09.08.2013 (eh)
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 DMS Expo:  IBM analysiert Dokumente mit Watson-System

  • Inhalt dieses Artikels
  • Daten strukturieren und für die Analyse aufbereiten
  • ECM-Prozesse in die Cloud auslagern
  • ECM-System bewertet mit Big-Data-Analytics
IBM Watson basiert auf Power7-Prozessoren (Bild: IBM)
IBM Watson basiert auf Power7-Prozessoren (Bild: IBM)
Auf die diesjährige »DMS Expo« (24. bis 26. September 2013 in Stuttgart) will IBM die »Watson«-Technologie im Dokumentenumfeld demonstrieren. Watson ist ein Projekt im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Ziel ist es unter anderem, eine hochwertige semantische Suchmaschine zu schaffen. Zusammen mit sechs Geschäftspartnern will IBM in Stuttgart zahlreiche Enterprise-Content-Management-Lösungen (ECM) vorstellen, die den kompletten Lebenszyklus des Dokumentenmanagements abdecken. Unter anderem, wie sich smartes Content-Management realisieren lässt und wie Dokumente mit unstrukturierten Daten dank Big-Data-Analytics und der intelligenten IT-Technik von Watson effizient ausgewertet werden.

Unter dem Motto »Content in Motion« will IBM somit auf der DMS Expo Bewegung in das unternehmerische ECM bringen. Denn sowohl das Wissen des gesamten Unternehmens als auch von externen Quellen könne mit Warson in das ECM integriert werden, um Prozesse und Geschäftsentscheidungen zu beschleunigen. Dank der kognitiven Leistungen von Watson, das auch die menschliche Sprache erkennen kann, wachsen somit nach Meinung von IBM die Themen ECM und Big-Data-Analytics enger zusammen.

Daten strukturieren und für die Analyse aufbereiten

Gemeinsam mit sechs Geschäftspartnern präsentiert IBM überdies unterschiedliche ECM-Lösungen für ein umfassendes Dokumentenmanagement – also Inhalte und Wissen aus Dokumenten erfassen, aktivieren, austauschen, analysieren, steuern und archivieren. Vor allem die Analyse unstrukturierter Daten gewinne dank Big-Data-Analytics immer mehr an Bedeutung für die Unternehmen. Unstrukturiert ist jenes Wissen, das nicht in Datenbanken gespeichert ist, sondern verborgen in E-Mails, Grafiken, Videos, Dokumenten oder Social-Media-Kanälen liegt. Mehr als drei Viertel aller Daten sind heute in Unternehmen nur unstrukturiert vorhanden.

»Eingescannte Dokumente wie Briefe, Rechnungen oder Bestellungen sind für die IT zunächst nur digitale Bilder und somit unstrukturiert«, sagt Herwig Diessner, Marketing & Communications Enterprise Content Management bei IBM Deutschland. »Aber mit intelligenten Algorithmen, wie sie etwa beim ‚IBM Datacap Taskmaster Capture’ eingesetzt werden, lassen sich diese Daten strukturieren und für die Analyse aufbereiten.«

ECM-Prozesse in die Cloud auslagern

In Stuttgart will IBM mit ihren Partnern – xft, Steria Mummert Consulting, Profi Engineering Systems, nextevolution, Cenit und Begis – somit zeigen, wie ECM-Lösungen geschäftskritische Inhalte in großen Datenmengen finden und priorisieren können. Zudem gibt IBM erste Einblicke in die Möglichkeit, unternehmerische ECM-Prozesse in die Cloud auszulagern.

Am Messestand erhält der Besucher Informationen über den kompletten Lebenszyklus des Dokumentenmanagements, das von der Datenerfassung über Analyse und Auswertung bis hin zur Archivierung reicht. Nach der Erfassung beschäftigt sich die Analyse damit, was für ein Prozess dem Dokument zugrunde liegt.

ECM-System bewertet mit Big-Data-Analytics

Das ECM-System bewertet mit Big-Data-Analytics, ob die vorliegenden Informationen zu einer Anfrage oder einem Vertrag gehören und kann sogar identifizieren, ob beispielsweise ein Betrugsversuch vorliegt. Bei der Archivierung informieren die ECM-Tools darüber, wie lange Dokumente aufgrund gesetzlicher Vorgaben aufbewahrt werden müssen und wann ein Unternehmen bestimmte Dokumente löschen sollte.

IBM auf der DMS Expo 2013:
Halle 5, Stand C21

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