20.12.2013 (eh)
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Vier wichtige Tipps zum Verschenken von E-Books

Geschenkgutscheine – in letzter Minute noch möglich (Bild: Amazon)
Geschenkgutscheine – in letzter Minute noch möglich (Bild: Amazon)
E-Books zum Weihnachtsfest – sie werden immer beliebter. Bücher gehören seit jeher zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken – aber mit dem Megatrend hin zu Tablet-PCs, Smartphones und speziellen E-Readern sind es neuerdings auch E-Books. Bereits jeder Fünfte liest E-Books auf einem der kleinen digitalen Begleiter, die auch ihrerseits in diesem Jahr zu den populärsten Präsenten gehören. Jeweils 23 Prozent der Bundesbürger wollen ein Tablet oder ein Smartphone verschenken, zwölf Prozent einen E-Reader. Damit steigt die Verfügbarkeit an E-Book-fähigen Geräten weiter an.

»Besonders zu Weihnachten stellt sich die Frage, wie sich E-Books am besten verschenken lassen«, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Denn Vergessliche können hier noch ein Last-Minute-Geschenk ordern. Aber: Digitale Mediendateien können aus urheberrechtlichen Gründen nicht einfach gekauft und dann verschenkt werden. Beim Kauf eines digitalen Buches erwirbt der Käufer nicht das Eigentum an der Datei, sondern ein Nutzungsrecht. Dieses Nutzungsrecht ist nicht ohne weiteres übertragbar. Es gibt jedoch Möglichkeiten, trotzdem E-Books zu verschenken.

Vier Tipps vom Bitkom beim E-Book-Verschenken

? Am einfachsten – Gutscheine: Die einfachste Variante besteht darin, einen Gutschein bei E-Book-Anbietern zu erwerben. Dieser kann entweder digital versendet oder ausgedruckt übergeben werden. Der Beschenkte kann den Gutschein dann beim jeweiligen Online-Shop einlösen. Zudem gibt es den Trend, Gutscheine zu individualisieren, etwa mit so genannten E-Book-Cards. Diese lassen sich in vielen Buchhandlungen kaufen und zeigen neben dem Cover des ausgewählten Buches eine kurze Beschreibung des Inhalts und des Autors.
? Achten Sie auf das Lesegerät: Beim Verschenken von Gutscheinen sollte darauf geachtet werden, welches Lesegerät der Beschenkte nutzt. Wird ein spezieller E-Reader (Amazon Kindle, Tolino, Kobo, Sony etc.) für das Lesen von E-Books benutzt, kann es passieren, dass sich die digitalen Präsente wegen fehlender Kompatibilität nicht lesen lassen. Die Mehrheit der E-Reader nutzt das EPUB-Format. Hat der Beschenkte aber einen Kindle, kann der Gutschein nur bei Amazon gekauft werden, da der Online-Händler ein spezielles Format verwendet.
? Nutzt der Beschenkte Apps? Anders sieht es aus, wenn der Beschenkte einen Tablet-Computer oder Smartphone zum Lesen nutzt. Hier gibt es die Möglichkeit, verschiedene Apps zum Lesen zu nutzen, mit denen die Formatfrage umgangen werden kann. So können Apple-Anwender auf dem iPad zum Beispiel auch über die Kindle-App E-Books lesen.
? Flatrate für E-Books – eine hochinteressante Alternative: Alternativ gibt es für Smartphone- und Tablet-PC-Nutzer noch eine weitere Möglichkeit, E-Books zu verschenken. E-Book-Flatrates ermöglichen nach Zahlung einer monatlichen Gebühr, E-Books zu leihen und in speziellen Apps auf den Geräten zu lesen. Der Beschenkte kann dann innerhalb eines bestimmten Zeitraums, zum Beispiel 30, 60 oder 90 Tage, so viele E-Books lesen wie er möchte. Diese Programme laufen auf allen gängigen Geräten mit iOS- oder Android-Betriebssystem.

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