19.06.2020 (as)
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M-Files bietet Saperion-Kunden eine migrationsfreie Anbindung

  • Inhalt dieses Artikels
  • Hyland spricht ebenfalls von einem migrationsfreien Produktkonzept
  • Nutzen des Saperion Connectors von M-Files

Herbert Lörch, Vice President Sales bei M-Files hat einen guten Draht zur Saperion-Community (Bild: M-Files)Herbert Lörch, Vice President Sales bei M-Files hat einen guten Draht zur Saperion-Community (Bild: M-Files)Das Enterprise Content Management System (ECM System) »Saperion ECM« von Hyland lässt sich nun ab Version 7.5 über einen aktuellen von M-Files veröffentlichten Connector an dessen ECM-System »M-Files« als Repository anbinden. Gerade den Nutzern vor der im Oktober 2019 angekündigten »Saperion ECM Foundation« Version bieten sich damit Möglichkeiten wie Office-365-Integration, mobile Nutzung und flexible Cloud-Modelle, die sie bis dahin nicht hatten.

»Viele Saperion-Kunden haben den dringenden Bedarf, Dokumente aus Saperion auch sicher mobil oder in Office 365 nutzen zu können. Aber sie wollen oder können dafür nicht gleich ein großes Migrationsprojekt starten. Mit dem M-Files Connector können sie Saperion als Repository in allen bisherigen Anwendungsfällen weiternutzen, trotzdem von modernen Nutzungsformen profitieren und die Migration zu einem passenden Zeitpunkt, ohne Einschränkungen durchführen«, sagt Herbert Lörch, Vice President Sales DACH bei M-Files.

Hyland spricht ebenfalls von einem migrationsfreien Produktkonzept

Wiederum erklärt Hyland als Anbieter des Anfang 2017 zugekauften ECM-Systems Saperion ebenfalls aufwändige Migrationen vermeiden und Kunden trotzdem eine moderne Nutzung ermöglichen zu wollen. Ab der Saperion Foundation Version sei es den Anwendern möglich, über Microservices auf funktionelle Erweiterungen zuzugreifen, die auch Kunden des von Hyland entwickelten ECM-Systems »OnBase« zur Verfügung stehen. Mit dem Saperion Connector von M-Files haben Kunden nun immerhin eine weitere Alternative wie sie ihre Lösung weiter nutzen können.

M-Files ist auch deswegen eine interessante Möglichkeit, da Lörch mit dem Saperion-Umfeld bestens vertraut ist. Denn vor seiner Tätigkeit bei M-Files war er drei Jahre lang bei Hyland beschäftigt und trug die Verantwortung für das europäische Geschäft. Mit anderen Zwischenstationen davor war Lörch in der eigenständigen Zeit von Saperion auch CEO des Unternehmens. Laut M-Files reagiert das Unternehmen mit dem Saperion Connector auf zahlreiche Kundenanfragen und erweitert seine Bandbreite an unterstützten Repositories, die beispielsweise »SharePoint«, »Google G Suite« sowie »Salesforce« umfassen.

Nutzen des Saperion Connectors von M-Files

Über den Connector können M-Files-Nutzer beispielsweise Dokumente aus Saperion ECM über die M-Files-Apps oder den Web Client einfach und sicher auch auf mobilen Geräten oder im Homeoffice  verfügbar machen. Außerdem bietet er die Möglichkeiten für Integrationen von Dokumenten aus Saperion ECM in »Outlook« und »Office 365«-Anwendungen sowie »Sharepoint« und »Teams«. Mit dem Connector kann auch unabhängig von Saperion ECM lesend auf die Dokumente zugegriffen werden. Damit sind alte Datenbestände ebenfalls ohne aktives Saperion ECM System migrationsfrei zugreifbar.

Prinzipiell organisiert M-Files Dokumente und Objekte nicht in hierarchischen Ordnerstrukturen, sondern übergreifend mit frei definierbaren Metadaten, die zur Bildung beliebiger, nutzerzentrierter Sichten auf die gleichen Informationen genutzt werden können. »Unser Fokus liegt auf der intelligenten Verknüpfung von Informationen unabhängig von ihrem Ablageort. M-Files löst für unsere Kunden Informationssilos auf und stellt alle Informationen in einer 360-Grad-Sicht in den richtigen Kontext«, so Lörch über den Ansatz von M-Files.

Derzeit wird der Connector, der die native Saperion-Schnittstelle verwendet, mit Pilotkunden final getestet. Er soll kurzfristig verfügbar sein und unterliegt aktuell einer individuellen Preisgestaltung.  



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