26.12.2014 (eh)
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Vorhersagen 2015: Perforce Software betont »Internet der Dinge«

»Internet der Dinge« ist momentan an der Spitze des Hype-Cycles (Quelle: Gartner)»Internet der Dinge« ist momentan an der Spitze des Hype-Cycles (Quelle: Gartner)Das Softwarehaus Perforce Software wagt einen Blick in die Zukunft und prognostiziert die Technologietrends für das kommende Jahr 2015. Der generelle Tenor lautet: Produktentwicklungs- und Produktdesign-Teams werden zunehmend Technologien und Best-Practices aus der Softwareentwicklung übernehmen. Und auch das »Internet der Dinge« (Internet of Things; IoT) wird eine neue, funktionsübergreifende Art der Zusammenarbeit unter zuvor voneinander getrennten Teams fördern. Aber: Mit der Weiterentwicklung des Internet der Dinge steigen auch die Risiken.

»2015 werden wir erstmals wirklich zu spüren bekommen, was nun bereits seit Jahren prognostiziert wird: dass Software überall sein wird«, erklärt Christopher Seiwald, Gründer und CEO von Perforce. »Andere Branchen und Fachbereiche werden Technologien und Best-Practices aus der Softwareentwicklungsbranche übernehmen. Diese wird sich ihrerseits weiterentwickeln, um die Masse an miteinander verbundenen Geräten bewältigen zu können.«

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Perforce legt sich auf diese vier Vorhersagen für 2015 fest:

Das Internet der Dinge definiert Zusammenarbeit neu: In smarten Geräten verbinden sich Hardware und Software. Entsprechend werden die Teams, die an diesen Komponenten arbeiten, ebenfalls enger zusammenarbeiten müssen. Softwareentwickler beispielsweise werden entsprechende Programmierschnittstellen (APIs) ständig im Blick haben müssen, um sicherzustellen, dass sich die Millionen von Geräten auch nahtlos untereinander und mit dem Internet verbinden können. An diese veränderten Anforderungen funktionsübergreifender Teams werden sich Unternehmen mit neuen Methoden und Technologien anpassen.

DevOps und Continuous-Delivery kommen auch außerhalb der Softwareentwicklung zum Einsatz: Sowohl DevOps als auch Continuous-Delivery haben zwar ihre Wurzeln in der Softwareentwicklung, ihre zentralen Prinzipien für Zusammenarbeit bzw. Automatisierung werden sich jedoch auf Teams im ganzen Unternehmen ausbreiten. 2015 werden Fachdisziplinen wie etwa Design-Engineering Softwareentwicklungsmethoden wie Versionsmanagement übernehmen. Auf diese Weise werden Unternehmen in unterschiedlichen Branchen effizienter und produktiver werden.

Software bleibt angreifbar und das »Internet der Dinge« macht es nicht besser: Sicherheitsrisiken durch verwundbare Software werden immer häufiger auftreten, und Bugs wie »Heartbleed« zum Alltag werden. Das Internet der Dinge wird durch APIs zu Geräten, die zuvor nicht vernetzt waren, neue Möglichkeiten für Sicherheitslücken eröffnen. 2015 wird der erste weitreichende Sicherheitsvorfall im Internet der Dinge zu beklagen sein, entweder in Form eines Fehlers bei der Datenerfassung bzw. –übertragung, oder in Form einer Datenschutzverletzung.

Selbstfahrende Autos kommen dem realen Einsatz wieder einen Schritt näher: Auch wenn die Technologie hinter dem selbstfahrenden Auto bereits verfügbar ist und Prototypen erfolgreich gebaut wurden, werden weiterhin Bedenken in Bezug auf die Haftung, Versicherung sowie rechtliche Implikationen bestehen. Die Automotive-Branche wird 2015 deutliche Fortschritte machen, solche Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, doch vor Ende des laufenden Jahrzehnts werden sich diese nicht etablieren.

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