26.11.2018 (as)
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Kofax benennt Erfassungslösung Kapow in RPA um

  • Inhalt dieses Artikels
  • Cognitive Document Automation zur Klassifizierung
  • Process Discovery zum Erlernen des Vorgangs
  • Kontrolle der Software-Roboter bei Updates
  • Kostenlose Testphase

Kofax RPA ist Bestandteil der Kofax Intelligent Automation Plattform (Bild: Kofax)Kofax RPA ist Bestandteil der Kofax Intelligent Automation Plattform (Bild: Kofax)Mit »Kofax RPA« stellt Kofax die neueste Generation seiner Robotic Processing Automation Lösung zur automatisierten Erfassung von Daten vor. Bislang lief die RPA-Lösung unter dem Namen »Kofax Kapow«, der nun durch Kofax RPA ersetzt wird. Zusätzlich zu den Funktionalitäten, die bislang unter Kofax Kapow zu finden waren, beinhaltet Kofax RPA nun auch eine Komponente für Cognitive Document Automation (CDA). Diese ist direkt in Kofax RPA eingebettet, so dass Anwender für die Konfiguration in keine weitere Applikation wechseln müssen.

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Cognitive Document Automation zur Klassifizierung

Mittels CDA sind Anwender in der Lage, Datensätze aus unstrukturierten Dokumenten, Bildern und Vorlagen innerhalb eines Prozesses – etwa in der Buchhaltung –automatisiert zu erkennen. Dazu nutzt Kofax RPA Künstliche Intelligenz (KI), Optical Character Recognition (OCR), Machine Learning sowie Natural Language Processing (NLP). Auf Basis der so erfassten Informationen ergreifen Software-Roboter (Bots) die entsprechenden Maßnahmen. Das System ist beispielsweise in der Lage, automatisiert aus dem Zusammenhang zu erkennen, ob es sich bei einem eingehenden Dokument um eine Rechnung oder eine Beschwerde handelt.

Process Discovery zum Erlernen des Vorgangs

Damit die RPA-Software weiß, welche Erfassungsschritte automatisiert werden sollen, enthält Kofax RPA Discovery-Funktionen. Hierdurch sind Anwender in der Lage, die menschliche Interaktion mit der Client-Anwendung über den Desktop des Benutzers nachzuverfolgen. So können Unternehmen manuell auszuführende Aufgaben identifizieren, verstehen und mit RPA automatisieren.

Kontrolle der Software-Roboter bei Updates

Vorstellbar ist, dass Unternehmen Hunderte oder gar Tausende Software-Roboter einsetzen. Da Bots mit vielen unterschiedlichen Anwendungen interagieren, kann die Aktualisierung einer Software oder einer Website dazu führen, dass der Bot nicht mehr funktioniert – was ein Unternehmen Zeit und Geld kostet. Um dies zu verhindern, verfügt Kofax RPA über eine unternehmensweite Roboter-Revisionskontrolle und ein Bereitstellungsmanagement. So ist laut Kofax jederzeit nachvollziehbar, welcher Mitarbeiter Veränderungen an einem Bot vorgenommen hat. Damit lassen sich Änderungen gezielt und gemanagt in die Produktion einbringen, und bei Problemen können Unternehmen eine vorherige Version einsetzen.

Kostenlose Testphase

Zur Produkteinführung bietet Kofax Interessenten eine kostenlose zwölfmonatige Testphase für Kofax RPA an. Damit können Unternehmen einen Software-Roboter an einem Client testweise erstellen. Für den Produktivbetrieb auf einem Server ist die Testversion von Kofax RPA nicht vorgesehen.