15.03.2012 (as) Drucken
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 CeBIT:  SRZ stellt neue Scan-Software vor

  • Inhalt dieses Artikels
  • Verschiedene Dokumentenstapel in einem Arbeitsgang scannen
  • Acht Bildfenster zur Qualitätskontrolle
Crosscap 2.0 mit neuen Erfassungsfunktionen (Bild: SRZ)
Crosscap 2.0 mit neuen Erfassungsfunktionen (Bild: SRZ)
Der Hersteller und Dienstleister Satz-Rechen-Zentrum (SRZ) hat während der CeBIT 2012 eine neue Version der Scan-Software »Crosscap« vorgestellt. Sie kann die erhöhte Rechenleistung von Multicore-Prozessoren voll nutzen, sodass mehrere Scan-Workflows gleichzeitig ablaufen können. »Damit kann beispielsweise die OCR-Erkennung oder Bildbearbeitung unabhängig von anderen Scan-Prozessen ablaufen und der Anwender erhält zusätzliche Flexibilität und spart Zeit und Kosten«, erklärt Hans-Joachim Hübner, Leiter Systemintegration und Vertrieb von SRZ, gegenüber ECMguide.de auf der CeBIT 2012. SRZ selbst hat Crosscap beispielsweise bei großen Digitalisierungsprojekten wie bei einem Krankenhausverbund in Großbritannien im Einsatz. »Hier digitalisieren wir mit 18 Scannern von Inotec und unserer Erfassungslösung Crosscap das gesamte Archiv. Dies bedeutet, dass innerhalb von sechs Monaten 150 Millionen Images eingescannt und digital archiviert werden«, berichtet Hübner.

Verschiedene Dokumentenstapel in einem Arbeitsgang scannen

Um diese Arbeitsgeschwindigkeit zu erreichen, gibt es beispielsweise die flexible Stapeltrennung. Verschiedene Stapel von Dokumenten lassen sich mit der SRZ-Software in einem Arbeitsgang digitalisieren, ohne dass der Scanner angehalten und neue Dokumente eingelegt werden müssen. Dabei teilt Crosscap die Stapel automatisch anhand von Patchcodes auf. So kann der Scanner im Dauerbetrieb arbeiten, während Crosscap die Trennarbeit erledigt.

Der »Database Lookup« erleichtert Indexierungsaufgaben. Ein ermittelter Wert in einem Indexfeld löst einen Datenbank-Abgleich aus, um automatisiert die übrigen Felder mit den entsprechenden Datenbank-Informationen aufzufüllen. Gleichzeitig werden die erkannten Indexwerte mit Datenbank-Inhalten wie zum Beispiel Firmenname oder Kundennummer verglichen und dadurch zusätzlich validiert.

Die Standard-Texterkennung der Capture-Software lässt sich um das Modul »Abby Fine Reader« für anspruchsvolle OCR-Anwendungen erweitern. Für größere Sicherheit bei plötzlich auftretenden Systemproblemen - wie Netzwerkfehler oder PC-Absturz - sorgt die neue Recovery-Funktion. Dabei wird der Projektstatus bis zum Zeitpunkt des unbeabsichtigten Abbruchs vollständig wiederhergestellt.

Acht Bildfenster zur Qualitätskontrolle

Zu den neuen Bedienfunktionen zählt die Möglichkeit, bis zu acht Bildfenster für die Qualitätskontrolle einzustellen. Zudem kann jede Funktion in Crosscap per frei definierbarem Tastenkürzel aktiviert werden. »Diese Möglichkeit schätzen die Anwender besonders, da die Vorlieben in der Bedienung sehr unterschiedlich sind und die einen mit Zahlenkombinationen arbeiten während andere die Funktionstasten verwenden«, verdeutlicht Hübner.

Die unterschiedlichen Versionen der Software, die zwischen 600 Euro und 2500 Euro kostet, richten sich zum einen an der benötigten Scangeschwindigkeit aus, wobei aber keine Volumenbegrenzung vorgesehen ist, und zum anderen an der Ausstattung.

Neben der Standard-Version mit allen wichtigen Scanfunktionalitäten gibt es eine Plus-Variante, die zusätzlich Dokumente mit 2D-Barcode auslesen kann. Crosscap Professional besitzt darüber hinaus ein Signatur-Modul von Secrypt, das die Einbettung einer elektronischen Signatur nach Signaturgesetz (SigG) erlaubt. Scannen und Signieren kann somit in einem durchgängigen Workflow erfolgen. Daneben ist Crosscap auch als OEM-Version erhältlich.


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