05.11.2020 (pma)
5 von 5, (1 Bewertung)

Avision stellt Dokumentenscanner für Homeoffice und KMU vor

  • Inhalt dieses Artikels
  • Dokumentenverarbeitung
  • Energieeffiziente LED Technologie
  • Bedienung und Software-Ausstattung
  • Alternative Lösung für rechtssicheren Dokumentenversand

Der Avision AV332U digitalisiert bis zu 40 Seiten respektive im Duplex-Modus 80 Bilder pro Minute (Bild: Avision)Der Avision AV332U digitalisiert bis zu 40 Seiten respektive im Duplex-Modus 80 Bilder pro Minute (Bild: Avision)Avision hat sein Scanner-Portfolio im Einsteigerbereich aktualisiert. Dadurch löst der Dokumentenscanner »AV332U« den bisher angebotenen »AV176U« ab. Im Vergleich zum Vorgänger bietet die Neuvorstellung vor allem dank leistungsfähigerer CPU eine höhere Scangeschwindigkeit.

Den neuen Duplex-A4-Dokumentenscanner AV332U empfiehlt Avision für den Einsatz in kleinen Büros, angesichts der aktuellen Situation sei er aber auch eine effektive Hilfe im Homeoffice. Mit Abmessungen von lediglich 28 x 15 x 16,5 cm fällt er sehr kompakt aus und ist damit laut Hersteller »perfekt für Anwender mit limitiertem Arbeitsplatz oder zum Beispiel für einen kleinen Empfangstresen.«

Die unverbindliche Preisempfehlung von 289 Euro ist durchaus wettbewerbsfähig. Annährend vergleichbare Modelle, zum Beispiel der etwas größere (30,6 x 25 x 25,8 cm) »ADS-2200« von Brother liegen zwar beim Listenpreis deutlich höher, sind aber im Handel zu Preisen um 300 Euro erhältlich.

Dokumentenverarbeitung

Dokumentenscanner Avision AV332U (Bild: Avision )Ein zuklappbares Papiereinzugsfach reduziert beim Avision AV332U im geschlossenen Zustand das Eindringen von Staub. (Bild: Avision)Der Avision AV332U digitalisiert bis zu 40 Seiten respektive im Duplex-Modus 80 Bilder pro Minute. Die maximale Auflösung liegt bei 1.200 dpi.

Neben A4-Dokumenten liest der Avision-Scanner auch Plastikkarten mit einer Dicke bis 1,25 mm, überlange Dokumente von bis zu sechs Metern sowie alle Papierformate bis 215,9 x 356 mm und einem Gewicht von 27 bis 413 g/m2 ein. Die erforderlichen Anpassungen an die unterschiedlichen Dokumentenformate nimmt der Scanner laut Hersteller selbst vor. Das empfohlene, maximale Tagesvolumen ist mit 5.000 Seiten spezifiziert. Ein zuklappbares Papiereinzugsfach reduziert im geschlossenen Zustand das Eindringen von Staub.

Energieeffiziente LED Technologie

Mit integriertem Ultraschall-Sensor erkennt der AV332U überlappende Dokumente und weist mittels eines Warnzeichens darauf hin. Bei schräger Papierzufuhr stopp der Scanner den Lesevorgang automatisch, um Schäden am Papierdokument zu verhindern.

Dank LED-Technologie entfällt laut Hersteller die Aufwärmzeit und werde der Stromverbrauch reduziert. Im Datenblatt sind als Energieaufnahme im Betrieb 33 W, im »Ready«-Modus 7,5 W und im »Sleep«-Modus 0,3 W angegeben.

Bedienung und Software-Ausstattung

Die Bedienung des Avision AV332U ist sehr einfach gehalten. Nach einem Tastendruck scannt der AV332U das Dokument und versendet den Scan an vorgegebene Ziele, etwa E-Mail-Adressen, Cloud-Dienste, per SMB freigegebene Ordner, einen FTP-Server oder einen Drucker. Dazu liefert Avision seine kostenlose Sofware »Button Manager V2« mit. Indem damit häufig genutzte Scan-Einstellungen auf den Tasten hinterlegt werden, lassen sich Arbeitsprozesse teilweise automatisieren.

Zur Software-Ausstattung des Avision AV332U gehören TWAIN- , ISIS- und WIA-Treiber. Außerdem liefert der Hersteller eine aktuelle Vollversion seiner Software »Avision AVScan-X« sowie »Nuance PaperPort SE 14« mit. Treiber für Linux- und Mac-Support sind optional erhältlich.

Alternative Lösung für rechtssicheren Dokumentenversand

Eine teurere, aber auch umfangreichere Scan-Lösung zur Unterstützung auf Papierdokumenten basierender Arbeitsprozesse - auch im Homeoffice - haben kürzlich Panasonic und Ferrari electronic vorgestellt. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie besonders für Szenarien ausgelegt ist, in denen der rechtssichere Versand der gescannten Dokumente erforderlich ist. Die beiden Hersteller haben für das Paket den netzwerkfähigen ADF-Scanner »KV-N 1058X« von Panasonic mit der Kommunikations-Software »OfficeMaster Suite 7DX« von Ferrari Electronic kombiniert.

Die Software umfasst auch den Dokumentenaustausch-Server »Next Generation Document Exchange« (NGDX), Über den der rechtssicheren Versand von PDF- und »ZUGFeRD 2.1«-kompatiblen Dokumenten in IP-Netzwerken abgewickelt wird. Der Empfang wird hier durch einen qualifizierten Sendebericht quittiert und ist sogar gerichtsfest. Der KV-N 1058X liest im Duplex-Modus bis zu 70 Blatt pro Minute in Farbe ein und ist für ein tägliches Scanvolumen von bis zu 8.000 Seiten ausgelegt. Die Straßenpreise für den Scanner beginnen bei etwas 700 Euro, die Preise für das Bundle mit der Software teilen die Unternehmen oder ihre Vertriebspartner auf Anfrage mit.