleine, flexible Schnittstellen-Steckkarten entwickelt, die auf den Controllern sitzen und leicht herauszunehmen sind. Das ist ein entscheidender Vorteil, wenn es darum geht, schnell und dynamisch auf neue Anforderungen zu reagieren.«

Ebenso garantiert es laut Herstellerangaben eine dauerhafte Schreibleistung von 5,4 Gbit/s. Das System verfügt zudem über verbesserte Leistungsmerkmale in Bezug auf Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit und soll so optimale Systemsicherheit offerieren. LSI integrierte hierfür voll redundante Komponenten und Datenpfade mit automatisiertem Failover. Dazu kommen Online-Administration, Funktionsüberprüfung des Laufwerks, Controller-Cache-Spiegelung und Hardware-unterstütztes RAID-6.

Insgesamt unterstützt das Modell bis zu 256 Festplatten, entweder FC- oder SATA-Disks. Die Hoststellen sind tauschbar und der IT-Manager kann zwischen 4-Gbit/s-FC- oder 20-Gbit/s-Infiniband wählen. Die Konfigurationsflexibilität des Systems erlaubt es den IT-Verantwortlichen, unterschiedliche Hostschnittstellen, RAID-Levels und Festplatten in einem einzigen System einzusetzen. Ein Mischbetrieb von SAS- und SATA-Platten ist möglich.

Die derzeit unterstützen Leistungsmerkmale sollen in einer weiteren Generation verbessert werden. Die kommenden Modelle offerieren 480 TByte Speichervolumen, 8-Gbit/s-FC-Standard sowie 20-Gbit/s-Infiniband-Technologie.

»Mit diesem System adressieren wir den HPC-Markt«, erläutert LSI-Director Stegner. »Unser Mehrwert hierbei ist die hohe Systemverfügbarkeit und Ausfallsicherheit, die wir durch volle Redundanz erreichen. Darüber hinaus fließen über 30 Jahre an Erfahrung in unser Produkt. Der IT-Verantwortliche erwirbt also gewachsene und ausgereifte Technik, die sich nicht erst bewähren muss, sondern bewährt ist.«

OEM-Partner für das Engenio 7900 sind IBM und SGI. IBM-Anhänger müssen allerdings noch etwas warten, voraussichtlich bis zum Ende des dritten Quartals. SGI liefert die Modelle bereits aus. Preise für das HPC-Speichersystem beginnen bei etwa 105.000 Euro.

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