04.04.2012 (as) Drucken
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Zukunftspläne von Alfresco

Bernhard Werner von Alfresco (Bild: Alfresco)
Auf Open-Source-Basis gilt die Lösung von Alfresco laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner als dominierendes ECM-System. Das 2005 von führenden Angestellten von Opentext und den inzwischen von EMC und IBM aufgekauften Unternehmen Documentum und Filenet gegründete Unternehmen bietet eine Software-Suite, die Dokumentenmanagement, Web Content Management, Records Management und Business Process Management abdeckt. Darüber hinaus offeriert sie auch viele Social-Publishing-Funktionen wie folgendes Beispiel verdeutlicht, das Bernhard Werner, Senior Solutions Engineer bei Alfresco Software ECMguide.de in einem Interview erläutert: »Wenn ein Tweet mit einem Link zu einem noch zu veröffentlichenden YouTube Video gepostet werden soll, kann dieser Prozess vordefiniert werden: Der Link wird dem Tweet automatisch hinzugefügt. Das bedeutet eine maßgebliche Arbeitserleichterung, denn ansonsten wären einige manuelle Arbeitsschritte nötig, um dasselbe Resultat zu erzielen.«

Nun strebt Alfresco Richtung Cloud. Hier stehen dem Kunden laut Werner bereits verschiedene Möglichkeiten zum cloudbasierten Einsatz Auswahl. Das reiche von der eigenen Installation von Alfresco auf einer Cloud- Plattform bis hin zur reinen Auswahl eines Leistungspaketes in der von Alfresco betriebenen Cloud-Umgebung und einem Mischbetrieb. Ein eigenes von Alfresco betriebenes Cloud-System befindet sich gerade in der Public-Beta-Phase.

Ganz billig ist jedoch auch das im Einstiegsfall kostenlose Open-Source-Produkt nicht. Wenn man es in der Enterprise-Version implementiert, liegt der Startpreis für Alfresco 4 Enterprise mit dem Support-Level Standard bei 21.000 Euro jährlich. Derzeit hat Alfresco 15 Systemhäuser in Deutschland als Vertriebspartner. Darunter sind Westernacher, fme, IT Novum, Cenit und Object ECM.

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