15.07.2020 (as)
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Erweiterung der Avision AD345 Reihe um drei Dokumentenscanner

  • Inhalt dieses Artikels
  • Scan-Ergebnis auf mobile Geräte senden
  • Bildverarbeitungsprozessor mit integrierter Komprimierung
  • Scanner eignen sich auch für Karten und Sondergrößen
  • Ultraschall-Doppelblatterkennung vermeidet überlappendes Papier

Die neuen Modelle der Avision AD345 Reihe sind optional mit Ethernet- und Wifi-Schnittstelle verfügbar (Bild: Avision)Die neuen Modelle der Avision AD345 Reihe sind optional mit Ethernet- und Wifi-Schnittstelle verfügbar (Bild: Avision)Mit dem »Avision AD345F«, dem »AD345FN« sowie dem »AD345FWN« bringt der taiwanische Scanner-Hersteller Avision drei neue Dokumentenscanner auf den Markt, die wie der »AD345« mit einem automatischen ADF-Dokumenteneinzug ausgerüstet sind. Das »F« im Modellnamen steht für einen zusätzlich integrierten Flachbettscanner, während das »N« Netzwerk Ethernet und das »W« WiFi symbolisiert.

Scan-Ergebnis auf mobile Geräte senden

Über eine zusätzliche Ethernet-Netzwerkschnittstelle können Benutzer einer Intranet-Umgebung die Netzwerkscanner gemeinsam nutzen und auf die gescannten Dokumente zugreifen. Darüber hinaus ist der AD345FWN mit einem WiFi-Dongle ausgestattet und kann als drahtloser Scanner arbeiten. Gescannte Bilder können direkt auf mobile Geräte gesendet werden. Bis auf Flachbettscanner, Netzwerkschnittstelle und WiFi-Dongle sind alle AD345-Modelle nahezu baugleich und eignen sich für die Buchhaltung und die Bearbeitung größerer Mengen von Dokumenten.

Bildverarbeitungsprozessor mit integrierter Komprimierung

Herzstück der Geräte ist der eigen entwickelte VM3-Bildverarbeitungsprozessor, der bereits im A3-Modell »Avision AD6090« und im A4-Duplex-Scanner »Avision AD370« verwendet wird. Er besitzt eine integrierte Bildkomprimierungstechnologie, die für eine deutlich schnellere Scangeschwindigkeit und mehr Scan-Komfort sorgt. So scannen die neuen Avision AD345 in Farbe, Graustufen und Monochrome mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 Bildern pro Minute bei 200 dpi (45 Bilder bei 300 dpi). Die maximale Scan-Auflösung beträgt 600 dpi (75 bis 600 dpi möglich). Der automatische ADF-Dokumenteneinzug fasst 100 Blätter (80 g/m²). Als maximales Tagesvolumen empfiehlt Avision 10.000 Seiten. Zudem ermöglicht der neue Prozessor, dass ein gescanntes Bild beschnitten, begradigt und mit hoher Geschwindigkeit optimiert werden kann.

Scanner eignen sich auch für Karten und Sondergrößen

Neben herkömmlichen Dokumenten lassen sich zum Beispiel auch ID-Karten, Kreditkarten, Visitenkarten oder Dokumente mit einer schweren Grammatur und einer maximalen Scanstärke bis zu 1,25 mm scannen. Aufgrund der Papierpfad- und Bildverarbeitungstechnologie können Papierstapel unterschiedlichster Grammatur gescannt, zugeschnitten, begradigt und entzerrt werden. Durch die erweiterte Scan-Breite von bis zu 242 mm eignet sich die AD345-Reihe ebenfalls für Sondergrößen. Die Papiergröße kann von 50x50 mm bis hin zu 242x356 mm variieren. Auch besonders lange Dokumente von bis zu 6.000 mm können mit Hilfe des »Überlangen-Papiermodus« gescannt werden.

Ultraschall-Doppelblatterkennung vermeidet überlappendes Papier

Mit der Ultraschall-Doppelblatterkennung meldet der Einzugsscanner überlappendes Papier mit unterschiedlicher Papierstärke durch ein Warnzeichen. Beim Scannen von Dokumenten mit Haftnotizen oder Aufklebern kann die Funktion ausgeschaltet werden. Laut Avision schützt das Design vor grober Bedienung und vermeidet mehrfaches Papiereinziehen bei unterschiedlichen Papierstärken. Auch bei schiefer Papierzufuhr wird der Scanvorgang zum Schutz des Papierdokuments automatisch gestoppt. Mit einer Umkehrwalze (gegenläufige Rollertechnik) für die fortschrittliche Papiertrennfunktion wird das Risiko eines Mehrfacheinzugs oder eines Papierstaus verringert. 

Der Avision AD345F ist im Fachhandel für einen empfohlenen Endkundenverkaufspreis von 1.049 Euro inklusiv Mehrwertsteuer erhältlich, der AD345FWN für 1.249. Der Avision AD345FN soll erst in Kürze erscheinen.



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