Cluster
Das englische Wort Cluster beschreibt bei Speichermedien eine logische Zusammenfassung von Blöcken auf einem Datenträger. Je größer die Daten-Cluster, desto mehr Kapazität kann auch das Dateisystem verwalten. Bei FAT32 sind die Cluster kleiner als z.B. bei NTFS.
Bei Computer-Netzwerken bezeichnet der Begriff einen Rechnerverbund, durch den Rechenleistung oder Ausfallsicherheit gesteigert werden sollen.
Ein Cluster von Speichermedien beschreibt schließlich die Ansammlung von ausfallsicheren Speichersystemen und hat nichts mit den auf den Festplatten befindlichen Daten-Clustern zu tun.
Cluster-Dateisystem
Ein Cluster-Dateisystem ist ein Dateisystem, das in einem Rechner-Cluster simultane Zugriffe auf Shared Storage gestattet. Alle Rechner eines Clusters greifen dabei direkt auf das Cluster-Dateisystem zu, ohne dabei einen vermittelnden Server zu benötigen. Ds Dateisystem befindet sich auf einem Speichersystem, dass von allen Rechnern direkt ansprechbar ist und sich in einem Speichernetzwerk befindet. Dies kann mit FC oder iSCSI eingerichtet sein. Durch den direkten Zugriff ergibt sich eine bessere Performance als bei der Nutzung eines Netzwerk-Dateisystems wie NFS oder CIFS. Insbesondere bei Datenbanken oder Anwendungen, die große Datenmengen verarbeiten, ist der Leistungsgewinn erheblich. Meist sind sie auf bestimmte Betriebssysteme […]
CMIP
Das Common Management Information Protocol ist ein Netzwerkprotokoll, das den Austausch zwischen Netzwerk-Management-Anwendungen und Management-Agenten in weit verteilten Netzen steuert. CMIP ist Teil der OSI-Netzmanagement-Standards und sollte die bei SNMP fehlenden Funktionen ergänzen. Technische Details zum Einsatz des CMIP-Protokolls erklärt das Software Engineering Institute der Carnegie Mellon University auf seinen Webseiten.
CMIS – Content Management Interoperability Services
Content Management Interoperability Services (CMIS) wurde als offener Standard 2010 von der OASIS veröffentlicht, einer internationalen, nicht-gewinnorientierten Organisation, die sich mit der Weiterentwicklung von E-Business- und Webservice-Standards beschäftigt. CMIS entstand in einer Zusammenarbeit von IBM, EMC, Microsoft, SAP, OpenText und Alfresco und gilt heute als das „SQL des Content Managements”. Der Standard definiert Programmierschnittstellen, sogenannte Application Programming Interfaces oder kurz APIs, die Content in Repositories bzw. Enterprise-Content-Management- und Archivsystemen durchsuchen, aktualisieren und organisieren können. Für Anbindungen von cloudbasierten Anwendungen ist CMIS der Content-Integrationsstandard erster Wahl.
Co-Location
Ein Datensicherungssystem, das mehrere inkrementelle Backups des Netzwerks auf nur wenige Bänder schreiben kann, nennt man »Co-Location-fähig«. Damit können beim Wiederherstellen der gesicherten Daten »in einem Schwung« möglichst viele Daten bei möglichst wenig Bänderwechsel (oder automatischen Tape-Mounts) aufbereitet werden.
Cold Backup
Ein Spezialfall der Datensicherung sind Datenbanken. Damit sie in konsistenter Form gesichert werden können, müssen sie zuvor heruntergefahren werden, damit nicht während des Sicherungsvorgangs Daten verändert werden. Diese Sicherung im Kaltbetrieb wird Cold Backup genannte. Eine Sicherung im laufenden Betrieb, ein sogenanntes [@Hot Backup], ist eigentlich nur ein Export, keine Komplettsicherung.
Community Cloud
Die Community Cloud ist ein weiteres Konzept des Cloud-Computing. In einer Community Cloud schließen sich Unternehmen oder Organisationen einer Branche oder eines Interessenkreises zusammen und bilden aus ihren Private Clouds die Community Cloud, die dann nur den Mitgliedern der Community zugänglich ist. Dabei teilt und verteilt jeder auch seine Infrastruktur mit den anderen Mitgliedern. Nützlich ist dies für Institutionen, die nicht nur ähnliche Ziele verfolgen, sondern auch ähnliche Anforderungen bewältigen müssen.
Vorteile liegen in der Konsolidierung der Infrastruktur und somit der Kosten bei gleichzeitiger Regulierung und Minimierung des Kapazitätsbedarfs; verteilte Ressourcennutzung; weniger IT-Personal sowie gemeinsame Nutzung von Cloud-Diensten. Zudem lassen […]
Community Name
Der Community Name ist ein Parameter, das mit dem [@SNMP]-Header an Geräte im Netz gesendet wird. Die »Communitys« sind Zuweisungen von Benutzergruppen und damit Rechtevergaben. In den Standardeinstellungen vieler Geräte-[@MIB]s wird als Community Name »public« angegeben – ein gutes Hintertürchen für Angreifer von außen. Auch andere Community Names können nicht viel Sicherheit bringen: sie werden bei SNMPv1 im Klartext übertragen. Erst in SNMPv3 sind Verschlüsselungsmechanismen vorgesehen, um dem Wildwuchs bei Zugriffen auf Speicher oder Drucker vorzubeugen.
Compliance
In der Dokumentenbearbeitung beziehen sich Compliance-Vorschriften auf die Einhaltung von Richtlinien, die der Gesetzgeber vorschreibt sowie unternehmensinterne Vorgaben und branchenspezifische Anforderungen. Hinsichtlich der Legislative sind in Deutschland vor allem die Abgabeordnung (AO), die Grundsätze ordnungsgemäßer DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS), die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) zu beachten. Auf internationaler Ebene sind der Sarbanes-Oxley Act (SOX) oder Basel II relevant. In den zahlreichen Vorschriften gibt es keine konkreten technologischen Gestaltungsvorschriften, wie die Anforderungen in der Praxis zu erfüllen sind. Zwar suggerieren es einige Anbieter, doch tatsächlich gibt es keine ECM-, DMS- oder Archivierungslösung, die sobald sie installiert ist, […]
Content Farm (Content Mill)
Eine Content Farm, auch Content Mill genannt, ist eine Webseite, deren Inhalt für Suchmaschinen und nicht für den realen Leser konzipiert wird. Die Zielsetzung dieser Websites ist, ein möglichst hohes Ranking in populären Suchmaschinen zu erreichen, um dadurch Umsätze zu generieren. Eine Content Farm erzeugt ihren Umsatz durch den Verkauf von Anzeigen (Bannern) oder das kostenpflichtige Platzieren von Hyperlinks, die mit dem Text in Zusammenhang stehen. Je mehr Traffic die Seite dann hervorruft, desto höher ist der mögliche Umsatz.
Um genug Profit für den Betrieb der Seite zu generieren, muss die Content Farm Unmengen an Inhalten kreieren und von dem […]
