Opentext betont, dass damit auch gelegentlichen Nutzern ein vollständiges und abgesichertes Dokumentenmanagement auf den Geräten ihrer Wahl zur Verfügung steht. Darüber hinaus werden nun auch Inhalte, die auf den Speichern von Arbeitsplatzrechnern und sonstigen Geräten abgelegt waren und dadurch nur ungenügend der Informationskontrolle (Information Governance) der Firmen unterlagen, zentral erfasst, gespeichert und archiviert.
Endkonsumenten, die zum Beispiel Web-Services im Bereich Online-Backup anwenden, haben mittlerweile klare Erwartungen hinsichtlich Bedienkomfort, Geschwindigkeit und Einfachheit. Diese Erwartungen gelten mittlerweile auch bei Zugriff und Austausch von Dokumenten und anderen Inhalten. Aus diesem Grund verweist Opentext darauf, dass die neue Tempo-Lösung von Grund auf nicht nur für Arbeitsplatzrechner konzipiert wurde, sondern auch für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets.
»Wir haben dieses bahnbrechende Produkt ‚OpenText Tempo’ genannt, weil es den Austausch von Informationen in Unternehmen drastisch beschleunigt und vereinfacht. Bestehende IT- und Sicherheitsinfrastrukturen werden konsequent für den Aufbau einer Umgebung genutzt, in der unternehmenskritische Informationen ausgetauscht, von unterwegs aus verwendet und bearbeitet sowie völlig anders als bisher möglich abgelegt werden«, erklärt Eugene Roman, Chief Technology Officer von Opentext.
»Wie E-Mail-Systeme es in der Vergangenheit getan haben, erwarten wir, dass ‚OpenText Tempo’ die Art und Weise, wie Menschen Informationen in Unternehmen untereinander austauschen, grundlegend verändern wird.« Laut Roman berichteten Beta-Tester von substanzieller Zeitersparnis, einfachem Arbeiten von unterwegs aus und mühelosem Informationsaustausch mit Kollegen.
Mit der Lösung stellt sich Opentext auch der seit einigen Monaten vor allem in Europa aufgeflammten Diskussion, wo denn Daten und Dokumente überhaupt gehostet werden. Schließlich können US-Behörden aufgrund des »Patriot Act« jeden US-Anbieter von Cloud-Services dazu zwingen, auf Anforderung Daten herauszugeben.
Bei der Opentext-Lösung haben Unternehmen deshalb die Wahl: Sie können die neue Lösung vollständig in ihren eigenen Rechenzentren implementieren und den Anwendern als Private-Cloud-Service zur Verfügung stellen. Alternativ dazu können sie aber auch die zum Patent angemeldete hybride Cloud-Technologie von Opentext wählen. In diesem Modell behalten die Unternehmen die vollständige Kontrolle über ihre Inhalte, die weiter ausschließlich in den Rechenzentren der Firmenkunden aufbewahrt werden, nur der Betrieb des Tempo-Services wird an Opentext ausgelagert.
»Mit dem Hybrid-Ansatz profitieren die Unternehmen von den Vorteilen einer rein bedarfsorientierten Nutzung, die vollständig abgesichert ist und gleichzeitig Kostenersparnisse bietet«, betont Roman. »Wir halten diesen Ansatz für ein überzeugendes Modell, das Kunden ein Maximum an Flexibilität liefert.« Opentext Tempo wird voraussichtlich ab Januar 2012 erhältlich sein.