23.12.2020 (pma)
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Konica Minolta stellt A3-Farb-MFP Bizhub C257i vor

  • Inhalt dieses Artikels
  • Marketplace und Workflow-Integration
  • Schutz vor Cyberangriffen
  • Funktionen zur Selbstdiagnose
  • Benutzeroberfläche im Smartphone-Stil
Michael Gerlich, Product Marketingmanager Print & Document Solutions bei Konica Minolta Business Solutions Deutschland (Bild: Konica Minolta)Michael Gerlich, Product Marketingmanager Print & Document Solutions bei Konica Minolta Business Solutions Deutschland (Bild: Konica Minolta)

»Multifunktionssyteme haben sich im Zuge der Digitalisierung verändert. Sie sind nicht mehr nur reine Drucksysteme, sondern vielmehr ein Bindeglied zwischen gedruckten, physischen Workflow-Schritten und ihren virtuellen, digitalen Pendants«, erklärt Michael Gerlich, Product Marketingmanager Print & Document Solutions bei Konica Minolta Business Solutions Deutschland. »Sie wurden entwickelt, um die Übergänge zwischen den beiden Arten von Arbeitsabläufen so nahtlos und reibungslos wie möglich zu gestalten«. Diese Aussage bezieht er insbesondere auf die Systeme der »bizhub i-Serie« seines Unternehmens, die jetzt um das Einstiegsmodell »bizhub C257i« erweitert wurde.

Marketplace und Workflow-Integration

Das A3-Farb-Multifunktionsgerät ist mit dem Konica Minolta MarketPlace verbunden, der bereits vorinstalliert ist. Darüber lässt sich sicher auf eine breite Palette an Cloud-basierten Diensten und Anwendungen zugreifen. Konica Minolta verspricht, dass die dort angebotenen Programme regelmäßig aktualisiert werden und zum jeweiligen IT-System kompatibel sind.

Außerdem ist über den Marketplace auch die Lizenzverwaltung möglich und erhalten Anwender einen unmittelbaren Überblick darüber, wer Zugang zum System hat und wie sich die Kosten entwickeln. Preise nennt Konica Minolta nicht, macht aber auf Anfrage ein unverbindliches Angebot. Dessen Höhe hängt von den genutzten Dienstleistungen, gewünschten Kapazitäten und den Anwendungen ab, die tatsächlich genutzt werden. Mit Unterstützung für offene Schnittstellen kann der Bizhub C257i auch in bereits im Unternehmen vorhandene Dokumenten-Workflows mit Server-basierten Druck- und Scan-Anwendungen integriert werden.

Technische Daten des Bizhub C257i

Die Papierkapazität des Bizhub C257i beträgt in der Standard-Konfiguration mit zwei Papierkassetten für A4 und A4 insgesamt 1.000 Blatt. (Bild: Konica Minolta)Die Papierkapazität des Bizhub C257i beträgt in der Standard-Konfiguration mit zwei Papierkassetten für A4 und A4 insgesamt 1.000 Blatt. (Bild: Konica Minolta)Der Bizhub C257i erreicht eine Druckgeschwindigkeit von 25 Seiten pro Minute bei DINA4 und 12 Seiten pro Minute bei DINA3 – jeweils bei Schwarzweiß- und Farbdruck. Der Laserdrucker unterstützt Autoduplex und schafft auch da pro Minute 25 DINA4-Seiten. Die Scangeschwindigkeit liegt bei 55 Seiten pro Minute.

Die Aufwärmzeit ist mit 20 Sekunden relativ lang und erinnert eher an große Kopierer als an kompakte Laserdrucker. Dafür erreicht die Neuvorstellung laut Hersteller eine im Vergleich zu den Vorgängern stark verbesserte Druckqualität. Ebenfalls verbessert hat der Hersteller für das neue Modell den automatischen Dokumenteneinzug. Zusätzlich weist der Bizhub C257i einen 50-Blatt-Finisher mit manueller Heftung auf. 

Auch beim Arbeitsspeicher ist der Bizhub C257i mit 6 GByte großzügig ausgestattet. Beim Systemspeicher kommt eine SSD mit einer Speicherkapazität von 256 GByte zum Einsatz. Vom Umstieg von traditionellen Festplatten (HDD) auf SSDs verspricht sich Konica Minolta höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten, eine spürbare Leistungssteigerung und einen niedrigeren Energieverbrauch. Außerdem ist so Datenverlust durch Vibrationen oder Erschütterungen ausgeschlossen.

Die Papierkapazität beträgt im Vollausbau 3.500 Blatt, in der Standard-Konfiguration mit zwei Papierkassetten für A4 und A4 insgesamt 1.000 Blatt. Im Stapelblatteinzug finden zusätzlich bis zu 100 Blatt Platz. Das MFP misst in der Standardkonfiguration 57,1 x 66,1 x 78,6 Zentimeter. Das empfohlene monatliche Druckvolumen liegt bei 10.000 Seiten, die Tonerreichweite bei 24.000 Seiten (sowohl Schwarz als auch CMY)

Schutz vor Cyberangriffen

Das mit der Nutzung von Druckgeräten verbundene Sicherheitsrisiko ist in den vergangenen Jahren stärker ins Blickfeld gerückt. Der Tatsache trägt Konica Minolta bei allen Bizhub-Modellen der i-Serie mit den in drei Abstufungen erhältlichen »bizhub SECURE Services« Rechnung.

Standardmäßig kommt bei allen Geräten von Konica Minolta zudem als Teil der Firmware die Anti-Virus-Lösung von BitDefender zum Einsatz. Sie überprüft alle gescannten Dateien und übertragenen Dokumente auf Viren und Malware. Wird bösartiger Code erkannt, löst sie Alarm aus. Zusätzlich ist ein manuell ausgelöster Routine-Scan der Festplatte oder ein Scan möglich, um bei akut drohender Gefahr die  Ausbreitung von Viren auf andere PCs und Server zu verhindern und sicherzustellen, dass die nicht über das Multifunktionssystem angegriffen werden.

Funktionen zur Selbstdiagnose

Das A3-Farb-Multifunktionssystem Bizhub C257i im Vollausbau (Bild: Konica Minolta)Obwohl als Einstiegsmodell konzipiert, kann das A3-Farb-Multifunktionssystem Bizhub C257i umfangreich erweitert werden (Bild: Konica Minolta)Über diverse Sensoren führt der Bizhub C257i kontinuierlich eine Selbstdiagnose durch. Zudem steht er mit der Konica Minolta Remote Service Plattform in Verbindung. Die dient dem Hersteller dazu, Probleme frühzeitig zu erkennen, möglicherweise aus der Ferne zu beheben oder Wartungsservices vorausschauend zu veranlassen.

Damit reduzieren sich Ausfallzeiten und stehen Verbrauchsmaterialien wie Toner stets rechtzeitig bereit. Auch kann bei Bedarf automatisch ein Wartungstechniker gerufen werden. Das entlastet gerade in kleinen Unternehmen die IT, die sich oft nebenher um die Druckgeräte kümmern muss. Andererseits ist das Unternehmen dadurch komplett vom Hersteller und dem mit ihm geschlossenen Vertrag abhängig.

Benutzeroberfläche im Smartphone-Stil

Die Bedienung des Bizhub C257i erfolgt über ein Touch-Display mit einer Oberfläche im Smartphone-Stil. Darüber haben auch technische wenig versierte Anwender Zugang zu allen Grundeinstellungen. Mit der ebenfalls über den Marketplace verfügbaren »Personalize«-App lassen sich zudem die über das Display verfügbaren Funktionen und damit das System auf das individuelle Arbeitsverhalten anpassen.

Für seine Aufgaben als »Bindeglied zwischen gedruckten, physischen Workflow-Schritten und ihren virtuellen, digitalen Pendants« ist der Bizhub C257i zudem mit einem Universal Printer Driver, der Fähigkeit des treiberloser Direktdrucks von PDF, XPS, DOCX, XLSX, PPTX, JPEG, TIFF, PS und PCL sowie Unterstützung für den Druck von Dokumenten von mobilen Endgeräten aus über Apple Air Print und Mopria ausgestattet. »Google Cloud Print« wird ja bekanntermaßen zum 31. Dezember 2020 eingestellt. Eine Alternative ist für Android-Nutzer das Angebot des von der Berliner Thin Print übernommenen Startups Ezeep.



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