22.02.2012 (eh) Drucken
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 CeBIT:  Telekom pocht auf »de-mail.de«-Endung

  • Inhalt dieses Artikels
  • Beispiele für die »de-mail.de«-Endung der Telekom
  • Firmen mit ».de«-Domain steht De-Mail-Subdomain zu
Dr. Frank Wermeyer
Die Verbraucher sollen nicht verwirrt werden. Deswegen beschloss die Deutsche Telekom nun, die E-Mail-Adressen ihres De-Mail-Angebot mit der Endung »de-mail.de« zu versehen. Privat- und Unternehmenskunden sollen die sichere und verbindliche Mail so auf den ersten Blick erkennen können. Zwar ist die Telekom mit ihrem De-Mail-Angebot noch nicht vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert – im Gegensatz zu dem bisher einzigen und kleinsten Provider Mentana Claimsoft –, aber auf der kommenden CeBIT (6. bis 10. März 2012 in Hannover) will man ganz offiziell »weitere Einzelheiten des De-Mail-Angebotes« erläutern. Es wird erwartet, dass die De-Mail das Topthema der Telekom-Pressekonferenz sein dürfte.

»De-Mail ist so verbindlich wie ein Brief und genauso bequem zu nutzen wie E-Mail. Durch die eindeutige Endung können unsere Kunden De-Mail von anderen Nachrichten sofort unterscheiden«, sagt Dr. Frank Wermeyer, Geschäftsverantwortlicher De-Mail bei der Deutschen Telekom. »Gleichzeitig senden wir das klare Signal: De-Mail ist vertrauenswürdig. Unsere Kunden können sich schon bald von den Vorteilen überzeugen.«

Beispiele für die »de-mail.de«-Endung der Telekom

Dass die Telekom eine andere Endung als möglicherweise die anderen De-Mail-Provider wählt, ist vom De-Mail-Gesetz her möglich. Es erlaubt es künftigen Anbietern, die so genannte Domänen-Endung etwa zu Marketing-Zwecken frei zu gestalten. Bei Privatpersonen enthält somit die De-Mail-Adresse künftig Nachname und Vorname beziehungsweise Teile des Vornamens und gegebenenfalls eine Nummer sowie die Kennung der Telekom, zum Beispiel »Vorname.Nachname1@t-online.de-mail.de«.

Unternehmenskunden können darüber hinaus bei der Telekom künftig Subdomains bestellen. Dabei wird der Firmenname Bestandteil der De-Mail-Adresse nach diesem Muster: »Vorname.Nachname@Meinefirma.de-mail.de«. Neben personalisierten De-Mail-Adressen für einzelne Mitarbeiter können Unternehmen außerdem Funktionspostfächer wie einrichten, etwa »Einkauf@Meinefirma.de-mail.de«. So lassen sich nach Meinung der Telekom Nachrichten viel besser einzelnen Bereichen oder Standorten zuordnen.

Firmen mit ».de«-Domain steht De-Mail-Subdomain zu

Die Telekom betont, dass Firmen, die bereits eine eigene ».de«-Domain – zum Beispiel Meinefirma.de – für die Kommunikation per E-Mail nutzen, die Nutzung dieser Domain als De-Mail-Subdomain in einer Startphase automatisch zusteht. Sie müssten die Nutzung lediglich bei ihrem Anbieter einmalig im Rahmen der Registrierung beantragen.

Deutsche Telekom auf der CeBIT 2012:
Halle 4, Stand D26

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