
»De-Mail ist so verbindlich wie ein Brief und genauso bequem zu nutzen wie E-Mail. Durch die eindeutige Endung können unsere Kunden De-Mail von anderen Nachrichten sofort unterscheiden«, sagt Dr. Frank Wermeyer, Geschäftsverantwortlicher De-Mail bei der Deutschen Telekom. »Gleichzeitig senden wir das klare Signal: De-Mail ist vertrauenswürdig. Unsere Kunden können sich schon bald von den Vorteilen überzeugen.«
Dass die Telekom eine andere Endung als möglicherweise die anderen De-Mail-Provider wählt, ist vom De-Mail-Gesetz her möglich. Es erlaubt es künftigen Anbietern, die so genannte Domänen-Endung etwa zu Marketing-Zwecken frei zu gestalten. Bei Privatpersonen enthält somit die De-Mail-Adresse künftig Nachname und Vorname beziehungsweise Teile des Vornamens und gegebenenfalls eine Nummer sowie die Kennung der Telekom, zum Beispiel »Vorname.Nachname1@t-online.de-mail.de«.
Unternehmenskunden können darüber hinaus bei der Telekom künftig Subdomains bestellen. Dabei wird der Firmenname Bestandteil der De-Mail-Adresse nach diesem Muster: »Vorname.Nachname@Meinefirma.de-mail.de«. Neben personalisierten De-Mail-Adressen für einzelne Mitarbeiter können Unternehmen außerdem Funktionspostfächer wie einrichten, etwa »Einkauf@Meinefirma.de-mail.de«. So lassen sich nach Meinung der Telekom Nachrichten viel besser einzelnen Bereichen oder Standorten zuordnen.
Die Telekom betont, dass Firmen, die bereits eine eigene ».de«-Domain – zum Beispiel Meinefirma.de – für die Kommunikation per E-Mail nutzen, die Nutzung dieser Domain als De-Mail-Subdomain in einer Startphase automatisch zusteht. Sie müssten die Nutzung lediglich bei ihrem Anbieter einmalig im Rahmen der Registrierung beantragen.
Deutsche Telekom auf der CeBIT 2012:
Halle 4, Stand D26