11.03.2022 (pma)
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Kyocera zeigt A4-Drucker und MFPs für Farbdruck im Home-Office

  • Inhalt dieses Artikels
  • Konzipiert für bis zu 2.000 Seiten pro Monat
  • Spezialfunktionen für das Home-Office
  • Bessere Bildqualität und optimierter Toner
  • Lange Lebensdauer und CO2-Kompensation
Das Top-Modell der vier Neuvorstellungen von Kyocera, das 4-in-1-Farb-MFP Ecosys MA2100cwfx. (Bild Kyocera)Das Top-Modell der vier Neuvorstellungen von Kyocera, das 4-in-1-Farb-MFP Ecosys MA2100cwfx. (Bild Kyocera)

Kyocera Document Solutions hat mit den Modellen »ECOSYS PA2100cx«, »ECOSYS PA2100cwx«, »ECOSYS MA2100cfx« und »ECOSYS MA2100cwfx« zwei A4-Farbdrucker und zwei A4-Farb-Multifunktionsgeräte mit Fax-Funktion (4-in-1-Geräte) vorgestellt. Sie sind laut der B2B-Handelsplattform Mercateo ungefähr ab Ende April in Deutschland lieferbar und kosten ungefähr zwischen 290 und 425 Euro.

Alle vier neuen A4-Systeme erreichen eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 21 Seiten pro Minute. Die Scanfunktion der beiden Multifunktionssysteme Ecosys MA2100cfx und Ecosys MA2100cwfx bewältigt bis zu 30 Bilder pro Sekunde (schwarzweiß). Kyocera positioniert die Druckgeräte für die Nutzung in kleinen Arbeitsgruppen oder im Home-Office und hat sie entsprechend kompakt gebaut. Die Grundfläche misst 41 x 41 Zentimeter 41,7 x 42,9 Zentimeter bei den MFPs.

Konzipiert für bis zu 2.000 Seiten pro Monat

Die Geräte sind für bis zu 2.000 Druckseiten pro Monat ausgelegt und rund 32 Sekunden nach dem Start druckbereit. DIe Papierzufuhr fasst 50 Blatt, die Papierkassette 250 Blatt. im Bereitschaftsmodus liegt die Leistungsaufnahme je nach Modell zwischen 33 und bei 41 W. Die erste Seite liegt nach 11 bis 12,5 Sekunden im Ausgabefach (Schwarz-Weiß/Farbe). Standardmäßig sind alle vier mit LAN- und USB-2.0-Schnittstellen ausgestattet. Ein USB-Host-Port ermöglicht es, Dateien auch direkt von einem USB-Stick aus zu drucken und darauf Scans zu speichern.

Bei den Modellen Ecosys PA2100cwx und Ecosys MA2100cwfx weist der Buchstabe »w« in der Produktbezeichnung darauf hin, dass sie auch in ein WLAN eingebunden oder per Wi-Fi Direct verbunden werden können. Sie eignen sich damit auch für die gemeinsame Nutzung durch mehrere Personen. Über die App Kyocera Mobile Print können Fotos oder Dokumente von Geräten mit Android oder iOS als Betriebssystem aus gedruckt werden, sowie Dokumente über das Multifunktionssystem gescannt und auf dem Mobilgerät oder einem unterstützten externen Dienst gespeichert werden. Drucken über AirPrint wird ebenso unterstützt wie der Mopria-Standard.

Spezialfunktionen für das Home-Office

Damit der Wortteil Office in Home-Office zu seinem Recht kommt, können laut Kyocera mit den neuen Druckgeräten beispielsweise auch Scans aus dem Home-Office auf Servern im Firmennetzwerk abgelegt werden und können die beiden Multifunktionssysteme über den Firmenanschluss Faxe empfangen und senden. Angenehm im Büro und im Home-Office ist das reduziertes Geräuschniveau durch Funktion die »Leiser Betrieb«. Wie hoch der Schalldruck dabei konkret ist, gibt Kyocera im Datenblatt jedoch nicht an.

Mit zunehmender Akzeptanz der Arbeit im Home-Office stellt sich immer öfter auch die Frage, wer die Kosten trägt, wenn der Ausnahmezustand zum Alltag wird. Gerade wenn Firmen Home-Office anordnen, sind sie zudem in der Pflicht, für die Beschäftigten die erforderlichen Möglichkeiten dafür zu schaffen. Aber selbst wenn Home-Office nur einem Teil der Beschäftigten oder nur teilweise möglich ist, sollte es doch im Interesse der Unternehmen sein, die erforderlichen Voraussetzungen zu bieten, damit die Produktivität nicht leidet.

Andererseits sollten Unternehmen, die ihrer Belegschaft Drucker und MFPs im Homeoffice bereitstellen, auch weiterhin eine Kostenkontrolle und Abrechnungsmöglichkeit haben. Bei den neuen Modellen bietet Kyocera Tools zur Überwachung des Gerätestatus, die Zählerstanderfassung und bei Bedarf auch die Fernwartung. »So können sich Unternehmen z.B. an den Druckkosten beteiligen und der Servicepartner kann Probleme vorhersehen, bevor sie entstehen, oder die Firmware der Systeme aus der Ferne aktualisieren«, erklärt Kyocera.

Bessere Bildqualität und optimierter Toner

Die vier Neuvorstellungen erreichen eine Auflösung von bis zu 1.200 x 1.200 dpi. Sie arbeiten mit Toner, der laut Kyocera die Vorteile chemischer und konventioneller Toner kombiniert. »Dank dieser Technologie kommen kleinere Tonerpartikel zum Einsatz, die dünner und gleichmäßiger auf das Papier aufgebracht werden. Das sorgt neben Energieeinsparung für eine gleichmäßigere Lichtreflektion und im Ergebnis für mehr Lebendigkeit und Glanz«, teilt Kyocera mit.

Außerdem wurde die druckbare Farbskala – insbesondere im Bereich Cyan-Blau-Magenta –erweitert.  Eine verbesserte Farbtabelle und -abstimmung ermögliche vor allem beim Druck von Blautönen lebendigere Farben. Eine neue Bildverarbeitungstechnologie, reduziere zudem Gelbstich und sorge für eine natürliche Hautfarbe.

Lange Lebensdauer und CO2-Kompensation

Kyocera legt bei allen Druckgeräten schon lange Wert auf Umweltaspekte. Bei allen Ecosys-Druckern sind Bildtrommel, Entwickler- und Fixiereinheit auf eine Lebensdauer von bis zu 100.000 Seiten ausgelegt über bleiben den gesamten Lebenszyklus über im Gerät. Sie werden nicht wie bei anderen Herstellern üblich bei jedem Tonerwechsel mit ausgetauscht. Dass nur der Toner erneuert wird, reduziert die Abfallmenge deutlich.

Die integrierte Duplex-Einheit ermöglicht zudem, doppelseitigen Druck als Standard zu hinterlegen und so Papier zu sparen. Alle von Kyocera in Deutschland und Österreich vertriebenen Druck- und Multifunktionssysteme (seit 2019) sowie Toner (seit 2013) werden durch CO2-Kompensation klimaneutral gestellt. Berücksichtigt werden dabei die CO2-Emissionen, die bei Rohmaterialgenerierung, Produktion, Transport und Verwertung entstehen.