23.12.2013 (eh)
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Neue Fujitsu-Scanner als Universalscanner einsetzbar

  • Inhalt dieses Artikels
  • Scan-Profile erstellen wird wesentlich einfacher
  • Neue akustischer Sensor registriert Unregelmäßigkeiten beim Papiereinzug
Einzugs-Scanner »fi-7180« (Bild: Fujitsu)
Einzugs-Scanner »fi-7180« (Bild: Fujitsu)
Mit den Modellen fi-7180/fi-7280 und fi-7160/fi-7260 bringt Fujitsu derzeit neue Dokumentenscanner auf den Markt. Die neuen fi-Series-Modelle basieren auf einem gesamtheitlichen Ansatz für die Dokumentenerfassung. Die neuen Modelle scannen bis zu 80 bzw. 160 Seiten pro Minute (A4, farbig, beidseitig, 300 dpi) und gehören damit zu den schnellsten Scannern für den Desktop. Zur Markteinführung hat der Anwender die Wahl zwischen zwei reinen Einzugs-Scannern (fi-7160 und fi-7180) sowie zwei Modellen mit integrierter Flachbetteinheit (fi-7260 und fi-7280).

Neben diversen technischen Features setzt Fujitsu hierbei auf ein »vollständig aufeinander abgestimmtes Paket aus Hardware und unterstützender Software«, erklärt Klaus Schulz, Manager Product Marketing EMEA von PFU Imaging Solutions im Gespräch mit ECMguide.de. PFU ist die für Scannertechnologien zuständige Fujitsu-Tochter. Vor allem mit den neuen Fujitsu-Software-Paketen »PaperStream IP« (Treiber-Middleware) sowie »PaperStream Capture« (Stapelerfassung) steigere die neue Scanner-Generation gleichzeitig Effizienz und Qualität beim Erfassen von Papierdokumenten.

Scan-Profile erstellen wird wesentlich einfacher

»Wir stellen zunehmend fest, dass immer mehr Unternehmensmitarbeiter mit dem Digitalisieren von Dokumenten betraut werden«, erläutert Schulz. Die neue Scannerserie sei deshalb dahingehend optimiert worden, den Administrator beim Erstellen von Scan-Profilen zu entlasten. »Scan-Profile erstellen musste so einfach wie möglich werden«, erklärt Schulz. Damit werde der Erfassungsprozess weiter optimiert. Denn die Anwender sollen nun noch schneller und vor allem ohne technische Fachkenntnisse wichtige Informationen in nachgelagerte Prozesse des Dokumentenmanagements integrieren können.

Neu sind dazu die »Scanner Central Admin«-Module. Administratoren können damit die Scan-Profile festlegen, Scanner-Treiber oder Applikationen einfach installieren und Updates zentral durchführen. Auch Fehlermeldungen oder der Wartungsstatus werden angezeigt. Dadurch sind die Geräte zunehmend als Universalscanner einsetzbar

Neue akustischer Sensor registriert Unregelmäßigkeiten beim Papiereinzug

Zusätzlich zum Papierschutz-Mechanismus der früheren Generationen bieten die neuen Modelle eine Premium-Funktion im Desktop-Scanner-Bereich, die Fujitsu »iSOP« (intelligent Sonic Paper Protection) nennt. Dabei handelt es sich um einen akustischen Sensor, der den Papiereinzug überwacht. Er registriert die Schall-Emission jedes einzelnen Dokuments, erkennt Geräuschmuster, die auf eine Unregelmäßigkeit hinweisen und stoppt in einem solchen Fall den Papiereinzug. Das spart dem Anwender Zeit und schützt zudem wichtige und wertvolle Dokumente.

Die neuen fi-Series-Scanner bieten USB-3.0-Unterstützung. Über den »ScanSnap Manager« kann der Anwender die fi-Series-Geräte auch auf Knopfdruck für tägliche individuelle Aufgaben am Arbeitsplatz nutzen, etwa für Scan-to-PDF, Scan-to-E-Mail oder Scan-to-Word.

Die empfohlenen Netto-Verkaufspreise liegt zwischen 1.090 Euro (904 GBP, 1.430 US-Dollaar) und 2.690 Euro (2.232 GBP, 3.510 US-Dollar). Sie sollen ab sofort über die Fujitsu-Vertriebspartner verfügbar sein.

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