28.02.2019 (as)
5 von 5, (1 Bewertung)

Jobrouter zieht positive Bilanz und schmiedet Pläne

  • Inhalt dieses Artikels
  • Digitalisierung und Automatisierung sind als Themen bei Unternehmen angekommen
  • Jobrouter entwickelte neue App und Zwischenspeicher

Das CEO-Duo von Jobrouter: Axel Ensinger und Marcus Nagel (Bild: Jobrouter)Das CEO-Duo von Jobrouter: Axel Ensinger und Marcus Nagel (Bild: Jobrouter)Der Workflow-Spezialist und Hersteller einer branchenübergreifenden Low-Code-Digitalisierungsplattform JobRouter vermeldet für das vergangene Geschäftsjahr eine Steigerung des Umsatzes von etwa 31 Prozent und des Kundenstamms um 30 Prozent. Dies erfolgte in Verbindung  mit Investitionen im In- und Ausland und einem Ausbau des Kunden- und Partnerkanals sowohl im DACH-Markt als auch international.  Das Mannheimer Unternehmen hat mit der »Blended-Learning-Plattform JobRouter Academy« ein Lernangebot für Anwender geschaffen und die Unternehmenspräsenz mit einem Standort in Detroit, USA erweitert.

Digitalisierung und Automatisierung sind als Themen bei Unternehmen angekommen

»Wir spüren sehr deutlich, dass das Thema Geschäftsprozessdigitalisierung und Automatisierung in allen Unternehmensgrößen angekommen ist. Die Nachfrage ist immens, insbesondere im Banking- und Finance-Umfeld, aber auch mittelständische Unternehmen aus Industrie und Handel setzen vermehrt auf digitale Plattformen«, erläutert Marcus Nagel, Co-CEO und CCO von Jobrouter. »Neben der Optimierung des Tagesgeschäfts in unseren etablierten Zielmärkten, ging es uns im vergangenen Jahr auch darum, den Sprung über den großen Teich zu wagen. Mit der Übernahme unseres Vertriebspartners BPS24 aus Detroit, haben wir nun erfahrene Mitarbeiter in den USA, die das Cloud-Geschäft ausbauen werden. Wir waren überaus zufrieden mit den Ergebnissen in 2018 und werden diese im neuen Jahr wiederholt steigern.«

Jobrouter entwickelte neue App und Zwischenspeicher

Die Jobrouter-Digitalisierungsplattform vereint Workflow-Management mit Dokumenten- und Daten-Management-Funktionen in einer individuell konfigurierbaren Plattform. Für den Ausbau der Lösung standen 2018 neue Dokumentenmanagement-Funktionen und der mobile Zugriff im Vordergrund. »Wir haben die »JobRouter ScanApp« für IOS sowie Android entwickelt, mit der beliebige Dokumente und Belege eingescannt, bearbeitet und gespeichert werden können. Über den neuen Zwischenspeicher »DocumentHub« werden diese mit der Desktop-Version synchronisiert und im entsprechenden Prozess eingesetzt«, erklärt Axel Ensinger, Co-CEO und CPO bei Jobrouter.  

Geplant sind für 2019 strategische Kooperationen und Integrationen im Bereich von Content Services und Automatisierung, beispielsweise zur digitalen Kollaboration, digitalen Signatur oder Robotic Process Automation, sowie der Ausbau von Allianzen mit strategischen Implementierungspartnern.

Im Dezember 2017 übernahm der Private Equity und Mezzanine Capital Investor Main Capital eine Mehrheitsbeteiligung an Jobrouter. In diesem Zusammenhang wechselte Gründer Fritz-Jochen Weber vom Vorstandsvorsitz in den Aufsichtsrat.