28.12.2011 (eh) Drucken
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Saperion verspürt deutlichen Drang in die Cloud

  • Inhalt dieses Artikels
  • »ECM as a Service« in drei verschiedenen Versionen
  • Unternehmen können Kapazitäten freisetzen und ihre Fixkosten reduzieren
Saperion zieht es in die Cloud (Bild: Saperion)
Saperion zieht es in die Cloud (Bild: Saperion)
Der Berliner ECM-Spezialist Saperion hat sich für das Jahr 2012 die Wolke (Cloud) ganz fest vorgenommen. Denn bereits jetzt verspürt man eine hohe Nachfrage nach den existierenden cloud-basierten Archivierungslösungen. Insbesondere die Erweiterung seines App-Angebots für Apple-iPhone, iPad und Co soll dabei einen zentralen Stellenwert einnehmen.

Die Basis des Saperion-Angebots bildet das Modul »Saperion ECM as a Service« (ECMaaS). Dabei werden dem Kunden Archiv- und Dokumentenmanagement-Funktionen über einen Infrastruktur-Provider zur Verfügung gestellt. Die Datenhaltung erfolgt dabei immer im jeweiligen Land des Kunden, die Abrechnung erfolgt monatlich und verbrauchsorientiert.

»ECM as a Service« in drei verschiedenen Versionen

Um interessierten Unternehmen den Einstieg in die Cloud zu erleichtern, bietet das ECM-Softwarehaus ihr ECMaaS auf drei unterschiedlichen Wegen an: als Managed-Service, als Platform-as-a-Service (PaaS) sowie als Software-as-a-Service (SaaS). Beim Managed-Service kümmert sich Saperion um den kompletten Betrieb des ECM-Prozesses – beispielsweise vom Rechnungseingang bis zur Archivierung. Dabei spiele es keine Rolle, ob dieser Prozess auf der hauseigenen oder auf einer gehosteten Infrastruktur abläuft.

Im PaaS-Modell teilt sich der Kunde eine vorkonfigurierte ECM-Plattform mit anderen Nutzern. Diese wird durch einen landesspezifischen und von Saperion hinsichtlich Compliance-Konformität geprüften Partner betrieben. Beim SaaS-Modell stehen den Kunden anwendungsoptimierte Standard-Applikationen zur Verfügung. Auch Kunden, die sich die Plattform nicht mit anderen Nutzern teilen möchten, profitieren: Bei den Varianten Managed-Service und PaaS kann auch auf das Auslieferungsmodell der Private-Cloud zurückgegriffen werden.

Unternehmen können Kapazitäten freisetzen und ihre Fixkosten reduzieren

»Rund 90 Prozent meiner Rechnungen und die Mehrheit meiner Briefe erhalte ich mittlerweile auf digitalem Weg. Damit bin ich sicher kein Einzelfall«, sagt Daniel Teufer, Director Business Unit SaaS & Applications bei Saperion. »Was im Privatgebrauch fast selbstverständlich ist, hält unserer Einschätzung nach in 2012 vermehrt auch bei Unternehmen Einzug. Die Digitalisierung von Inhalten wird insbesondere in Bereichen wie der Archivierung sowie des prozessgestützten Dokumentenmanagements weiter an Bedeutung gewinnen.«

Die Vorteile liegen für Teufer auf der Hand: Unternehmen setzen auf diese Weise nicht nur Kapazitäten frei und reduzieren ihre Fixkosten, sondern profitieren bei der Verwaltung ihrer Dokumente gleichzeitig auch vom Fachwissen der Saperion-Experten. Im kommenden Jahr will Saperion neben dem Ausbau seiner Cloud-basierten Angebote auch verstärkt in Apps investieren. Ziel ist es, Cloud-Services mit Mobile-Computing zu verbinden und dabei alle gängigen Mobile-Plattformen zu unterstützen.

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