30.12.2016 (eh)
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Prognose: fünf Trends bewegen die Geschäftskommunikation 2017

  • Inhalt dieses Artikels
  • Prognose: fünf Trends bewegen die Geschäftskommunikation 2017
  • 1) Zunehmend aggressivere Malware per E-Mail
  • 2) Delivery im Fokus – Delivery-Network hilft
  • 3) Konsequente Digitalisierung – die Cloud hilft
  • 4) Customer-Experience entscheidend – Kommunikationsdienste helfen
  • 5) Steigende Kommunikationsanforderungen im IoT

»Es kommt darauf an, dass Informationen ankommen.« – Ein sicherer und effizienter Informationsfluss zwischen Unternehmen, Partnern und Kunden trägt maßgeblich zum Geschäftserfolg bei. Der Informationslogistiker Retarus hat fünf Trends identifiziert, die Unternehmen 2017 bei ihrer Geschäftskommunikation im Blick behalten sollten.

Von Engelbert Hörmannsdorfer

Die Business-Kommunikation wird 2017 nicht leichter, sondern herausfordernder (Bild: Retarus)Die Business-Kommunikation wird 2017 nicht leichter, sondern herausfordernder (Bild: Retarus)Mit welchen Herausforderungen müssen sich Unternehmen heute bei der Geschäftskommunikation herumplagen? Und welche Herausforderungen zeichnen sich bereits am Horizont für 2017 ab? Der Informationslogistiker Retarus gehört zu den am stärksten global expandierenden Anbietern von Cloud-Services für die B2B-Kommunikation und ermöglicht Unternehmen weltweit einen sicheren und effizienten Informationsfluss.

Insgesamt ist Retarus in zehn Ländern mit eigenen Tochtergesellschaften aktiv und verfügt über derzeit 20 Niederlassungen weltweit. Alle Services werden nach jeweils geltenden lokalen Compliance- und Datenschutzanforderungen in Retarus-eigenen Rechenzentren weltweit betrieben. Mit seinem weltweiten Auftritt und seiner Expertise hat der Informationslogistiker Retarus fünf Trends identifiziert, die Unternehmen 2017 bei ihrer Geschäftskommunikation beachten sollten.

1) Zunehmend aggressivere Malware per E-Mail

Laut AV-Test Institut werden mittlerweile im Durchschnitt täglich mehr als 390.000 neue Schadprogramme registriert. Das sind umgerechnet 270 neue Computerviren pro Minute. Dies deckt sich auch mit einer aktuellen Erhebung der Retarus-Sicherheitsspezialisten, die 2016 in einem Monat allein 3,5 Mal mehr Viren verzeichneten als noch im Gesamtjahr 2015.

Das Problem: Reine Virenschutz-Lösungen können keinen hundertprozentigen Schutz bieten. Neue Sicherheitsmechanismen sind daher dringend erforderlich. So lassen sich beispielsweise mit innovativen Detection-Lösungen zunächst unerkannte Schadprogramme auch dann identifizieren, wenn diese bereits in die Unternehmensinfrastruktur gelangt sind. Der Administrator wird umgehend über betroffene Empfänger informiert und kann reagieren, noch bevor die Malware Schaden verursacht.

Wurde eine infizierte Datei bereits ausgeführt, erleichtern Detection-Funktionen nicht nur die Forensik, sondern liefern auch Informationen, auf deren Basis Schwachstellen aufgedeckt und Systemeinstellungen optimiert werden können.

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2) Delivery im Fokus – Delivery-Network hilft

Mit der steigenden Anzahl der in elektronische Geschäftsprozesse eingebundenen Partner wird auch die Business-Kommunikation komplexer. Für einen langfristigen Geschäftserfolg sind deshalb ein reibungsloser Informationsaustausch entlang der gesamten Lieferkette sowie die zuverlässige Auslieferung relevanter Informationen mindestens genauso wichtig wie zielgerichtete Inhalte.

Egal ob Bestellung, Produktrückruf oder mTAN: Wichtig ist, dass geschäftskritische Daten weltweit stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Nicht rechtzeitig oder nur unzuverlässig zugestellte Nachrichten führen schnell zu hohen Folgekosten. Informationslogistiker ermöglichen Unternehmen einen reibungslosen Informationsfluss, indem sie über ein globales Delivery-Network sämtliche elektronische Kommunikationswege weltweit zur Verfügung stellen.

3) Konsequente Digitalisierung – die Cloud hilft

Der Unternehmenserfolg hängt in Zukunft stärker denn je von der Qualität und Aktualität der ausgetauschten Informationen ab. Bestehende manuelle Prozesse sind häufig fehleranfällig und zeitintensiv. Um betriebliche Abläufe zu optimieren, müssen Kommunikationsprozesse ohne großen Aufwand gebündelt, konsolidiert und digitalisiert werden. Die Daten sollten dabei direkt an die Geräte oder Applikationen übertragen werden, die diese benötigen und weiterverarbeiten können.

Cloud-Kommunikationsplattformen und daran angebundene Services können für einen effizienten Informationsaustausch sorgen, ob von Mensch zu Mensch (P2P), von Applikation zu Mensch (A2P) oder automatisiert in der Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M).

4) Customer-Experience entscheidend – Kommunikationsdienste helfen

Laut IDC-Analysten wird der Markt für Customer-Communications-Management in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich um acht Prozent wachsen. Maßgeschneiderte Kommunikationsprozesse sind hierbei entscheidend: Erst eine zuverlässige, sichere und individuell gestaltete Business-Kommunikation ermöglicht Kundennähe und -bindung und schafft somit auf gesättigten Märkten mit hohem Wettbewerbsdruck einen maßgeblichen Vorteil.

Dank zuverlässiger Diensterbringung, automatisierter Prozesskommunikation und -integration sowie transparenter Reports lassen sich innovative Kommunikationsdienste nutzen, um Transaktionen effizienter durchführen und eine schnellere Kundeninteraktion sicherzustellen. Die Services können idealerweise über standardisierte APIs nahtlos in Business-Applikationen integriert und jederzeit schnell und flexibel an neue Anforderungen angepasst werden. Zudem erfüllen sie höchste Anforderungen an Sicherheit und Compliance.

5) Steigende Kommunikationsanforderungen im IoT

Ob Haushaltsgeräte, Autos oder Industrieroboter: Immer mehr Geräte sind im Internet der Dinge (Internet of Tings, IoT) miteinander vernetzt. Ein wesentlicher Teil des Produktnutzens ergibt sich dabei zukünftig aus der intelligenten Kombination aus Software, Sensorik und Kommunikation. Um einen sicheren und integrierten Informationsfluss über alle Teile der Prozesskette hinweg zu gewährleisten, müssen verschiedene Applikations- und Kommunikationsprotokolle miteinander verzahnt werden.

Spezielle Cloud-Lösungen für Informationslogistik können hier einen effizienten und sicheren Datenaustausch aller eingebundenen Plattformen ermöglichen. Geschäftsrelevante Informationen werden dabei stets zur richtigen Zeit und in dem Format ausgeliefert, das für den Empfänger gerade am besten geeignet ist. Falls erforderlich, werden die Daten dazu automatisiert in andere Kommunikationsstandards übersetzt.

Security ist hierbei natürlich unabdingbar. Denn wie der DDoS-Angriff auf den DNS-Provider DynDNS im Oktober zeigte, können die millionenfach installierten neuen IoT-Geräte mit Internet-Anschluss gekapert und zweckentfremdet werden.

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Überblick

Rein juristisch kommen Unternehmen an der E-Mail-Archivierung nicht mehr vorbei. Doch selbst ohne diese Pflicht, würde keine Firma dieses Thema wieder abschaffen. Zu sehr sind Unternehmen auf die Informationen angewiesen, die sich in den E-Mails verbergen. Um ihre Nutzung zu optimieren, gehen viele Lösungen über das reine Archivieren hinaus und beschäftigen sich auch mit der E-Mail-Verwaltung und dem E-Mail-Management. Sie erleichtern dem Anwender die Recherche und dem Administrator die Systempflege.

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