02.07.2021 (as)
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BARC-Analyse zu BI- und Analytics-Plattformen

  • Inhalt dieses Artikels
  • Betrachtung von 21 Herstellern
  • Entwicklungstrends im BI- und Analysebereich

Anordnung der im Bericht aufgeführten Hersteller von BI- und Analytics-Lösungen (Bild: Barc) Anordnung der im Bericht aufgeführten Hersteller von BI- und Analytics-Lösungen (Bild: Barc) Im Rahmen von »BARC Score Enterprise BI & Analytics Platforms« bewertet das Analystenhaus BARC (Business Application Research Center) 21 global marktrelevante Hersteller entsprechender Plattformen. Laut Barc ist eine moderne Enterprise Business Intelligence (BI)- und Analytics-Plattform in der Lage, traditionelle und explorative BI- und Analytics-Anforderungen sowohl für eigenständige Daten- und Informationsanwendungen als auch bei der Einbettung in betriebliche Anwendungen zu erfüllen. »Bereits seit einigen Jahren können wir die Ausweitung der BI und Analytics auf Unternehmenshierarchieebenen neben dem Management beobachten. Insbesondere die Analyse operativer Daten und Ergreifen entsprechender Maßnahmen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Um den Kundenanforderungen in diese Richtung zu genügen, verstärken sich die Business Software Hersteller weiterhin mit am Markt verfügbaren und ins Portfolio passenden BI-Spezialisten«, so BARC-Analystin und Head of Scores Larissa Baier über die Publikation.

Betrachtung von 21 Herstellern

Ziel der Übersicht ist, Software zu bewerten, die nicht auf ein bestimmtes Nutzungsszenario oder einen bestimmten Nutzertyp beschränkt ist. Vielmehr sollen die Lösungen einer großen Anzahl unterschiedlicher Nutzerinnen und Nutzer ermöglichen, Erkenntnisse aus Daten zu gewinnen. Zu den 21 untersuchten Anbietern zählen unter anderem IBM, Infor, Looker (Google), Microsoft, MicroStrategy, OpenText, Oracle, SAP, Tableau (Salesforce) und TIBCO.

Barc-Analystin Larissa Baier rät bei der Systemauswahl die individuellen Einsatzszenarien zu berücksichtigen (Bild: Barc)Barc-Analystin Larissa Baier rät bei der Systemauswahl die individuellen Einsatzszenarien zu berücksichtigen (Bild: Barc)Für die Aufnahme in den Barc-Score gibt es zwei getrennte Kategorien: Die erste bezieht sich auf die Produkte eines Anbieters, die zweite auf die finanziellen Ergebnisse, die mit diesen Produkten verbunden sind. Die Anbieter müssen einen starken Fokus auf die Bereitstellung von BI- und Analytics-Funktionalität haben und vier von fünf Technologien aus dem folgenden Funktionsportfolio anbieten: Formatiertes Reporting, Dashboards, Analyse und Datenermittlung, erweiterte Analytik sowie Self-Service-BI und Ad-hoc-Berichte.

Verteilt auf mindestens zwei separate geografische Regionen schreibt Barc zudem mindestens 15 Millionen Euro Lizenzumsatz pro Jahr mit dem betrachteten Produktset vor. Darüber hinaus muss das Produktset eine signifikante Anzahl von Implementierungen und Lizenzumsätzen in verschiedenen geografischen Regionen aufweisen.

Entwicklungstrends im BI- und Analysebereich

Nach Ansicht von Barc entwickelt sich der Markt für BI- und Analyseplattformen weiterhin rasant. Auf der einen Seite gebe es einen massiven Schub in Richtung Business User Empowerment durch alle relevanten Marktteilnehmer. Selbst etablierte BI-Suiten-Anbieter mit den Schwerpunkten Standardisierung und Governance in ihren IT-orientierten Suiten haben in den letzten Jahren stark in die Modernisierung und Business-User-Orientierung investiert. Auf der anderen Seite seien BI- und  Analytics-Spezialisten mit Fokus auf Fachanwender in den Markt eingetreten und haben Käufer aus den Fachabteilungen gewonnen, die von IT-gesteuerten und zentralen BI-Umgebungen frustriert waren.

Der vor wenigen Tagen veröffentlichte 42seitige englische Barc-Bericht ist für 500 Euro über die Webseite von Barc erhältlich.




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