23.06.2013 ()
4.3 von 5, (3 Bewertungen)

Top Image Systems: mit Google Glass Dokumente erfassen

  • Inhalt dieses Artikels
  • Google Glass soll Bedeutung von mobiler Arbeit dramatisch verändern
  • Gesichtserkennung für Google Glass kaum aufzuhalten
Augmented-Reality-Brille »Google Glass« (Bild: Google)
Augmented-Reality-Brille »Google Glass« (Bild: Google)
Die immer höhere Auflösung bei mobilen Geräten wie beispielsweise Smartphones sorgt dafür, dass diese Minidinger durchaus für die Dokumentenerfassung geeignet sind. Nun gab der Capture-Spezialist Top Image Systems (TIS) bekannt, dass man bereits an einer Erfassungs-App namens »GlassCapture« für die brandneue Augmented-Reality-Brille »Google Glass« (Glassware) arbeitet. Die Idee für diese App hat TIS jedenfalls gleich mal zum Patent angemeldet. Google Glass ist noch im Entwicklungsstadium, dürfte aber laut Google noch gegen Ende dieses Jahres auf den Markt kommen.

Mit dem neuen App können Nutzer Dokumente erfassen, indem sie mit Hilfe eines tragbaren Geräts wie Google Glass Dokumente aufnehmen. Die enthaltenen Informationen sollen anschließend automatisch erkannt und der weiteren Verarbeitung zugeführt werden.

Google Glass soll Bedeutung von mobiler Arbeit dramatisch verändern

»GlassCapture wird einen Paradigmenwechsel in unserem Umgang mit Dokumenten einleiten«, ist sich Isaac Rome, Vice President Global Banking and Mobile bei Top Image Systems, sicher. »Dieses Produkt wird den Markttrend hin zur wachsenden Bedeutung von mobiler Arbeit dramatisch vorantreiben.«

Das tragbare System Google Glass erlaubt es, Videos und Fotos aufzunehmen, per Spracheingabe nach Informationen zu suchen, sich navigieren zu lassen und bei einem Spaziergang problemlos ein Videotelefonat zu führen. Eingebaut ist ein GPS-Chip für die Lokalisierung. Ebenso ist WiFi für die Datenabfrage bereits im Rahmen integriert. Will man unterwegs im Netz surfen oder chatten, muss der Anwender die Brille mittels Bluetooth mit einem Smartphone koppeln. Unterstützt werden hierbei nicht nur Google-Android-Geräte, sondern auch iPhones und iPads vom Konkurrenten Apple.

Gesichtserkennung für Google Glass kaum aufzuhalten

Erste Unternehmen wie beispielsweise Lambda Labs haben bereits angekündigt, dass sie auch eine Gesichtserkennungs-App für Google Glass anbieten wollen. Zumindest zum Marktstart soll es diese Funktion aber nicht geben, lässt Google durchblicken. Grundsätzlich lehnt Google einen solchen Einsatz der Brille aber nicht ab.

Wobei es letztendlich aber egal ist, ob Google einen solchen Einsatz zulässt oder nicht. Im Inneren der Brille arbeitet (derzeit) die Android-Version 4.0.4, und Android ist nun mal ein offenes Betriebssystem. Ein Softwareentwickler meldete sich denn auch bereits, dass er die Brille schon gehackt habe.

.