09.09.2013 (eh)
4.3 von 5, (4 Bewertungen)

Kodak gehört jetzt größtenteils UK-Pensionsfond

  • Inhalt dieses Artikels
  • Kodak Alaris avisiert »kürzere Markteinführungszeiten«
  • Kodak Alaris: 4.700 Mitarbeitern und 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz
Neues Firmenlogo von Kodak Alaris
Neues Firmenlogo von Kodak Alaris
Der UK Kodak Pension Plan (KPP) hat die Übernahme der Eastman Kodak-Geschäftsbereiche Personalized Imaging und Document Imaging abgeschlossen. Gegründet wird überdies die neue Firma Kodak Alaris. Das neue Unternehmen bewahre mit seinem Namen nicht nur das Erbe und Vermächtnis der Marke Kodak, sondern stehe darüber hinaus für kürzere Produkteinführungszeiten sowie für Flexibilität bei der Erfüllung der Anforderungen und Veränderungen auf dem Markt.

Kodak Alaris ist den Angaben zufolge mit einer dauerhaften Lizenz zur Verwendung der Marke Kodak ausgestattet. Man konzentriert sich auf strategische, laufende Investitionen für diese Geschäftsbereiche, um langfristiges Wachstum und anhaltende Erfolge sicherzustellen.

Kodak Alaris avisiert »kürzere Markteinführungszeiten«

»Heute beginnt ein neues Kapitel einer traditionsreichen Marke«, sagt Steven Ross, unabhängiger Vorsitzender von KPP. »Wir sind begeistert von dem Potenzial, das das neue Unternehmen den Teilnehmern an unserem Pensionsplan, unseren Kunden und unseren Mitarbeitern bietet.«

Geführt wid Kodak Alaris von Dennis Olbrich, President des Geschäftsbereichs Personalized Imaging, und Dolores Kruchten, President des Geschäftsbereichs Document Imaging. »Wir werden weiterhin die branchenführenden Services und Dienstleistungen bereitstellen, die unsere Kunden kennen und denen sie vertrauen«, erklärt Kruchten. »Und wir werden ein flexibles, innovatives Unternehmen sein mit noch kürzeren Markteinführungszeiten.«

Kodak Alaris: 4.700 Mitarbeitern und 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz

Nach weltweitem Abschluss der Transaktion umfasst das Unternehmen Kodak Alaris über 4.700 Mitarbeitern in rund 30 Ländern und einen erwarteten Umsatz von mehr als 1,3 Milliarden US-Dollar. Kodak musste im Januar 2012 in den USA Insolvenz nach dem Gläubigerschutzparagraphen »Chapter 11« beantragen.

Seither wurden einige Geschäftsbereiche scheibchenweise verkauft. An der Scannersparte war auch das japanische Unternehmen Brother interessiert, und gab im Frühjahr dieses Jahres ein Angebot ab. Doch der UK-Pensionsfond überbot kurz darauf das Brother-Angebot deutlich, und bekam letztendlich den Zuschlag.

.