31.03.2021 (as)
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Updates von Hyland – auch zu Alfresco

  • Inhalt dieses Artikels
  • Erweiterungen im Perceptive-Umfeld
  • Automatisierte Erfassung mit Brainware

Updates in Hylands Produktsuite (Bild: Hyland)Updates in Hylands Produktsuite (Bild: Hyland)Nach der Übernahme von Alfresco im Herbst vergangenen Jahres stellt Hyland nun mit »Alfresco Content Services 7.0« (ACS 7.0) ein erstes Update der Open-Source-basierten Enterprise-Content-Management- (ECM-) Lösung vor. Die neuesten Erweiterungen von ACS 7.0 umfassen eine höhere Skalierbarkeit, verstärkte Compliance, verbesserte Suchleistung und einfachere Upgrade-Pfade. Dies soll Unternehmen bei der Transformation von Geschäftsprozessen, der optimalen Nutzung ihrer wichtigsten Informationen und dem Management dezentraler Belegschaften unterstützen.

Zu den wichtigsten Erweiterungen zählt die automatische Erkennung und Kennzeichnung von personenbezogenen Informationen in Dokumenten. Für einen beschleunigten Entwicklungsprozess und eine kürzere Time-to-Value gibt es ein neues »Alfresco Events SDK«. Außerdem ist es möglich, Cloud-Applikationen nach Low-Code-Methode zu entwickeln. Für alle unstrukturierten Inhalte in Alfresco oder externen Repositories wird durch »Alfresco Federation Services« eine »Single Source of the Truth« bereitgestellt.

ACS 7.0 ist in der Alfresco Cloud (PaaS) oder in selbst gehosteten Cloud- und On-Premises-Bereitstellungen verfügbar. Eine kostenlose »Alfresco Community Edition 7.0« wurde ebenfalls veröffentlicht. Neben Kernfunktionen der Bezahlversion bietet sie erweiterte Unterstützung von Datenbanken, Betriebssystemen und Plattformen.

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Erweiterungen im Perceptive-Umfeld

Abgesehen von den Alfresco-Updates gibt es noch weitere neue Produktversionen von Hyland. So bietet »Perceptive Content Foundation Enhancement Pack (EP) 3« mehr Möglichkeiten, die Reichweite von Perceptive Content innerhalb von Kundenorganisationen mit Updates für die »Perceptive Content Plattform« und die »Perceptive Experience Content Apps« zu erweitern. Die neuen Funktionen innerhalb der Content Apps konzentrieren sich auf die Verbesserung der Benutzerproduktivität durch zusätzliche Erfassungsfunktionen und eine optimierte Indizierungsfunktionalität, um Inhalte aus beliebigen Anwendungen zu erfassen und Inhalte schneller anzuzeigen, zu verwalten und zu verarbeiten. Auf der Plattformebene liefert das EP3 weitere Authentifizierungs- und Sicherheitsverbesserungen, die zusätzlichen Support für SSO und Multi-Faktor-Authentifizierung innerhalb des Desktop-Clients bieten.

»Content Composer Foundation EP3« verspricht ein verbessertes Benutzererlebnis, erhöhte Kompatibilität mit Microsoft-Produktivitäts-Apps sowie Updates der Benutzeroberfläche des Web-Clients. In puncto Sicherheit bietet das Update Verbesserungen für digitale Zertifikate und einen eingebetteten Verschlüsselungscode. Zudem gibt es mehr Kompatibilität mit »Microsoft 2019« (MS Word 2019 für den Studio und Web Client, Microsoft SQL 2019 und Windows Web Server 2019).

Automatisierte Erfassung mit Brainware

Mit »Brainware Foundation EP2« profitieren Organisationen von erweiterten Funktionen zur Erkennung von nicht-englischsprachigen Handschriften. Unternehmen können nun die Vorteile der Cloud-OCR-Engine von Microsoft nutzen, um handschriftlichen Text in Deutsch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch und Spanisch zu extrahieren. Das EP2 ermöglicht außerdem die Erkennung von 2D-Barcodes für eine effizientere und flexiblere Datenerfassung und Kompatibilität mit »Oracle Database 19c«.

»Brainware for Invoices« wurde unter anderem um die »Automated Learning Engine (ALE)« zur Verbesserung der Extraktion von 35 Standard-Rechnungskopffeldern, um SAP-Integrationen sowie die Unterstützung von Oracle Database 19c und der 2D-Barcode-Erkennung des Brainware Foundation EP2 erweitert.

Mit der neu entwickelten Lösung »Priority Work Management« haben OnBase-Kunden aus der Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche die Möglichkeit, Aufgaben zu priorisieren und den entsprechenden Mitarbeitern zuzuteilen. Durch den Einsatz des Prozessmanagement-Tools können die Anwender die Service Level Agreements (SLAs) verbessern, Kosten senken und eine bessere Kundenerfahrung bieten.



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