KiloByte, KByte
Byte ist das so genannte Datenwort, das aus einer Gruppe von acht Bits besteht. 8 Bit bilden 1 Byte, 1.024 Byte ein Kilobyte (KB, KByte), 1.024 KB ein Megabyte (MB, MByte), 1.024 MB ein Gigabyte (GB, GByte) und 1.024 GB ein Terabyte (TB, TByte). Die nachfolgenden Einheiten heißen: Petabyte (PT, PByte), Exabyte (EB, EByte), Zetabyte (ZB, ZByte) und Yotabyte (YB, YByte). Festplattenhersteller geben übrigens zur Berechnung der Kapazitäten eine Größe an, die auf folgendem (falschem!) Umrechnungswert basiert: 1.000 Byte ein Kilobyte (KB), 1.000 KB ein Megabyte (MB) usw. Wird auch häufig so von den Medien der Einfachheit halber verwendet, u.a. […]
Kindle Fire
Kindle Fire ist ein preiswerter Tablet-Computer von Amazon, der im November für knapp unter 200 Dollar gelauncht werden soll. Grösser als ein Smartphone, allerdings auch kleiner als andere Tablet-PCs, bietet das Gerät Features wie beispielsweise den Amazon »Silk Browser«, eine Applikation um eBooks zu lesen, einen hochauflösenden Touchscreen, Support für Video und Spiele, natürlich WiFi-fähig. Die Batterielaufzeit soll bei über 8 Stunden (ohne WiFi) liegen. 3G-Funktionalitäten sind allerdings nicht vorhanden, genauso wenig wie Kamera oder Mikrofon.
Kinect
Kinect ist Microsofts Bewegungs-Sensor Add-on für die »Xbox 360« Spielkonsole. Das Spiel wird dabei durch Bewegungen und Sprache gesteuert. Im Detail heisst das, dass das Gerät einzelne Spieler durch Gesichts- und Stimmerkennung identifiziert. Eine Tiefensensor-Kamera, die quasi in 3D »sieht«, baut ein Bild des Benutzers auf und ein Bewegungssensor nimmt die Bewegungen wahr. Spracherkennungs-Software ermöglicht es dem System, gesprochene Kommandos zu verstehen. Mittels Gestenerkennung verfolgt die Spielkonsole dann die Bewegungen der Spieler.
Entwickelt wurde Kinect zwar für Spiele, allerdings wird die Technologie für andere Bereiche wie digitale Unterschrift, im Bildungsbereich oder im Segment des Gesundheitswesens eingesetzt. In Toronto kam die Kinect-Technologies […]
Konnektivität
Die Konnektivität, im Englischen auch Connectivity,ist im Grunde die Verbindungsfähigkeit von Hard- oder Software-Kmponenten. Im Netzwerkbereich bezeichnet der Begriff auch die Art und Weise von Verbindungen im Netz.
Kontingent
Die Festlegung auf eine bestimte Menge ist ein Kontingent. Als Teil ihrer Regeln (Policies) setzen Administratoren zum Beispiel Kontingente von Datenverkehr für die User fest – ist das Kontingent überschritten, kann Netzwerk-Management-Software warnen oder einfach keine Verbindung mehr zulassen. Auch bei der Speicherung sind bestimmte Daten-Kontingente pro User oder Abteilung üblich – damit die Nutzer sorgsamer mit ihren Daten haushalten.
L_Port, loop port
Ein Loop Port in einem »Fibre-Channel arbitrated loop« ([@FC-AL]) kann verschiedene Funktionen und Protokolle ausführen. So sind etwa ein NL_Port und ein FL_Port sogenannte Loop Ports.
LAN
LAN ist die Abkürzung für ein »Local Area Network«. Ein lokales Netz verbindet mehrere Rechner über kurze Entfernungen an einem bestimmten Ort dauerhaft. Die meistverbreitete Technik zur Vernetzung von LANs ist [@Ethernet].
LAN-free Backup
Für die schnelle Datensicherung ist das [@LAN] oft der Bremser – je nach Netzwerkauslastung kann der Weg über den Backup-Server auch mal zu langsam sein, um einen kontinuierlichen Datenstrom etwa auf Bandlaufwerke zu schreiben. Mit der Sicherungsmethode LAN-free Backup wird dieser Flaschenhals umgangen: Ein Backup-Client schreibt direkt über das [@SAN] auf das Speichermedium.
Lastenausgleich, Lastverteilung, Load Balancing
Für Politiker mag das Wort Lastenausgleich ein anderes Wort für den Finanzausgleich zwischen den Bundesländern sein, für Berufsgenossenschaften eine lästige Pflicht nach dem Sozialgesetzbuch, doch im Bereich der Netzwerke handelt es sich um das Verteilen der Netzlast auf verschiedene Server. Diese Lastverteilung kann auf unterschiedliche Art passieren:
In Server-Clustern regelt meist ein »Front-End-Server« die intelligente Aufteilung der Daten und Arbeiten auf »Back-End-Server«.
Häufig läuft in Speichernetzen eine »Load Balancing Software«, die Informationen sowie deren Abfragen und Speicherbefehle intelligent nach Kriterien wie Zugriffsgeschwindigkeit und Service-Klasse auf Storage-Cluster verteilt. Dies beugt Abstürzen durch Überforderung einzelner Einheiten vor.
Load Balancing findet auch bei geteilten Daten- und […]
Latenz
Die Latenz ist vor allem aus der Medizin bekannt (Zeit von Ansteckung bis zur Krankheitsauslösung), bei Speichermedien aber gibt die Latenz an, wann das erste Byte geschrieben wird, nachdem es losgesendet wurde – in Festplatten verzögert sich das Schreiben oft durch die Mechanik.
In Netzwerken gilt die Latenz als die Zeit, die ein Datenpaket vom Sender zum Empfänger benötigt – über alle Zwischenstationen wie Hubs und Switches hinweg. Die Latenz entspricht in der Regel der Hälfte der Ping-Zeit (Ping misst auch den Rückweg der gesendeten Information).
Bei Switches ist die vom Hersteller angegebene Latenz der Zeitraum, die ein Bit vom Anfangs- […]
