Der »Database Lookup« erleichtert Indexierungsaufgaben. Ein ermittelter Wert in einem Indexfeld löst einen Datenbank-Abgleich aus, um automatisiert die übrigen Felder mit den entsprechenden Datenbank-Informationen aufzufüllen. Gleichzeitig werden die erkannten Indexwerte mit Datenbank-Inhalten wie zum Beispiel Firmenname oder Kundennummer verglichen und dadurch zusätzlich validiert.
Die Standard-Texterkennung der Capture-Software lässt sich um das Modul »Abby Fine Reader« für anspruchsvolle OCR-Anwendungen erweitern. Für größere Sicherheit bei plötzlich auftretenden Systemproblemen - wie Netzwerkfehler oder PC-Absturz - sorgt die neue Recovery-Funktion. Dabei wird der Projektstatus bis zum Zeitpunkt des unbeabsichtigten Abbruchs vollständig wiederhergestellt.
Zu den neuen Bedienfunktionen zählt die Möglichkeit, bis zu acht Bildfenster für die Qualitätskontrolle einzustellen. Zudem kann jede Funktion in Crosscap per frei definierbarem Tastenkürzel aktiviert werden. »Diese Möglichkeit schätzen die Anwender besonders, da die Vorlieben in der Bedienung sehr unterschiedlich sind und die einen mit Zahlenkombinationen arbeiten während andere die Funktionstasten verwenden«, verdeutlicht Hübner.
Die unterschiedlichen Versionen der Software, die zwischen 600 Euro und 2500 Euro kostet, richten sich zum einen an der benötigten Scangeschwindigkeit aus, wobei aber keine Volumenbegrenzung vorgesehen ist, und zum anderen an der Ausstattung.
Neben der Standard-Version mit allen wichtigen Scanfunktionalitäten gibt es eine Plus-Variante, die zusätzlich Dokumente mit 2D-Barcode auslesen kann. Crosscap Professional besitzt darüber hinaus ein Signatur-Modul von Secrypt, das die Einbettung einer elektronischen Signatur nach Signaturgesetz (SigG) erlaubt. Scannen und Signieren kann somit in einem durchgängigen Workflow erfolgen. Daneben ist Crosscap auch als OEM-Version erhältlich.