30.05.2014 (eh)
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»Kodak Scan Station 700« verteilt Scans im Netzwerk ohne PC

  • Inhalt dieses Artikels
  • In »Kodak Scan Station 700EX« kann Software von Drittanbietern integriert werden
  • Empfohlenes Scan-Tagesvolumen liegt bei 6.000 Blatt
  • Scanner mit integrierter PDF-Verschlüsselung

»Kodak Scan Station 700« mit integrierter PDF-Verschlüsselung (Bild: Kodak Alaris)Mit der neuen »Kodak Scan Station 700«-Serie tritt Kodak Alaris mit dem Anspruch an, dass es eine neue Generation von Netzwerk-Scannern ist, die die Digitalisierung und Verteilung von Dokumenten zum Kinderspiel machen sollen. Denn heute stelle sich nicht mehr die Frage, ob Papierdokumente gescannt werden müssen, sondern vielmehr wie kann dieser Prozess einfach und effizient gestaltet werden.

Hierfür wurde laut Kodak Alaris die neue Dokumentenscanner-Serie entwickelt. Sie lässt sich direkt in das Netzwerk integrieren und kommt ohne zusätzlichen PC aus. Diese Eigenschaft dürften vor allem auch Unternehmen schätzen, die Thin-Clients im Einsatz haben. Da die beiden Scanner für den Arbeitsplatz bestimmt sind, lag laut Kodak Alaris ein besonderes Augenmerk bei der Entwicklung auf einem extrem leisen Lüfter, der auch nur während des Scanvorgangs läuft.

In »Kodak Scan Station 700EX« kann Software von Drittanbietern integriert werden

Zwei Modelle stehen zur Verfügung: »Kodak Scan Station 700« und »Kodak Scan Station 700EX«; letztere zeichnet sich durch ein integriertes Fax-Modem, die Konnektivität mit dem Kofax-Front-Office-Server und die Möglichkeit der Software-Integration durch Drittanbieter aus.

Die Bedienung beider Modelle erfolgt über ein hochauflösendes 9,7 Zoll großes LCD-Touch-Display. Hier hat der Nutzer die Möglichkeit zwischen zwei Darstellungen zu wählen. Schon die Standardanzeige verspricht eine intuitive Bedienung, doch noch einfacher und sicherer wird es, wiederkehrende Aufgaben mit entsprechenden »Kacheln« zu versehen. Die Konfiguration sei ganz leicht vorzunehmen, verspricht Kodak Alaris, und so können Dokumente per »Touch« eingescannt und an verschiedene, vordefinierte Ziele verteilt werden, beispielsweise an freigegebene Ordner, Drucker, USB-Sticks, E-Mails, Secure-FTP, Cloud-Ziele und Microsoft-Sharepoint-Server. Mittels der Voice-Attachement-Funktion lassen sich auch Sprachnachrichten zu Dokumenten hinzufügen.

Empfohlenes Scan-Tagesvolumen liegt bei 6.000 Blatt

Beide Scannermodelle haben Duplex-Funktion und verarbeiten bis zu 50 Blatt pro Minute in Farbe bis 600 dpi. Die Geräte gelten als Arbeitstiere, denn das empfohlene Tagesvolumen liegt bei 6.000 Blatt. Dank LED-Technologie startet der Scanvorgang sofort und die Bildqualität sowie OCR-Erkennung wird durch die gleichmäßige Lichtverteilung noch besser.

Die »Kodak Perfect Page«-Bildverarbeitungstechnologie sorgt für hochwertige Bilder, selbst bei kontrastarmen Vorlagen. Mit den integrierten OCR-Möglichkeiten in 14 Sprachen können durchsuchbare PDF-/PDF-A-, TIFF- oder JPEG-Dateien ganz einfach und schnell erstellt werden. Neu bei Scannern ist auch, dass die rechenintensiven Prozesse zur Erstellung von durchsuchbaren PDFs im Hintergrund laufen, während weiter gescannt werden kann. Für gebundene Vorlagen wie Bücher oder Magazine bietet Kodak Alaris optional ein DIN-A4- und DIN-A3-Flachbett mit Kabelschluss.

Scanner mit integrierter PDF-Verschlüsselung

Auch an die Sicherheit wurde gedacht, so verfügt die Scan Station 700 über eine Vielzahl von Funktionen einschließlich PDF-Verschlüsselung mit privatem Schlüssel und sicherer Anmeldung über LDAP. Nützlich erscheint auch die Möglichkeit der Fernverwaltung. Mit ihr können mehrere Scanner von einem Ort aus konfiguriert, gesteuert und gewartet werden.

Die beiden Geräte sollen ab sofort lieferbar sein. Die Nettopreise werden mit 2.295 Euro (Scan Station 700) bzw. 2.495 Euro (Scan Station 720 EX) angegeben.

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