01.08.2016 (eh)
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BVDW-Leitfaden: So konvertieren Sie Print für mobile Endgeräte

So lassen sich Print-Publikationen ins Online-Zeitalter mit Zusatznutzen konvertieren (Bild: BVDW e.V.)So lassen sich Print-Publikationen ins Online-Zeitalter mit Zusatznutzen konvertieren (Bild: BVDW e.V.)Für große Unternehmen und Organisationen ist das Aufbereiten von Printprodukten für mobile Endgeräte tägliche Praxis. Anders dagegen kleineren und mittelgroßen Unternehmen (KMU), hier stellt eine digitale Distribution von Printprodukten über mobile Endgeräte die Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen nicht selten vor große Herausforderungen. Wie sich Markt und Zielgruppen gestalten, welche Chancen die verschiedenen Kanäle bieten und wie Inhalte erfolgreich auf Smartphone und Tablet inszeniert werden, erläutert der Leitfaden »Shift 2 Mobile« der Fokusgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Als digitaler Transformator von bestehenden Printprodukten ist nach wie vor das Tablet stärkster Treiber im deutschsprachigen Markt. Es bedient das erlernte analoge Rezeptionsmuster der Nutzer am besten. Für die Auswahl der richtigen Ansprache spielt die Nutzungssituation eine erhebliche Rolle. Morgens zu Hause dominieren klassischerweise Newsformate, am Abend spielen Magazinformate eine größere Rolle. Unterschiedliche Situationen und Anlässe der Nutzung erfordern auch unterschiedliche Darreichungsformen und Inhalte.

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Mobile Geräte bieten gänzlich neue Möglichkeiten, die Nutzer im richtigen Kontext zu erreichen

Ausgehend von diesen Markttrends will der Leitfaden den Marketiers und Kommunikatoren einen umfassenden Überblick über Chancen, Herausforderungen und Eigenarten der verschiedenen mobilen Distributionsformen geben

»Vor gut zehn Jahren wurde fast durchgängig der Fehler gemacht, Print-Publikationen einfach eins zu eins online zu verteilen, ohne dabei auf die Eigenarten interaktiver Medien am Computer einzugehen«, erklärt Henry Kördel (Deutsche Bahn), stellvertretender Vorsitzender der Fokusgruppe Mobile im BVDW. »Etwas Ähnliches passiert gerade erneut: Inhalte werden einfach so, wie sie gerade für stationäre Endgeräte vorliegen, auch für mobile Endgeräte zur Verfügung gestellt. Dabei bieten mobile Geräte gänzlich neue Möglichkeiten, da Nutzer beispielsweise im richtigen Kontext erreicht werden können.«

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