08.08.2019 (as)
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Abschluss der Übernahme von Docuware durch Ricoh

  • Inhalt dieses Artikels
  • Der Akquisition geht jahrelange Partnerschaft voraus
  • Partnerbeziehungen bleiben auf gleichem Stand

David Mills, Corporate Senior Vice President, Ricoh, erwartet nach der Docuware-Übernahme mehr Gestaltungsspielraum für Kunden (Bild: Ricoh)David Mills, Corporate Senior Vice President, Ricoh, erwartet nach der Docuware-Übernahme mehr Gestaltungsspielraum für Kunden (Bild: Ricoh)Der japanische Drucker- und IT-Konzern Ricoh gibt bekannt, dass die Anfang Juli angekündigte Übernahme von DocuWare durch Ricoh Europe Holdings PLC nun abgeschlossen ist. Docuware wird als hundertprozentige Tochter von Ricoh  unter dem bestehenden Firmennamen fortgeführt, ohne dass es auf Docuware-Seite zu spürbaren Veränderungen kommen soll. Die seit Anfang des Jahres agierenden Geschäftsführer Dr. Michael Berger und Max Ertl werden weiter im Amt bleiben und an Ricoh Europe berichten.

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Der Akquisition geht jahrelange Partnerschaft voraus

Mit Unternehmenszentralen in Deutschland und den USA bietet Docuware Cloud- und On-Premises-Lösungen für Dokumenten-Management und Workflow-Automatisierung an. Das Unternehmen hat weltweit über 12.000 Kunden in mehr als 90 Ländern und vertreibt seine Software über ein Netzwerk von rund 600 Partnern. Bereits seit 19 Jahren besteht zwischen Ricoh und Docuware eine Partnerschaft, die Docuware weltweit rund 2.300 Kunden eingebracht hat. Laut Ricoh ist die Akquisition Teil der Unternehmensstrategie, mit der das Technologieunternehmen das eigene Lösungsangebot für die Digitalisierung des Arbeitsplatzes ausbaut.

»Diese Akquisition ermöglicht es uns, unseren Kunden noch mehr Gestaltungsspielraum zu geben, mit dem sie den Wert ihrer Dokumente und ihres Business Contents maximieren können. Wir freuen uns, zusätzliche Kompetenzen anbieten zu können, um neue und bestehende Kunden bei ihrem Wachstum zu unterstützen«, erklärt David Mills, Corporate Senior Vice President, Ricoh Company Ltd.

Partnerbeziehungen bleiben auf gleichem Stand

Für bestehenden Docuware-Partner soll sich ebenfalls nichts ändern. Dies gilt sowohl für Hersteller wie Kyocera und Toshiba, die die Docuware-Lösungen bei entsprechenden Projekten ebenfalls vertreiben, als auch bei den Vertriebspartnern von Docuware. So bleiben alle Partnerverträge in der jetzigen Form bestehen und alle Partnerlevel unverändert. Platinum, Gold, Silver und Base Partner sollen von denselben Margen, Zertifikationen und Vorteilen wie bisher profitieren.