26.02.2019 (pma)
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Avision AD7080 kombiniert A3-Einzug- und A4-Flachbettscanner

  • Inhalt dieses Artikels
  • Breites Spektrum an Scanvorlagen möglich
  • Integrierter Imprinter
  • Bedienung und Softwareausstattung

Dokumentenscanner Avision AD 7080Mit dem AD7080 lassen sich Stapel mit Dokumenten mit unterschiedlichen Papiergewichten und Papiergrößen scannen, zuschneiden und entzerrenAvision hat sein Portfolio mit dem »AD7080« um einen schnellen und bei den möglichen Vorlagen vielseitigen Scanner erweitert. Der Avision AD 7080 kombiniert dazu einen automatischen A3-Dokumenteneinzug mit einem A4-Flachbettscanner. Über den A3-Einzug lassen sich bis zu 100 Seiten pro Minute erfassen. Für eine farbige A4-Seite mit 300 dpi benötigt der AD 7080 über den Flachbettscanner vier Sekunden. Avision positioniert den AD7080 für Umgebungen, in denen bis zu 10.000 Seiten pro Tag zu digitalisieren sind. Für umfangreichere Scanaufgaben hat Avision im Herbst 2018 den AD 8120 vorgestellt. Er schafft bis zu 60.000 Blatt pro Tag und nimmt ebenfalls DINA3-Dokumente auf

Der Avision AD7080 ist ab sofort im Fachhandel erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 3.799 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die Neuvorstellung zeichnet sich durch eine verbesserte, flexible Papierführung und Bildverarbeitung und einen Imprinter zur Markierung gescannter Dokumente aus.

Breites Spektrum an Scanvorlagen möglich

Mit dem AD7080 lassen sich Stapel mit Papieren unterschiedlicher Papiergewichte und Größen von 50 x 50 Millimetern bis zu DINA3 scannen, zuschneiden und entzerren. Der automatische Dokumenteneinzug verarbeitet Papier mit einer Grammatur bis zu 209g/m2 sowie geprägte Karten, etwa von Krankenkassen oder Geldinstituten. Auch Dokumente mit einer Überlänge von bis zu 60 Zentimetern kann der AD 7080 digitalisieren.

Werden auf dem Flachbettscanner mehrere Dokumente gleichzeitig platziert, erkennt der Scanner dies und erstellt für jedes eine Datei. Die Abbildung erfolgt in der Originalgröße, die Scans werden zugleich gerade ausgerichtet und entzerrt.

Eine Ultraschall-Doppelblatterkennung misst die Papierdicke und erkennt automatisch, wenn sich Dokumente überlappen. Hängen Seiten so fest zusammen, dass sie tatsächlich gemeinsam eingezogen werden, weist der Scanner mit einer Warnmeldung darauf hin. Um dennoch mit Aufklebern oder Haftnotizen versehene Dokumente einzulesen, kann die Ultraschallerkennung ausgeschaltet werden.

Integrierter Imprinter

Zudem ist der AD7080 mit einem integrierten Imprinter ausgerüstet. Dabei handelt es sich um eine Druckeinheit, über die sich auf der Rückseite gescannter Dokumenten etwa eine fortlaufende Nummer oder eine Buchstabenkombinationen aufdrucken lässt. Hilfreich ist solch eine Seriennummer etwa, um Scans später mit Originaldokumenten zu vergleichen oder Dokumente zu indizieren.

Bedienung und Softwareausstattung

Die Bedienung des AD7080 ist einfach und übersichtlich gehalten. Nach Auswählen eines Zielortes und Drücken des Scan-Knopfes wird aus den Dokumenten je nach Einstellung eine durchsuchbare PDF-, TIF-, Word- oder XLS-Datei erstellt. Die automatische Weiterleitung formatierter Scans in bestimmte Zielordner oder in Cloud-Dienste wie Google Drive, Dropbox, Evernote und in Microsoft Sharepoint ist möglich.

Über einen angepassten TWAIN-Treiber lassen sich auch TWAIN-kompatible Programme verwenden Neben TWAIN- beziehungsweise ISIS-Treibern wird auch die aktuelle Vollversion der Avision-Software »AVScan X«, der Button Manager V2 und »ScanSoft PaperPort 14SE« mitgeliefert. Button Manager V2 erlaubt es, Dokumente zu scannen und das entstandene Bild zu einer von neun vorher ausgewählten Anwendung zu senden.

Der Avision AD  7080 wird über USB an einen Computer angeschlossen. Als Systemvoraussetzungen an den Rechner nennt der Hersteller Windows XP oder höher sowie ein DVD-Laufwerk, mindestens einen Intel-Core-2-Duo-Prozessor und je nach Windows-Version 2 oder 4 GByte RAM. Für eine zügige Datenübertragung ist USB 3.0 sinnvoll.