11.07.2018 (as)
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Enterprise World in Toronto: Banff ist nun »OpenText OT2«

  • Inhalt dieses Artikels
  • Sicherheit und AI im Fokus
  • OT2 reduziert Entwicklungszeit drastisch

Savinay Berry und Mark Barrenechea von Opentext präsentieren Opentext OT2 in Toronto (Bild: A.Stadler)Savinay Berry und Mark Barrenechea von Opentext präsentieren Opentext OT2 in Toronto (Bild: A.Stadler)Im eigentlichen Heimatland des Unternehmens Kanada veranstaltet der Anbieter von Lösungen für Enterprise Information Management (EIM) OpenText seine diesjährige internationale Kunden- und Partnerkonferenz Enterprise World. »Es ist eine gute Zeit, Kanadier zu sein«, meint Mark  J. Barrenechea, Vice-chair, CEO and CTO, OpenText, selbst nur Wahl-Kanadier und eigentlich US-Amerikaner, lachend gegenüber den anwesenden Journalisten. In Toronto begrüßte Barrenechea am Dienstagmorgen über 4.000 Teilnehmer mit 500 Partnern und Kunden aus 50 Ländern zur achten Enterprise World unter seiner CEO-Zeit.

Sicherheit und AI im Fokus

Thematisch stehen wie auf der Innovation Tour im April in München die Themen Augmented Reality und Sicherheit im Fokus. Jedoch hat Barrenechea diesmal konkretere Produktankündigungen in petto: Was bisher unter dem Projektnamen »Banff« bekannt war, veröffentlicht Opentext nun als »OpenText OT2«, das ab sofort verfügbar ist. Dahinter verbergen sich hybrid-cloud basierte EIM-Applikationen, die Mikro-Services auf einer SaaS-Plattform enthalten.

OT2 reduziert Entwicklungszeit drastisch

Was dies konkret bedeutet, demonstrierte Savinay Berry, Vice President, Products and Engineering von Opentext den Teilnehmern der Enterprise World 2018. Live auf der Bühne entwickelte er über die OT2-Plattform ein Supply-Network für einen fiktiven Automobilzulieferer. »Während es bislang einige Wochen dauerte bis ein Entwickler entsprechende Anwendungen programmieren konnte, kann dies mit OT2 in einer Stunde geschehen«, verdeutlicht Barrenechea. Aktuell stehen hierfür 500 Restful Service APIs zur Verfügung, zu denen kontinuierlich weitere kommen sollen. Der Entwickler muss sich lediglich auf einem Portal einloggen und kann wählen, ob der Service in Europa oder einer anderen Region gehosted werden soll. Neben den vorhandenen Applikationen können die Entwickler auch eigenen Code verwenden. Die entstehenden Lösungen sollen sich in jedem Fall tief in vorhandene Opentext-Produkte und besonders in die ebenfalls vorgestellte »OpenText Release 16« integrieren lassen.