Factur-X
Was in Deutschland als »ZUGFeRD« bekannt ist, nennt sich in Frankreich »Factur-X« – ein Standard für hybride elektronische Rechnungen. Factur-X 1.0 ist vollständig kompatibel und technisch identisch mit der Version ZUGFeRD 2.1. Die hybride Form beinhaltet eine PDF-Datei für Nutzer und XML-Daten für die weitere automatisierte Verarbeitung der Rechnung. Der Standard ist konform mit der Europäischen Norm EN 16931, welche die Normen und technischen Regeln für elektronische Rechnungstellung in Europa vorgibt, um Interoperabilität und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu gewährleisten. Die technischen Spezifikationen des gemeinsamen Standards basieren auf dem internationalen UN/CEFACT Standard »Cross Industry […]
FADGI
Der US-amerikanische FADGI-Qualitätsstandard entspricht hinsichtlich der Bildqualität dem europäischen Pendant ISO 19264-1s und war ursprünglich nur für das Scannen historischer Dokumente und Bücher relevant. Nun setzt er sich aber auch im Unternehmens- und Verwaltungsbereich stärker durch. Vor allem in den USA soll ohne FADGI 3 in manchen Bereichen bald nicht mehr viel laufen. Eigentlich hätte FADGI 3-star schon Anfang 2023 für viele regierungsnahe Anwendungen verpflichtend werden sollen, doch selbst große Scanner-Hersteller hatten damit Probleme. Nun ist eine Image-Qualität gemäß FADGI 3-star seit 1. Juli 2024 für alle US-amerikanischen Behörden vorgesehen, die Scans an das Nationalarchiv (National Archives and Records Administration) […]
Failed Drive Mode
Eingeschränkter Performance-Modus, nachdem sich eine defekte Festplatte im Array befindet.
Failover
Automatischer Ersatz einer defekten Systemkomponente durch ein redundantes Equivalent. Dabei kann es sich um ein Laufwerk, einen Controller oder auch ein komplettes RAID-System handeln.
FC-AE, fibre channel avionics environment
Um den Einsatz von Fibre-Channel-Technik vor allem im Bereich der militärischen Luft- und Raumfahrt voranzubringen, hat sich ein Kommittee namens FC-AE gegründet. Die Standardisierung speziell für diesen Bereich wurde 2006 vom ANSI (American National Standards Institute) verabschiedet.
FC-AL, fibre channel arbitrated loop
FC-AL ist eine Fibre-Channel-Topologie, die in einer Ringleitung bis zu 127 Ports unterstützt. Ähnlich wie bei [@Token Ring] werden die Daten von Teilnehmer zu Teilnehmer bis zum richtigen Empfänger weitergereicht. Die vereinfachte Version des Fibre-Channel erlaubt es im Gegensatz zum großen FC nicht, dass mehrere Geräte gleichzeitig Daten senden. Welches Gerät Daten auf den Ring schreiben darf, wird in einem [@Arbitrierung]sverfahren bestimmt. FC AL unterstützt das sogenannte Backplane-Verfahren, eine Technik für den Austausch von Komponenten während des Betriebs.
FC-Brücke (Fibre Channel bridge)
Die FC-Bridge wird auch »Fibre-Channel-to-SCSI-Bridge« genannt. Sie stellt, wie der Name schon sagt, eine [sg@http://www.speicherguide.de/magazin/san.asp?todo=de&theID=459&bhcp=1@Verbindung zwischen Fibre Channel und SCSI] her.
Diese Bridges haben zwei wichtige Einsatzgebiete: Zum einen können alte Speichergeräte oft nicht von SCSI auf Fibre Channel umgerüstet werden. Sind die Altgeräte noch brauchbar, so kann man sie mit einer Fibre-Channel-to-SCSI-Bridge im Fibre Channel SAN weiter betreiben. Zum anderen unterstützen insbesondere neue Tape Libraries oftmals zunächst nur SCSI; die Umrüstung auf Fibre Channel ist oft erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen. Mit einer Fibre-Channel-to-SCSI-Bridge kann man die neuesten Tape Libraries direkt in einem »alten« Fibre Channel SAN betreiben und […]
FC-Datenrahmen (fibre channel frame)
Der Datenrahmen ist die Beschreibung eines Datenpaketes. Bei einem Fibre-Channel Frame sind die Header-Daten besonders klein, die Datenpakete können zwei KByte oder größer sein.. Grund: FC-Frames sind vor allem für die schnelle Übertragung großer Datenmengen konzipiert – etwa von Videos oder für Backup-Lösungen. Neben den Daten werden noch Informationen wie Zieladresse, Prüfsumme zur Fehlerkorrektur (CRC) sowie Anfangs- (SOF) und Ende-Information (EOF) gesendet.
FC-Dienstklasse (FC service class)
Die Service-Klassen geben die Prioritäten auf der Transportebene für unterschiedliche Datenverkehrsarten an. Zu den FC-Dienstklassen zählen eine verbindungslose, eine verbindungsorientierte mit End-to-End-Flusskontrolle, eine für die Übertragung von Datenpaketen sowie eine für die Bereitstellung von Sub-Channels. In einem FC-Netz (Fabric) können gleichzeitig mehrere Dienstklassen ablaufen.
FC-GS, fibre channel generic services
In den Fibre Channel Generic Services sind alle grundlegenden Funktionen von Fibre-Channel-Diensten beschrieben. In der aktuellen Version FC-GS-4 (erhältlich als PDF vom ANSI) sind die Fibrechannel-Dienste im Detail eklärt: der Directory Service, der Management Service und der Alias Service. Zusätzlich finden sich im entsprechenden Dokument eine Beschreibung des Common Transport (CT) Protokolls und die Spezifikation für Nameserver-, Time-Server- und andere FC-Dienste.
