09.06.2021 (as)
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2020 erzielte Xsuite Group 40,6 Millionen Euro Umsatz

Matthias Lemenkühler, CEO der Xsuite Group, kann sich über positives Geschäftsergebnis freuen (Bild: xSuite Group)Matthias Lemenkühler, CEO der Xsuite Group, kann sich über positives Geschäftsergebnis freuen (Bild: xSuite Group)Die xSuite Group erzielte im vergangenen Geschäftsjahr per 31.12.2020 einen Jahresumsatz von 40,6 Millionen Euro. Der Umsatz 2020 ist damit in der Gesamtgruppe inklusive weltweiter Tochtergesellschaften um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Ebenfalls stieg das bereinigte operative Ergebnis und zwar um 62 Prozent. Das Wachstum der Beschäftigtenzahl blieb mit rund fünf Prozent beständig.

Laut dem Hersteller von Software für Enterprise Content Management (ECM) sind seine Lösungen derzeit insbesondere vor dem Hintergrund von Home-Office und verteiltem Arbeiten stark nachgefragt - auch im internationalen Markt. Der Grund hierfür ist, dass papierhafte Abläufe nicht ohne weiteres aus dem Home-Office heraus ausführ- beziehungsweise steuerbar sind. Dazu benötigt man web- oder cloudbasierte Zugriffsmöglichkeiten auf beispielsweise Prüf- und Freigabeprozesse. Die Lösungen von Xsuite stehen auf beide Zugriffsarten zur Verfügung. »Lösungen für die Cloud sind das Modell der Zukunft für unterschiedlichste Unternehmensanwendungen. Wir empfehlen je nach Bedarf einen hybriden Betrieb, also Mischmodelle aus on-premises und Cloud«, meint Matthias Lemenkühler, CEO der Xsuite Group.

Deutliche Zunahme im internationalen Geschäft

Bei der Weiterentwicklung seiner Produkte hat sich der Ahrensburger Softwarehersteller an den Anforderungen seiner zunehmend global agierenden Kundschaft orientiert. So wurde etwa für die Rechnungseingangsverarbeitung im internationalen Umfeld eine neue Komponente entwickelt, mit der sich E-Rechnungen in allen weltweit gebräuchlichen Formaten und Standards verarbeiten lassen.

Beim Ausbau ihres internationalen Geschäfts konzentrierte sich die xSuite im vergangenen Jahr vor allem auf den lukrativen US-Markt. Unter den zehn Neukunden in den USA sind unter anderem Unternehmen wie Repligen, ein börsennotierter Hersteller im Arzneimittelbereich, Paradies Lagardère, ein in der Reisebranche tätiges Handelsunternehmen oder Cameco, eines der weltweit größten Rohstoffunternehmen.

Insgesamt konnte der Softwarehersteller 2020 rund siebzig neue Kunden gewinnen. Namhafte Bestandskunden haben ihre Installationen darüber hinaus zum Teil stark ausgebaut. In Deutschland liegt ein besonderes Augenmerk auf dem öffentlichen Sektor: Als Spezialist für die automatisierte Rechnungsverarbeitung hat die Xsuite Group mittlerweile mehr als 50 E-Rechnungsprojekte bei öffentlichen Auftraggebern und Rechenzentren (mit deren Verbandsmitgliedern) umgesetzt — in Summe bei über 400 Kunden.



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