22.10.2013 (as) Drucken
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Smart Process Applications (SPAs) von Kofax

  • Inhalt dieses Artikels
  • »First Mile« zum Kunden überwinden
  • So sind SPAs einzuordnen
Anthony Macciola, CTO von Kofax, berichtet über die SPA-Entwicklung (Bild: Ina Schmidt)

Viereinhalb Jahre Entwicklungsarbeit und drei Firmenakquisitionen hat Kofax investiert, um Smart-Process-Applications (SPAs) in Form der neuen Produktplattform »Kofax TotalAgility 7.0« anbieten zu können. Sie wird ab sofort für Pilotanwender und Anfang 2014 für alle Interessierten zur Verfügung stehen. Beispielsweise kann damit die Schadensabwicklung eines Versicherungsfalls, Kontoeröffnungen und die Entgegennahme von Anträgen erheblich beschleunigt werden.

»First Mile« zum Kunden überwinden

»Uns geht es darum, mittels SPAs mobile neue Systeme für den Endkunden flexibel und interaktiv zu gestalten, damit sich die Interaktion zwischen Endkunde und dem Unternehmen erleichtert«, erklärt Anthony Macciola, Chief Technology Officer von Kofax im Gespräch mit ECMguide.de. Diesen Kommunikationsweg bezeichnet Kofax als kritische »First Mile«. Dem globalen Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Forrester Research zufolge sind SPAs eine neue Softwarekategorie, die Geschäftsabläufe mit intensivem Kundenkontakt unterstützt, die oft unvorhersehbar, locker strukturiert und stark veränderlich sind.

Basis für Kofax SPA-Lösung Total Agility 7.0 ist die  Kombination aus Business Process Management (BPM), Dynamic Case Management (DCM), Datenintegration, Analyse und mobile Fähigkeiten auf einer gemeinsamen, einheitlichen Plattform. Kofax Total Agility 7.0 hat eine serviceorientierte Architektur und ist vollständig browserbasiert. Es ist in verschiedenen Lizenzierungs- und Bereitstellungsmodellen erhältlich: als unbefristete On-Premise-Lizenz und als SaaS-Abodienst.

So sind SPAs einzuordnen

Laut Macciola überwindet Total Agility 7.0 die wachsenden Kluft zwischen den internen Enterprise-Softwareanwendungen, mit denen die Unternehmen gesteuert werden, sogenannten »Systems of Record«, und den heutigen Interaktionsformen zwischen Unternehmen und ihren Kunden, sogenannten »Systems of Engagement«, welche zunehmend die Unterstützung mobiler Geräte verlangen. »In der Folge können Unternehmen agiler und schneller auf Kundenanfragen reagieren, ohne dass sie ihre ERP-, CRM-, ECM-, LoB- und sonstigen Enterprise-Anwendungen anpassen müssen« erläutert Macciola.

In einer im Dezember 2012 im Auftrag von Kofax durchgeführten Studie schätzt Forrester Consulting, dass das Marktvolumen für SPAs bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von annähernd 60 Prozent von 0,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2012 auf 3,9 Milliarden US-Dollar 2016 wachsen wird. OpenText, Lexmark und SAP sind weitere Anbieter, die neben Kofax ebenfalls in diesem Bereich aktiv sind.


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