05.03.2018 (as)
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Deutsche Post Infrastrukturrabatt erfordert Updates

  • Inhalt dieses Artikels
  • Deutsche Post gewährt Übergangsfrist bis Ende April
  • Infrastrukturrabatt setzt Investitionen voraus
  • Compart ermöglicht Update für Output-Software

Die Deutsche Post will die Verarbeitung von Großsendungen effizienter gestalten (Bild: Deutsche Post)Die Deutsche Post will Großsendungen effizienter abwickeln und benötigt die Unterstützung der Kunden (Bild: Deutsche Post)Bringen Großkunden ab 1. Mai 2018 beispielsweise keine 20-stellige Frankier-ID oberhalb der Zeile für die DV-Freimachung auf, zahlen sie drei Prozent mehr als im Vorjahr. Grund hierfür ist, sie erhalten keinen sogenannten Infrastrukturrabatt von drei Prozent auf Mengensendungen. Mit dem Infrastrukturrabatt, der die Erfüllung weiterer Voraussetzungen beinhaltet, will die Deutsche Post Kunden dazu bewegen, auf eine modernere Frankierung umzustellen, um ihre Abwicklungsprozesse effektiver gestalten zu können.

Deutsche Post gewährt Übergangsfrist bis Ende April

Eigentlich sollten die Vorgaben für den Infrastrukturrabatt schon seit 1. Januar gelten. Da jedoch die Postkunden ihre Frankiermaschinen und Output-Software nicht rechtzeitig umstellen konnten, hat die Deutsche Post eine Übergangsfrist bis 30. April eingerichtet. Wer bis dahin erklärt, die neuen Voraussetzungen ab Mai zu erfüllen, erhält sofort den Infrastrukturrabatt und damit quasi keine Preiserhöhung.

Infrastrukturrabatt setzt Investitionen voraus

Doch dafür muss der Unternehmenskunde erst einmal in entsprechende Hard- und Software investieren, wenn es denn der betreffende Anbieter überhaupt ermöglicht. Der Hersteller von Frankiermaschinen Francotyp-Postalia hat am 19. Dezember vergangenen Jahres bekannt gegeben,  dass Kunden der »PostBase ONE« eine Umrüstoption besitzen. Auch Neopost wirbt auf ihrer Homepage damit, entsprechende Lösungen zu bieten.

Compart ermöglicht Update für Output-Software

Nun gab auch der Hersteller Compart bekannt, dass seine Output-Management-Software »DocBridge Pilot« die Voraussetzungen mittels eines entsprechenden Updates durch einen Softwarepartner erfüllen kann. Auf dem Gebiet Portooptimierung und DV-Freimachung kooperiert der Spezialist für Multi-Channel-Dokumenten- und Output-Management seit längerem mit Unternehmen im Bereich Adressmanagement beziehungsweise Konsolidierung von Massensendungen und integriert deren Lösungen in die »DocBridge Suite«. Wie hoch die Kosten für ein Update zur Nutzung des Infrastrukturrabattes ausfallen, teilt Compart nur auf Kundenanfrage mit.



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